Fluid – aus Webapps eigenständige Programme machen

Wie oft nutzten Sie doch Onlineanwendungen wie MobileMe, Webmail oder die Seiten fürs Onlinebanking? Wenn man diese nicht immer im Fenster des Webbrowsers offen haben möchte und diese gerne separat und bequem auch via Dock starten möchte, kann mit Tools wie Fluid ein eigenständiges Programm erstellen.

 

Bereits eine frühe Entwicklerversion von Safari 4 bot eine solche Funktion, um Webseiten in eigenen Programme zu wandeln. In der finalen Version vermissen wir jedoch dieses Feature, weshalb wir auf ein kostenloses Tool namens Fluid zurück greifen.

Fluid startet in der aktuellen Version 0.9.6 mit einem einfachen Fenster. Über dieses verlangt die Software nach der URL der gewünschten Website, einem gewünschten Namen für die spätere Anwendung, den Speicherort und der Angabe, ob das Icon aus dem Favicon der Website erstellt werden soll. In der Regel ist dies sinnvoll und am einfachsten. Andernfalls muss schlicht eine Bilddatei auf dem Computer als Quelle für das Icon herhalten.

Nach wenigen Sekunden nach dem Klick auf den Create-Button hat Fluid eine eigenständige Anwendung aus der Seite erstellt. Diese findet sich nun im angegeben Speicherverzeichnis und lässt sich von dort aus starten oder auf Wunsch auch in das Dock verschieben, wo die Website/Anwendung in wenigen Sekunden zum Arbeiten bereit ist.

Diese arbeitet nun getrennt vom eigentlichen Webbrowser wie Safari oder Firefox und wird auch nicht beeinträchtigt, sollte dieser das Zeitliche segnen und einmal abstürzen.

Grundsätzlich muss man dazu sagen, dass Fluid und die aus der Webseite erstellte Anwendung jeweils nur ein gewöhnlicher Browser ist, welcher stets jedes Mal die selbe Startseite aufruft und diese in einem sehr minimalistischen Fenster darstellt. So können über die Menubar gewohnte Einstellungen vorgenommen werden. Über View lässt sich die Ansicht des Fensters erweitern bis es die Ausmasse eines normalen Webbrowsers annimmt. Auch lassen sich über die Preferences gewünschte Einstellungen zur Sicherheit etc. vornehmen.

Fluid 0.9.6 verlangt mindestens Mac OS X 10.5 Leopard und ist 3.6 MB gross.

Fluid ist jedoch auch nicht das einzige Tool für den Zweck der Entkopplung einer Webapp aus dem Browser. In den Mozilla Labs gibt es aktuell die Anwendung Prism ebenfalls als kostenlosen Download.

MobileMe als eigene Anwendung mit passendem Icon erstellen

Apples Onlineanwendung bietet leider kein schönes Favicon, welches die von Fluid erstellte Anwendung anzeigen kann. Ein kleiner Trick hilft aber auch hier weiter. Öffnen Sie Spotlight mittels ‘befehl + Leertaste’ und tippen MobileMe ein. Alle einblenden bringt alle Treffer ans Tageslicht. In der nach ‘Art’ sortierten Ansicht suchen Sie nach den Mac OS X Systemeinstellungen für MobileMe. Wählen Sie diese mit einem Klick an und drücken ‘befehl + i’, um das Infofenster aufzurufen. Ein weiterer Klick auf das dort angezeigte Icon umrahmt dieses blau. Drücken Sie nun ‘befehl + c’, um es in die Zwischenablage zu kopieren. Suchen Sie nun die von Fluid erstellte Anwendung und öffnen auch dort das Informationsfenster. Ein Klick auf das Icon und einem gefolgten Druck auf ‘befehl + v’ fügt das MobileMe Icon in die neue MobileMe-Anwendung ein. Fertig ist die eigenständige Anwendung für MobileMe mit hüschem Icon!

Softwareempfehlungen sind ein Service von MacWeb. In unregelmässigen Abständen werden wir Ihnen nützliche Programme aus allen Bereichen vorstellen. Dies passiert stets ergänzend zu unserer Software-Liste Software für den Mac. Möchten Sie ein (noch unbekanntes oder sogar Ihr eigenes) Programm der breiten Leserschaft vorstellen? Gerne nehmen wir Ihre Vorschläge auf efrei (at) macweb.ch entgegen. Vielen Dank!

Vier nützliche Tools für den Büroalltag

Im Folgenden stellen wir Ihnen vier kleine und nützliche Tools vor, die Ihnen den Büroalltag und die Arbeit mit dem Mac sicherlich erleichtern können. Um Namen zu nennen sind das SlidePad, TruePreview, Caffeine und Highlight. Eines haben die kleinen Tools gemeinsam: sie sind alle kostenlos.

 

Objekte auf dem Bildschirm markieren

Mit Highlight lassen sich Objekte auf dem Bildschirm einfach durch einen Pinsel hervorheben. Mit der Maus lassen sich so schnell wichtige Elemente bei einer Präsentation markieren oder umrahmen. Durch eine Tastenkombination ist das Gezeichnete sofort wieder gelöscht. Highlight 1.5 kann kostenlos genutzt werden.
ab Mac OS X 10.4 Tiger

Notizen schnell erfassen

SlidePad ermöglicht die schnelle Erfassung wichtiger Notizen. Wem ein Gedanke durch den Kopf schiesst, der kann die Maus an den Bildschirmrand bewegen und somit das SlidePad einblenden lassen. Nun können verschiedene Seiten erfasst werden. Der Anwender kann das Programm auch eingeblendet lassen. SlidePad ist kostenlos und die optimale Ergänzung zum Programm Notizzettel, welches Mac OS X ab Werk mitliefert, um schnell und einfach kurze Texte oder Stichworte zu erfassen.
ab Mac OS X 10.5 Leopard

Vorschau von Mail verbessern

Wer sich manchmal ärgert, dass Apples Mail eine angewählte E-Mail-Nachricht bei geöffneter Vorschau direkt als gelesen markiert, findet mit TruePreview einen hilfreichen Begleiter durch den Mail-Dschungel. Das kostenlose Plug-in installiert sich in den Einstellungen des Programms Mail. Dem Anwender bleibt nun die Wahl, ob er E-Mails direkt, niemals oder nach ein paar Sekunden verzögert als ungelesen markiert haben möchte. Für jeden Account lässt sich dies auch differenziert einstellen.
ab Mac OS X 10.5 Leopard

Den Mac wach halten

Dank einem starken Kaffee kann man nicht nur sich selbst wach halten, auch den Mac kann man vor dem Einschlafen hindern. Das Tool Caffeine nistet sich in der Menubar ein und lässt den Mac die in den Systemeinstellungen definierten Ruhezeiten bei Bedarf ignorieren. So lässt sich eine Präsentation oder ein Film auch ausserhalb des Vollbildmodus betrachten, ohne ständig die Maus kurz anschupsen zu müssen.
ab Mac OS X 10.4 Tiger

Alle Tools wurden unter Mac OS X 10.6.2 Snow Leopard getestet.

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Cameras – Kontrolle über Ihre Kameras

Bei Mac OS X im Programm Digitale Bilder lässt sich bestimmen, welche Aktion beim Anschluss einer Kamera ausgeführt werden soll. Diese Einstellung gilt dann jedoch für alle zukünftig angeschlossenen Geräte. Wer hier gerne mehr Möglichkeiten und Flexibilität hat, sollte sich unbedingt Cameras anschauen.

 

Cameras ist ein nützliches, kleines Tool für alle Anwender, die öfters und mit mehreren Kameras und anderen Fotoquellen hantieren. Über eine simple Preference-Pane in den Systemeinstellungen werden alle angeschlossenen Kameras erfasst und verwaltet. So erscheinen dort auch beispielsweise das iPhone, der iPod touch oder etwaige Speicherkarten.

Für jedes erkannte Gerät kann die Standardaktion separat festgelegt werden. Eine Digitalkamera öffnet beispielsweise direkt iPhoto, eine andere ruft Digitale Bilder auf, während das Anschliessen und Synchronisieren des iPhones keine Aktion ausführt.

Zur Auswahl stehen hierbei folgende Punkte:
-Aktion abfragen
-Keine Aktion ausführen
-iPhoto öffnen
-Digitale Bilder öffnen
-andere Applikation öffnen
-Bilder direkt laden

Beim letzten Punkt können Fotos auf dem Endgerät direkt heruntergeladen und in ein bestimmtes Verzeichnis gelegt werden. Bei Bedarf können am Schluss die Bilder auf dem Gerät automatisch gelöscht werden. Weiter können eigene Icons zum Bild oder die Metadaten direkt zu Spotlight hinzugefügt werden.

Wer viele Kameras und andere Fotogeräte am selben Mac anschliesst, wird mit Cameras sicherlich ein Tool erhalten, welches die Arbeit etwas erleichtert. Cameras ist kostenlos erhältlich und funktioniert ab Mac OS X 10.4.11.

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djay – Mixen für die nächste Party

Nach längerer Sommerpause(…) folgt nun wieder einmal eine Softwareempfehlung für den Mac. Mit dem Mixing-Tool djay lassen sich Songs spielend leicht und live an der nächsten Party mixen. Wir verraten Ihnen, was das Programm noch alles kann.

 

Wer seine (private) Party mit Musik beschallen möchte, ist bereits mit iTunes grundsätzlich gut ausgestattet. Frei gestaltbare Wiedergabelisten, überlappende Übergänge zwischen den Songs, nahtloses Playback bei Mix-CDs und die neue Genius Funktion. Doch was, wenn Sie einfach live und direkt den nächsten Song selber wählen und in diesen schwungvoll überleiten möchten? Hier kommt djay, aktuell in der Version 2, zum Zug.

Das Programm bietet eine unverkennbare Oberfläche, die zwei Turntables darstellt. An der rechten Seite angeheftet findet sich die nahtlos und komplett integrierte iTunes-Mediathek. Jeder Song, jedes Album, jede Playlist, alle gekauften Titel (mit und ohne DRM), die Party-Jukebox und gar die geladenen Podcasts sind verfügbar. Um die Turntables zu steuern, gibt es diverse Regler, um die Tonausgabe, die Geschwindigkeit oder andere Eigenschaften wie den Pitch zu manipulieren.


Von iTunes werden dabei nicht nur die Songinformationen eingelesen, sondern auch die Cover übernommen und bei Wunsch auf den virtuellen Platten dargestellt. Sollte kein Cover vorhanden sein, wird einfach eine leere, schwarze Platte angezeigt. djay liest dabei alle Audio-Formate, die iTunes auch lesen und wiedergeben kann – selbst mit DRM versehene Titel aus dem iTunes Store!

An den virtuellen Platten kann mit der Maus, bei den neuen MacBook mit Multi-Touch gar mit dem Trackpad, gezogen und gescrached werden. Die Nadel lässt sich frei positionieren, um die Wiedergaben an gewünschter Stelle zu beginnen. Hierfür können auch Punkte auf der Platte markiert werden. Um den Übergang der Songs zu gestalten, kann die Tonausgabe entweder manuell von einer Seite auf die andere verlagert werden oder man bedient sich einer der fünf geläufigsten, automatisierten Übergängen wie Reverse, Echo oder Backspin.

Die Wiedergabe eines Tables lässt sich durch die Toneffekte Hall oder Echo und durch Forward- oder Backspins weiter beeinflussen. Möchte man eine Platte erst vorhören, ist dies, von der regulären Audioausgabe getrennt, via USB Kopfhörer oder einem entsprechenden Adapter möglich. Ebenso lässt sich ein Mikrofon problemlos nutzen, um den Mixes eine persönliche Note zu verpassen.

Will man schlussendlich die Party doch nicht live mit Musik versorgen, lässt einem djay die Möglichkeit, bereits vorab einen Mix zu erstellen und diesen direkt aufzunehmen, um ihn später abzuspielen.

Mit djay ist man also für jede musikalische Untermalung stets vorbereitet, in dem es eine einfach zu bedienende Oberfläche und eine perfekte iTunes-Integration kombiniert. Selbst zu Hause macht es sicher allen Musikfans Spass, spielerisch aus zwei Liedern einmal den unmöglichsten Mix zu erstellen oder die Soulstimme von Leona Lewis ins unerträgliche zu pitchen. Ein kleines Manko gibt es jedoch. Durch die Maussteuerung fehlt einem manchmal schlicht eine zweite Hand…

Für umgerechnet ca. CHF 62.- lässt sich das Programm uneingeschränkt nutzen, eine Trialversion mit allen Funktionen ist verfügbar.

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TuxPaint – kinderleicht malen

Heute möchten wir den Vätern und Müttern unter unseren Lesern eine Software für ihre Kinder empfehlen. In der heutigen Zeit wachsen diese mit dem Computer auf. Kinder malen zudem meistens auch sehr gerne. Beides vereinen will das freie Tux Paint und bringt den Mal-Tisch auf den Mac, wo es dem Nachwuchs gleichzeitig den Umgang mit dem Computer näher bringt.

 

Bei Tux Paint handelt es sich um ein komplett auf Kinder zu geschnittenes, simples und dennoch ziemlich vielseitiges Mal-Programm, welches aus der Open Source Gemeinde rund um Linux stammt. (Der Pinguin ‘Tux’ ist das Linux-Maskottchen.)

Die Installation muss noch Papi oder Mami vornehmen, denn für den zusätzlichen Teil, die Stamps, wird noch eine zweite Datei benötigt, welche sich aber gleich neben dem Programm-Download finden lässt. Mit ein wenig Englischkenntnissen ist das komplette Programm aber schnell installiert und der oder die Kleine kann gleich mit dem Malen starten.

Die Oberfläche ist dabei sehr minimalistisch und selbsterklärend gehalten, so dass sich auch kleinere Kinder ziemlich schnell ins Mal-Vergnügen stürzen können.

Leider ebenso minimaltisch gehalten sind die Programm-Einstellungen – es gibt im Programm selber nämlich keine. Zwangsweise muss hierfür das im Disk-Image beiliegende Config-Tool verwendet werden.

Mit den zusätzlich installierten Stempeln und den vielen, vorgegebenen Formen sollten die kleinen bis grossen Kinder aber dennoch ihren Spass am Malen mit dem Computer haben. Tux Paint kann die gemalten Werke in einem eigenen Verzeichnis in der User-Library im PNG-Format speichern und später auch als Diashow anzeigen. Eine eigene Export-Funktion ist nicht vorhanden, dafür können die Zeichnungen selbstverständlich ausgedruckt werden.

Tux Paint ist, wie anfangs erwähnt, Open Source und damit freie Software. Vorausgesetzt wird Mac OS X 10.3.9.

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Mactracker – historische Mac-Daten

Manchmal ist es nötig, Daten von vergangenen Macs oder iPod zu finden, um beispielsweise verlässliche Daten beim Verkauf der Geräte angeben zu können. Oder aber dem Mac-Fan macht es einfach nur Spass, in historischen Daten zu schnüffeln. Wie dafür geschaffen, ist das Programm Mactracker.

 

Nach erfolgreichem Download und der Installation, zeigt Mactracker nach dem Start gleich eine gewohnte Oberfläche, die von iTunes und dem neuen Finder abstammt.

Im linken Quellbereich kann nach den einzelnen Kategorien gesucht werden. So bietet das Programm eine Einteilung in Desktops, Notebooks, Server, Devices und auch Software (Betriebssysteme). Zudem ist es möglich, nach einem Erscheinungsjahr in der Timeline zu suchen. Wem dies nicht genügt, der erstellt kurzerhand Smart Categories (Vergleich: intelligente Wiedergabelisten in iTunes), um Apple-Geräte nach gewünschten Kriterien zu filtern. Zu guter Letzt kann das Programm den aktuell verwendeten Mac auslesen und unter This Mac anzeigen.

Die einzelnen Kategorien wie Desktops oder Notebooks lassen sich aufklappen, um weitere Unterkategorien wie beispielsweise iMac, Mac Pro, iBook oder PowerBook zu finden. Alternativ lässt sich das gesuchte Gerät natürlich auch über eine Suchfunktion suchen.

Ist das gewünschte Objekt gefunden, zeigt Mactracker umfängliche Daten nach einem Doppelklick in einem separaten Fenster an. Dieses zeigt die Reiter General (Allgemein), Memory/Graphics, Expansion/Ports (Erweiterung/Anschlüsse), History (Geschichte) und Notes (Notizen).

Die allgemeinen Informationen umfassen dabei Grunddaten des Geräts und dem Prozessor. Bei neueren Modellen gibt es sogar noch ein Button, der die Benchmark-Ergebnisse von Primate Labs Geekbench 2 anzeigen lässt. Unter dem Reiter History finden Interessierte einen kurzen Kommentar zum Gerät generell sowie ein Foto. Im Reiter Notes können die eigenen Geräte und Kommentare zum gerade offenen Gerät erfasst werden. Zudem listet das Programm Links zu Apples Support-Seiten. Weitere können hinzugefügt werden.

Mactracker bietet in der Regel relativ zügig Updates für die Datenbank, sobald Apple neue Geräte vorgestellt hat. Aktuell lassen allerdings die jüngsten iMac-Updates noch auf sich warten. Dies lässt sich allerdings verkraften, wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein kostenloses Programm handelt. Ebenso darf man über die fehlende Lokalisierung ins Deutsche hinweg sehen. Die meisten Begriffe aus der IT-Branche sind mittlerweile sowieso recht geläufig.

Auch unterwegs muss man nicht auf die umfassende Datenbank verzichten. Für alle iPod (classic) und nano Modelle, gibt es eine passende Version, die sich auf dem iPod installieren lässt. Alle die mit dem iPod touch oder dem iPhone unterwegs eine Internet-Verbindung haben, können online auf Mactracker zugreifen.

Wie bereits mehrmals erwähnt, ist Mactracker kostenlos. Die Entwickler freuen sich jedoch über eine Spende, um die Pflege der Datenbank zu finanzieren.

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iMedia Browser – wer sucht, der findet

Mit dem iLife Media Browser, den Apple ins System integriert hat und die iLife und iWork Programme verwenden, kann komfortabel nach Musik, Fotos oder Videos gesucht werden. Doch leider sucht dieser Medienbrowser nicht an allen Orten, an denen Multimediadateien gespeichert sind. Hier springt der iMedia Browser ein.

 

Wer viel mit Audio-, Bild- und Videodateien arbeitet, wird mit dieser kostenlosen Software wahrscheinlich enorm viel Zeit sparen.

Fotos: Im Gegensatz zu Apples Medienbrowser kann der iMedia Browser von Karelia nicht nur in iPhoto und Aperture nach Bildern suchen, sondern auch im Ordner ‘Bilder’, in den Schreibtisch-Hintergründen, bei den Benutzerbildern, den iChat Icons und gar in Bildschirmschonern.

Audio: Hier sucht der iLife Media Browser in iTunes und GarageBand. Der iMedia Browser tut dies zusätzlich im Ordner ‘Musik’, sowie in den iLife und iMovie Soundeffekten.

Filme: Da geben sich die Browser nichts. Beide suchen in iPhoto, in iTunes und im Ordner ‘Filme’ nach entsprechenden Dateien.

Zu den vorgegebenen Quellen können weitere einfach per Drag & Drop hinzugefügt werden.

Zusätzlich kann der iMedia Browser auch in den Lesezeichen von Safari, Firefox und Co. suchen.
Wirklich durchdacht ist ausserdem die Option, das Programm in die Menuleiste einzubinden, anstelle dass es im Dock aktiv ist.

Wie anfangs erwähnt, erleichtert einem der iMedia Browser die Suche nach Multimediadateien enorm, was sonst nur umständlich über den Finder möglich wäre.

Das Programm ist kostenlos, läuft ab Mac OS X 10.4 Tiger und ist installiert nur etwa 4 MB gross.

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GimmeSomeTune – mehr für Ihre Musik

Wollten Sie iTunes schon immer mit nützlichen Funktionen erweitern, Cover runterladen und Songtexte einfügen, aber es schien bisher zu mühsam? Dann sollten Sie Ihren nächsten Blick dem österreichischen Tool GimmeSomeTune widmen.

 

In erster Linie bietet GimmeSomeTune ein optisch sehr nettes Feature. So zeigt es auf dem Desktop in einer transparenten Box alle gewünschten Informationen und auch das Cover des gerade gespielten Songs an.

Dieses Fenster lässt sich dauerhaft einblenden, oder aber auch nur für ein paar Sekunden anzeigen. Selbstverständlich können Sie auch die Transparenz einstellen, damit alles hinter der Box noch gut sichtbar ist.

Das winzige Tool, welches nach dem Start übrigens in der Menuleiste verschwindet, bietet aber noch weitere Funktionen:

Wenn Sie keinen iTunes-Account besitzen, ist es leider nicht möglich, Album-Cover aus dem iTunes Store zu laden. GimmeSomeTune schafft hier Abhilfe und sucht auf Wunsch automatisch im Internet nach einem Cover für den gerade gespielten Song, falls dieser nicht bereits schon eines hinterlegt hat.
Voraussetzung hierfür sind sauber hinterlegte Songinformationen in iTunes.

Sie wollen zu Ihren Lieblingssongs mitsingen? Kein Problem, GimmeSomeTune kümmert sich auch um dieses Bedürfnis und lädt, ebenfalls auf Wunsch, automatisch Songtexte aus dem Internet, die sich dann auch auf dem iPod anzeigen lassen.

Weiter lassen sich mit dem Tool spezielle Hotkeys festlegen, detailierte iChat Statusmeldungen anzeigen und die Apple Remote Tastenbelegung leicht ändern.

Als äusserst nützlich kann sich der Mini-Controller erweisen. Aktivieren Sie ihn, werden in der Menuleiste drei Buttons für ‘vor’, ‘zurück’ und ‘Play/Pause’ angezeigt, mit denen Sie iTunes direkt bedienen können, ohne selbiges zu öffnen.

Zu guter Letzt bietet GimmeSomeTune in den aktuellsten Versionen eine Integration von last.fm.

GimmeSomeTune ist kostenlos, die Entwickler freuen sich aber über eine Spende.

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iFinance – den Haushalt im Griff

Führen Sie am Ende des Monats auch immer ein Haushaltsbuch, um die privaten Finanzen unter Kontrolle zu haben? Wieso den Haushalt nicht bequem am Computer erfassen? Eine elektronische und einfache Lösung bietet da das kleine und günstige Programm iFinance von Synium Software.

 

iFinance bietet eine übersichtliche Oberfläche, die im iLife-Look daher kommt und somit keine lange Einarbeitung benötigt. Sie können hier all Ihre Konten (Privatkonti, Sparbücher, Bargelder, Kreditkarten, Checks etc) erfassen und deren aktuellen Stand festlegen. Jede Buchung lässt sich in Kategorien einteilen und so farblich darstellen. Weiter kann das Programm auch wiederholende Buchungen (z.B. Daueraufträge oder die Gehaltseinnahmen) erfassen.
Ihre aktuellen Einnahmen und Ausgaben können Sie sich in vordefinierten oder in eigens erstellten Diagrammen darstellen lassen. So haben Sie immer den vollen Überblick über die Finanzlage.
Mit iFinance können Sie auch mehrere Haushalte führen. Jede Buchführung kann in einer separaten Datei und passwortgeschützt gespeichert werden. Um die Arbeit zu erleichtern kann das Programm auch CSV-Dateien importieren, die vorher mit einem Online-Banking Tool erstellt worden sind.
iFinance ist für 20.- Euro direkt bei der Synium Software GmbH als Download erhältlich und kann vorab erst getestet werden.
Dies ist ein neuer Service von MacWeb. In unregelmässigen Abständen werden wir Ihnen nützliche Programme aus allen Bereichen vorstellen. Dies passiert stets ergänzend zu unserer Software-Liste Software für den Mac. Möchten Sie ein (noch unbekanntes) Programm der breiten Leserschaft vorstellen? Gerne nehmen wir Ihre Vorschläge auf efrei (at) macweb.ch entgegen.

Quick Look Plugins

Mit Mac OS X 10.5 Leopard hat Apple Quick Look eingeführt. Quick Look ermöglicht es, Dateien anzuschauen, ohne das dazugehörige Programm zu öffnen. Ab Werk kann Leopard viele Dateien anzeigen, jedoch nicht alles. Abhilfe schaffen fleissige Entwickler und ihre Plug-ins.

 

FLV Generator
hat man Perian für QuickTime installiert, zeigt dieses Plug-in auch Flash Videos an

Suspicious Package
zeigt den Inhalt und Eigenschaften eines Installer-Pakets an

AppleScript
dieses Plug-in zeigt den Inhalt einer AppleScript Datei

Zip
erlaubt den Einblick in Zip-Archive

Folder View
zeigt eine Vorschau eines Ordners

Weitere Plug-ins

Ständig auf der Suche nach neuen Plugins ist die Seite quicklookplugins.com.
Dort finden sich immer wieder neue Erweiterungen für QuickLook

Installationsanleitung

Die runtergeladenen Plugins sollten die Endung .glgenerator haben (möglicherweise müssen Sie erst das Zip-Archive öffnen). Dieses kopieren Sie händisch in folgendes Verzeichnis: /Library/QuickLook
Falls der Ordner nicht existiert, können Sie problemlos einen erstellen.

Der einfachste Weg, um die Plugins zu aktivieren, ist, sich kurz ab- und wieder anzumelden.

Backup – sichern der Daten

Ihre Daten sind weg oder zerstört, Ihr System spielt verrückt oder der geliebte Mac hat einen Hardware-Ausfall?
Gut haben Sie ein Backup Ihrer wichtigsten Daten, oder etwa nicht?
Wir zeigen Ihnen in diesem Bericht, welche Möglichkeiten es gibt, um wertvolle Daten zu sichern.

 

Konventionell – speichern auf CD oder DVD

Natürlich, diese Lösung ist altbekannt. Bei einer geringen Menge an wirklich wichtige Daten, kann diese Lösung (auch ergänzend) genutzt werden. Zu beachten gilt: gebrannte CDs und DVDs halten nicht ewig.
Weiter brennen Sie sehr wahrscheinlich Daten als Backup, welches Sie im Glücksfall nie brauchen und das Medium können Sie ungenutzt entsorgen.

Festplatten

Als Backup-Medium bieten sich daher Festplatten besser an. Wir empfehlen eine Platte von einem namhaften Hersteller zu verwenden und den Speicherplatz eher grosszügig zu dimensionieren, als sich später über zu geringen Platz zu ärgern. Eine detaillierte Kaufempfehlung gibt Ihnen sicher der Mac-Fachhändler in Ihrer Nähe.

Passend zu Time Machine (siehe unten) gibt es natürlich die Time Capsule von Apple. Die Time Capsule ist (einfach gesagt) eine AirPort-Extreme Station, also ein WLAN-Router, mit integrierter Serverfestplatte für die kabellose Datensicherung eines einzelnen oder mehreren Macs.

Time Machine

Apple bietet mit Time Machine seit Mac OS X 10.5 Leopard eine eigene Backup-Lösung, die sich Apple-like vor allem an unerfahrene User richtet, die den geringsten Aufwand bevorzugen. Festplatte anschliessen, diese bei Time Machine definieren, erste Sicherung laufen lassen und fertig ist das Backup. Per Standard sichert Time Machine das komplette System. Steht eine genügend grosse Festplatte zur Verfügung, können Sie dies so belassen. Andernfalls lässt es auch die Möglichkeit, Verzeichnisse auszuschliessen, die nicht gesichert werden sollen.

Mit Hilfe eines Time Machine Backups und der Installations-DVD, können Sie das System im Bedarfsfall leicht wiederherstellen.

Auf ein und die selbe externe Festplatte können auch mehrere Macs ihr Backup anlegen. An der Festplatte muss hierfür nichts angepasst werden. Time Machine kann die Backups anhand der einmaligen MAC-Adresse unterscheiden.

Backup für MobileMe-Kunden

Für alle MobileMe-Abonnenten bietet Apple bereits seit längerer Zeit ein eigenes Backup-Programm an. Das aktuelle Backup 3 kann mit Hilfe von nützlichen QuickPicks oder der Verzeichnisauswahl, nur Teile der Daten oder auch die gesamte Festplatte sichern. Dabei lässt sich auch der Zielort frei wählen, was auch eine Sicherung auf CD/DVD oder auf die iDisk zu lässt. Weiter lassen sich auch Zeit, Tag oder Regelmässigkeit der Backups festlegen.
Wer neben Time Machine noch einzelne Sicherungen erstellen will, kann sich dieses kleine Programm anschauen.

MobileMe Synchronisation

Ein nicht zu vergessenes, kleines Backup-Feature bietet auch MobileMe an sich. Wenn Sie Kalender, Kontakte, Einstellungen etc. mit MobileMe synchronisieren, können Sie diese im Fall der Fälle natürlich auch wieder zurück-synchronisieren.

Festplatten-Dienstprogramm

Eine 1:1-Kopie der Macintosh HD kann mit dem Festplatten-Dienstprogramm, zu finden unter /Programme/Dienstprogramme, erstellt werden. Dies bietet sich speziell dann an, wenn Sie ein frisch installiertes und konfiguriertes System sichern möchten, um es jeder Zeit mit Hilfe der Mac OS X Installations-DVD in diesen einen Ur-Zustand zurückversetzen zu können. Dadurch wäre es möglich, bei Problemen eine Neuinstallation und Einrichtung von Mac OS X zu verkürzen. Für eine regelmässige Datensicherung möchten wir diese Methode allerdings nicht empfehlen.

Carbon Copy Cloner

Dem gleichen Gedanken der 1:1 Kopie folgt auch das kostenlose Programm Carbon Copy Cloner (CCC). Allerdings spinnt es die Funktionen weiter und kann so zum Beispiel regelmässige und auch inkrementelle Backups anlegen. Die erstellten Klone sind vollständig boot-bar und können so auch von einer externen FireWire-Festplatte gestartet werden.

SuperDuper!

Das gleiche Prinzip, welchem CCC folgt, bietet auch SuperDuper!. Es bietet ebenfalls die Möglichkeit, komplette Systeme 1:1 zu klonen. Für die erweiterten Funktionen möchte der Entwickler aber USD 27.95 sehen. Da CCC in den letzten Jahren bezüglich Features ziemlich aufgeholt hat, geben sich die beiden Programme nur noch relativ wenig. Wir empfehlen am besten beide Produkte einmal zu testen.

Fazit

Die Daten von machen Nutzern sind wohl weitaus wertvoller als der Mac, der vor ihm steht und um ein vielfaches wertvoller als eine relativ günstige Backup-Festplatte neben dem Mac. Die Auswahl an guter Backup-Software ist durchaus gegeben. Wir empfehlen allen unerfahrenen Nutzern, sich mit Time Machine ein paar Minuten auseinander zu setzen, um damit ein oftmals ausreichendes Backup zu erstellen. Ergänzend kann eine 1:1-Kopie des Systems gemacht werden, halten wir allerdings für den Privatanwender nicht für zwingend notwendig. Tiger-User können mit Hilfe von CCC oder SuperDuper! ihre Daten sichern.

Widgets fürs Armaturenbrett

Seit Apple mit Mac OS X 10.4 Tiger das Dashboard und Widgets vorgestellt hat, ist das Angebot an diesen kleinen Progrämmchen enorm gewachsen. Eine kleine Auswahl möchten wir folgend präsentieren.

 

iStat nano / pro
Wer schon immer gerne wissen wollte, wie sein Mac arbeitet, dem hilft iStat nano die wichtigsten Daten wie CPU Auslastung, Netzwerk-Traffic, Temperaturen und Batterie-Ladung (bei Notebooks) aus zu lesen. Detailiertere Angaben bietet das grössere iStat pro.

iClip lite
Dieses Award-winning Widget ergänzt das Clipboard (Zwischenablage) des Systems. So lassen sich mehrere Dateien, Textausschnitte, Links oder alles andere in die iClip-Zwischenablage kopieren. iClip lite hält die Daten bis Sie sie an gewünschter Stelle wieder einfügen möchte.

Wikipedia
Für die freie Enzyklopädia gibt es natürlich ein passendes Widget. Es sucht Artikel in gewünschter Sprache und stellt diese fast wie in einem vollwertigen Browser übersichtlich dar.

hispeedSMS
Für Cablecom Kunden bietet sich dieses Widget an. Benötigt wird ein your.hispeed.ch Account.

SMSunrise
Auch Sunrise Kunden dürfen ihre kostenlosen SMS über das Dashboard versenden. Ein MySunrise.ch Account ist Bedingung.

Orange.ch SMS
Natürlich darf ein Widget für Orange nicht fehlen. Wie bei den anderen Anbietern ist ein orange.ch Account Pflicht.

M-Budget Free-SMS
Zuletzt wäre da noch die Migros. Mit diesem Widget lassen sich die fünf kostenlosen SMS von m-budget-mobile.ch versenden.

emitSMS
Hat man die kostenlosen SMS verbraucht, müssen Sie nicht auf das bequeme Dashboard verzichten. emitSMS versendet die SMS via Bluetooth übers Handy. Hier fallen natürlich die regulären Kosten an.

Leo Dictionary
Im beliebten Leo Dictionary lässt sich auch per Dashboard suchen.

Image Upload
Lassen Sie ein Bild ihrer Wahl per Drag & Drop in dieses Widget fallen. Es lädt sich automatisch zu Imageshack hoch und kopiert den Link dazu direkt in die Zwischenablage.

To Do
Dieses Widget ergänzt den bekannten Notizzettel und arbeitet hand-in-hand mit Mail und iCal.

Swiss Radio
Leider bieten wenige Schweizer Radiostationen einen .mp3-Stream an, der in iTunes funktioniert. Abhilfe schafft dieses Widget, welches in der CHF 5.- teuren Vollversion 45 Sender ins Dashboard bringt.

Organized
iSlayer bietet mit Organized in neues Widget, welches einige von Apple ab Werk gelieferten Widgets wie die Uhr, Notizen und Kalendar in einem einzigen Widget vereinen will.

App Update
Mit App Update werden die installierten Programme auf ihre Version überprüft und das Widget zeigt gleich die neuste, erhältliche Version und eine Bezugsquelle an.

Happy Birthdays!
Wie unangenehm es ist, einen Geburtstag einmal zu vergessen, weiss sicher jeder. Mit diesem Widget hat man diese stets im Blick.

Mensa à la Carte
Für alle hungrigen Studenten der Unis und der ETH bietet sich dieses Widget an, welches die Menüs der Mensen anzeigt.

Calc Board
hilft bei komplexeren Rechenaufgaben. Auch als Webapp fürs iPhone zugänglich.

Kennen Sie weitere, nützliche Helferchen für das Dashboard? Melden Sie uns die Entdeckung auf efrei (at) macweb.ch und wir aktualisieren gerne diese Liste.

Software für den Mac

Folgend haben wir eine kleine Aufstellung von empfehlenswerter Software aus allen möglichen Bereichen zusammen getragen.

Die meisten Programme sind dabei kostenlos!

 

Office

Apple iWork* – Apples Office Suite
Microsoft Office:mac – bekannteste Office Suite von Microsoft
OpenOffice – OpenSource Office Klon
NeoOffice – OpenOffice Abkömmling, der auf Java basiert

Internet

Safari*** – Apples eigener Browser
Firefox – beliebter Browser auf allen Plattformen
Camino – Browser mit Firefox-Unterbau, speziell nur für OS X
Shiira – Browser mit Safari-Unterbau und nützlichen Zusatzfunktionen
Opera Internet-Suite mit Browser, Mail-Client und anderen Tools an Bord
Mail*** – Apples eigener Mail-Client
Thunderbird – beliebter Mail-Client und Pendant zu Firefox
Eudora alternativer Mail-Client
SeaMonkey – Internet-Suite von Mozilla mit Browser, Mail-Client, IRC und anderen Tools
OmniWeb – Safari Unterbau, interessante Features aber nicht mehr weiterentwickelt

Videoplayer

QuickTime X Player*** – Apples Media Player mit den gängigsten Funktionen
QuickTime 7 Player – kann bei Mac OS X Snow Leopard optional installiert werden
MPlayerOSX – kostenloser Media Player mit Unterstützung für viele Codecs und Formate
VLC media player – kostenloser Media Player mit Unterstützung für viele Codecs und Formate
Flip4Mac/WM Components* – QuickTime Plug-in von Microsoft, um u.a. .wmv Files abzuspielen
Perian* – Components Pack, enthält diverse Codecs, u.a. für DivX, XviD, FLV uvm.
AppleScripts for iTunes – unzählige Scripts, die iTunes weitere Funktionen beibringen

Instant Messaging

iChat*** – AOL Protokoll
Adium* – alle Protokolle, sehr viele Extras zur Anpassung erhältlich, kein A/V-Chat
Proteus – alle Protokolle, kein Audio- und Videochat
Fire – alle Protokolle, auch kein Audio- oder Videochat
aMSN – MSN Protokoll, etwas träge, aber mit A/V-Unterstützung
Mercury Messenger – MSN Protokoll
Microsoft Messenger – MSN Protokoll, abgespeckte Mac Version vom WLM
Skype – bekannte VoIP Software
Colloquy – beliebter IRC Client

Filesharing / Peer-to-Peer

FrostWire – freier Client für das Gnutella Netzwerk und neu BitTorrent
LimeWire – das Original, Gnutella Netzwerk und BitTorrent
Transmission – beliebter BitTorrent Client
Tomato Torrent – wie der Name schon sagt, BitTorrent
BitTorrent – erster BitTorrent Client
Azureus – noch ein Client für Torrent
aMule – Client für das eDonkey2000-Netz

FTP-Clients

Cyberduck* – kostenloser FTP-Client aus der Schweiz
Transmit – FTP-Client mit vielen Funktionen, leider nicht kostenlos
Captain FTP – FTP-Client mit vielen Funktionen, leider nicht kostenlos

Desktop Recording

Screenium – günstiges Tool, um den Schreibtisch auf unterschiedliche Weise zu filmen
Screenflow – kostet etwas mehr, bietet dabei allerdings einige Bearbeitungsfunktionen
QuickTime Player – seit Mac OS X Snow Leopard mit rudimentären Funktionen

Editor/HTML Editor

TextEdit*** – Text Editor, der auch .html-Dateien speichern kann
Nvu – WYSIWYG-Editor, der leider nicht weiterentwickelt wird
KompoZer – inoffizieller Nachfolger von Nvu
SubEthaEdit – beliebter Text Editor aus Deutschland, nicht kostenlos
Smultron* – beliebter Text Editor
Coda – ein all-in-one Editor mit eigenem FTP-Client, allerdings nicht kostenlos
Espresso – ebenfalls ein all-in-one Editor mit FTP-Client, kostenpflichtig
RapidWeaver – professioneller und kommerzieller Web-Editor

Bild-, Audio- und Videobearbeitung

iPhoto*** – Fotobearbeitung für Privatanwender, bei jedem Mac dabei
GarageBand*** – Erstellt und bearbeitet Musik und ist Bestandteil von iLife
iMovie*** – das Filmstudio für zu Hause, ebenfalls Teil von iLife
QuickTime 7 Pro* – in der Pro-Version ist QuickTime 7 erst richtig vielseitig
HandBrake* – kovertiert DVDs und allerlei Filmdateien
ffmpegX – kostenloses und vielseitiges Tool zur Video-Konvertierung
Vorschau*** – minimale Bild- und PDF-Bearbeitung, allerdings ausreichender Viewer
Seashore* – Bildbearbeitungs-Tool mit den wichtigsten Grundfunktionen
LiveQuartz – simple Bildbearbeitung mit Layer und Filter, kostenlos
Pixelmator – leistungsstarke Bildbearbeitung für den kleinen Geldbeutel
GIMP** – vielseitiges Bildbearbeitungs-Tool, leider nur unter X11 lauffähig
GraphicConverter – Schweizer Taschenmesser der Bildbearbeitung, Shareware
Audacity – beliebtes Audio-Editing Tool
Comic Life – erstellt Comics aus Fotos, bei einigen Macs dabei
Galerie – freies Tool, welches Fotogalerien fürs Web erstellt
Apples Pro Apps
Diverse Produkte von Adobe

Brennen

Burn* – CD/DVD Brennprogramm
LiquidCD – CD/DVD Brennprogramm
SimplyBurns – CD/DVD Brennprogramm
Toast Titanium – Roxios Brenn-Suite, sehr vielseitig und preiswert

Archive

SimplyRAR – erstellt und öffnet .rar-Archive
The Unarchiver* – öffnet viele Archivtypen
StuffIt Expander – öffnet diverse Archivtypen

Sicherheit und Backup

ClamXav – kostenloser Virenscanner, den auch Apple in OS X Server verwendet
iAntiVirus – kostenloser Virenscanner
VirusBarrier X5 – kostenpflichtiger Virenscanner von Intego
Little Snitch – zeigt die Verbindungen ins Internet, ist aber nicht kostenlos
Time Machine*** – ab OS X 10.5 Leopard mit an Bord
Backup – Programm nur für MobileMe-Kunden erhältlich
Carbon Copy Cloner – kostenloses Backup-Programm
SuperDuper! – ein weiteres, beliebtes Backup-Programm

iBackup – ein für die private Nutzung kostenloses Tool aus der Schweiz

Windows auf dem Mac

Boot Camp*** – Apples Lösung für den nativen Betrieb von Windows
Parallels Desktop – eine Lösung, um Windows zu virtualisieren
VMware Fusion – ebenfalls eine Programm, welches Windows virtualisiert
VirtualBox – eine kostenloses Open Source Programm

Sonstiges

MacTheRipper – ebenfalls ein Rip-Tool
iSquint – kleines Tool, um Filme für den iPod zu konvertieren, Entwicklung eingestellt!
Google Earth – beliebtes und beeindruckendes Programm, um den Globus zu erkunden
Galerie – erstellt HTML Bildergalerien

*MacWeb Empfehlung
**Läuft unter der X11 Umgebung (Was ist X11?)
***Bestandteil von Mac OS X 10.6 Snow Leopard oder bei den meisten Macs dabei

Diese Liste ist auf keinen Fall vollständig!
Ist die gesuchte Software nicht dabei, finden sich unzählige Programme bei macupdate.com oder versiontracker.com. Kennen Sie Software, die hier gelistet werden sollte? Gerne nehmen wir Vorschläge auf efrei (at) macweb.ch entgegen und ergänzen die Liste.

Office, welches denn nun?

Wir kennen das Problem: wohl die meisten Dateien, die wir in den virtuellen Händen haben, sind wichtige Word Dokumente, (lustige) PowerPoint Präsentationen oder letzte Kalkulationen aus Excel. Doch wie öffnen wir diese Dateien auf dem Mac?

 

Office:mac 2008

Am naheliegendsten wäre da wohl Microsoft Office:mac 2008. Seit dieser Version läuft es nativ auf aktuellen Intel Mac. Es bringt in der günstigsten Version Word, Excel, PowerPoint und den Mail-Client Entourage mit. Mit Office:mac 2008 lassen sich problemlos alle Dateien der Windows-Version öffnen und umgekehrt.

Die Funktionen hat Microsoft erweitert. So darf man gerne behaupten, dass das neue Office einen Hauch iWork geschnuppert hat und so zum Beispiel neu auch hübsche 3D Diagramme zaubert oder nützliche Brief-/Layout-Vorlagen bietet.

Microsoft Office:mac 2008 gibt es in der günstigsten, und für viele ausreichenden, Home and Student Version ab CHF 219.-. Wer Exchange-Anbindung benötigt, muss hier aber zur CHF 799.- teuren Standard Version greifen. Eine Upgrade-Version ist jedoch ebenfalls erhältlich.

iWork ’09

Unter uns gesagt, im Vergleich zu Microsoft Office:mac 2008 scheint Apples Office Suite iWork ’09 mit einem Preis von CHF 109.- ein Schnäppchen zu sein. Dabei bringt es ebenso Word (Pages), PowerPoint (Keynote) und Excel (Numbers) mit. Einen zusätzlichen Mail-Client ist natürlich nicht nötig, da OS X bereits Mail an Bord hat.

iWork macht es kinderleicht mit wenigen Klicks beeindruckende Präsentationen, Tabellen oder Dokumente zu erstellen, ohne dabei den professionellen Nutzen zu verlieren. Die Möglichkeiten von iWorks Keynote zum Beispiel dürfen wir jeweils immer an den gleichnamigen Präsentationen von Steve Jobs bestaunen.

Bis auf kleine Inkompatibilitäts-Probleme, öffnet iWork fast jede Microsoft Office Datei und kann auch selber solche erstellen.

OpenOffice / NeoOffice

Ich persönlich installiere unter privaten Windows-Systemen nur noch OpenOffice, denn es bietet alle wichtigen Funktionen, die man kennt und braucht. Wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um OpenSource Software und ist somit komplett kostenlos. Unter den Mac Anwendern hat sich die Alternative zur Office-Suite aus dem Hause Microsoft allerdings noch nicht durchgesetzt. Dies scheiterte bisher insbesondere daran, dass OpenOffice bisher nur in der X11 Umgebung lief und darum nicht mit OS X und anderen Programmen harmoniert. Dieses Problem gehört nun mit OpenOffice.org 3 der Vergangenheit an. Durch die native Einbindung in die Aqua-Oberfläche von OS X arbeitet die Suite problemlos mit allen anderen Programmen und läuft etwas zügiger.

Als Alternative bietet sich auch NeoOffice an. Unabhängig von, aber basierend auf dem OpenOffice Projekt, haben es die Entwickler bereits vor Längerem geschafft, die Office-Suite ohne X11 auf den Mac zu portieren. Aufgrund intensivem Gebrauch von Java läuft NeoOffice allerdings leider nicht immer befriedigend schnell.
Nun da OpenOffice ohne X11 auskommt, wird NeoOffice einen schweren Stand haben, da es oftmals auf älteren OpenOffice Versionen basiert.

Fazit

Wer eine Office-Suite nur gelegentlich benötigt und ein paar Abstriche verkraften kann, sollte sich einmal die beiden OpenSource Projekte anschauen. Wird eine leistungsstarke Suite verlangt, bietet sich das günstige iWork an. Braucht man hingegen 100% Support für Microsoft Office Dokumente, führt momentan kein Weg an Office:mac 2008 vorbei.

Tipp: wer einfach nur Texte oder Briefe schreiben muss, greift einfach zu TextEdit, welches jeder Mac ab Werk mitliefert.