Das Schweizer Mac Jahr 2006

Apple hält Wort und präsentiert zur MacWorld Expo als ersten Mac mit Intel-Prozessor eine Neuauflage des bekannten iMacs. Der neue iMac, welcher sich äusserlich dem bisherigen Modell gleicht, arbeitet neu mit einem Prozessor aus dem Hause Intel. Die 17-Version mit einem 1.83 GHz Intel Core Duo Prozessor kostet CHF 1’949.–; die 20-Version mit einem 2.0 GHz Intel Core Duo Prozessor kostet CHF 2’549.–. Beide Modelle verfügen über eine SuperDrive, 512 MB SDRAM, AirPort Extreme, Bluetooth 2.0 und eine 160 bzw. 250 GB Harddisk. Sie werden unverändert mit Mighty Mouse und Apple Keyboard ausgeliefert.

 

Apple stellt ebenfalls das neue MacBook Pro Notebook mit dem neuen Intel Core Duo Prozessor vor, das bis zu viermal so schnell ist wie das PowerBook G4. Das neue MacBook Pro ist das erste Mac Notebook mit einem Intel-Prozessor. Das Aluminium-Gehäuse ist 2,6 cm flach, wiegt knapp 2,5 kg und verfügt über eine integrierte iSight Videokamera für sofortige Videogespräche, eine Apple Remote Fernbedienung und das Front Row Feature, um digitale Inhalte überall bequem präsentieren zu können. Es sind zwei Modelle des neuen MacBook Pro verfügbar. Die Version mit einem 1.67 GHz Intel Core Duo Prozessor, 512 MB SDRAM und einer 80 GB Harddisk kostet CHF 2’999.–; die 1.83 GHz-Version mit 1 GB SDRAM und 100 GB Harddisk CHF 3’699.–. Beide Modelle verfügen über ein SuperDrive, Airport Extreme, Bluetooth 2.0, zwei USB-Anschlüsse und ein FireWire 400-Anschluss. Ein FireWire 800-Anschluss ist leider nicht mehr dabei. Das MacBook Pro positioniert sich zwar ganz klar als Nachfolger des PowerBooks. Die PowerBook G4 Modelle sind bis auf weiteres noch erhältlich. Das MacBook Pro gibt es (vorerst) nur in einer 15-Version.

 

Apple hat iWork ’06 vorgestellt. In iWork ’06 wurden Pages 2 und Keynote 3 stark weiterentwickelt, um dreidimensionale Charts, iPhoto-ähnliche Bildbearbeitungs- und Maskierungs-Tools sowie Tabellenkalkulations-ähnliche Tabellen zu ermöglichen, die zu schnellen Ergebnissen führen. Pages 2 arbeitet mit dem Mac OS X Adressbuch zusammen, um über vordefinierte Felder in Vorlagen und mit Drag & Drop-Unterstützung für einzelne Kontakte Serienbriefe zu erstellen sowie Newsletter und Broschüren zu personalisieren.

 

Mit iLife ’06 hat Apple anlässlich der MWSF die Digital Lifestyle-Software auf Vordermann gebracht. Die wichtigsten Neuerungen sind unter anderem folgende: iPhoto 6 hat an Geschwindigkeit zugelegt; dabei unterstützt es bis zu 250’000 Fotos und führt mit Photocasting eine neue Möglichkeit ein, Freunden und Verwandten die eigene Fotos direkt aus iPhoto heraus via .Mac zu präsentieren. Fotos können im neuen Vollbildmodus bearbeitet und verglichen werden, ohne dass Menüs oder Fenster dabei ablenken. Bis zu acht Fotos lassen sich auf diese Weise parallel vergleichen und über das Ein-Klick-Bildbearbeitungs- und Effekt-Panel bearbeiten. iMovie 6 HD wartet mit neuen animierten Themen auf. iDVD 6 unterstützt die neuesten HDV- und Breitbild-DV Kameras und ermöglicht die Erstellung von DVDs mit Breitbild-Menüs, Filmen und hochauflösenden Diashows, die die aktuellen Breitbild-TV-Geräte optimal ausfüllen. iLife ’06 enthält erstmals iWeb, den einfachsten Weg zur Erstellung professioneller Webseiten, Online Fotoalben, Blogs und Podcasts binnen weniger Minuten. Vorlagen helfen bei der Gestaltung von Websites. iLife ’06 ist ab sofort für CHF 109.- inkl. MwSt. erhältlich.

 

Im Februar senkt Apple den Preis des iPod shuffle auf unter CHF 100.–. Das 512 MB Modell kostet neu nur noch CHF 99.– (bisher 139.–), die Version mit einem Gigabyte-Speicher kostet neu CHF 149.– (bisher 189.–). Zudem stellt Apple den iPod nano mit 1 GB Speicherkapazität zu einem Preis von CHF 229.– inkl. MwSt. Weiter gibt Apple bekannt, dass eine Milliarde Songs aus dem iTunes Music Store heruntergeladen wurden seit der iTunes Music Store vor weniger als drei Jahren seinen Betrieb aufgenommen hat.

 

Mit dem iPod Hi-Fi wagt sich Apple in den Zubehör-Markt. iPod Hi-Fi ist gemäss Apple ein hochwertiges Lautsprechersystem, das im perfekten Zusammenspiel mit dem iPod als Stereoanlage für zuhause konzipiert ist. In seinem innovativen All-in-One-Design überzeugt iPod Hi-Fi wie kein anderes, für den iPod entwickeltes, Lautsprechersystem durch hohe Soundqualität und raumfüllenden Klang. iPod Hi-Fi verfügt über Tragegriffe, um mühelos überallhin mitgenommen zu werden, eine abnehmbare Frontabdeckung, berührungsempfindliche Lautstärkebuttons, die Apple Remote Fernbedienung, um Titel und Lautstärke auf einfache Weise von überall im Raum steuern zu können, ein integriertes Universal-Netzteil und die Möglichkeit, sechs handelsübliche Mono-Batterien einzusetzen, die das Audiosystem wirklich portabel machen. iPod Hi-Fi kostet CHF 519.–.

 

Ende Februar bekommt der Mac mini ein Intel-Herz. Er ist ab CHF 929.– erhältlich.

 

Am 1. April feiert der Schweizer Apple-Händler Screen sein 10jähriges Bestehen.

 

Im April erweitert Apple seine Produktepalette um ein 17 MacBook Pro. Der grössere Bildschirm ermöglicht eine native Auflösung von 1680 x 1050 Pixeln. Der Core Duo Prozessor läuft mit 2.16 GHz und wird in der Basisausführung mit 1 GB RAM beladen. Das Rechnen der Grafiken übernimmt auch im 17er eine ATi Mobility Radeon X1600 mit 256 MB Speicher. Zudem kommen eine 120 GB Festplatte mit 5400 U/min und einem 8fachen SuperDrive Laufwerk mit Dual Layer Unterstützung zum Einsatz. Im Gegensatz zum kleineren 15.4 MacBook Pro bietet das neuste Familienmitglied drei USB Anschlüsse und zwei FireWire Anschlüsse (1x 400 und 1x 800). Die Basisausführung schlägt mit einem Preis von CHF 4099.- zu buche.

Anlässlich der Orbit / iEX vom 16. bis 19. Mai 2006 findet auch die Mac Swiss statt, dies zum zweiten Mal. Diverse Händler, Entwickler und Softwarehersteller zeigen an dieser Messe ihre Produkte. Anlässlich des Mac Swiss Days finden diverse Vorträge rund um den Mac statt.

 

Im Mai werden die Einsteiger-Notebooks überarbeitet! Die neuen MacBooks sind mit einem 1.83 GHz oder 2.0 GHz Intel Core Duo Prozessor ausgestattet und sie kommen sowohl in Weiss als auch in Schwarz daher! Das 1.83 GHz Modell ist jedoch nur in Weiss mit einer 60 GB Festplatte und einem kombinierten Laufwerk erhältlich, das 2.0 GHz Modell ist sowohl in Weiss (60 GB, SuperDrive) als auch in Schwarz (80 GB, SuperDrive) erhältlich. Alle Modelle haben ein 13 Display mit einer maximalen Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Dazu kommen 512 MB Arbeitsspeicher, ein Intel GMA950 Grafikchip (welcher schon aus dem Mac mini bekannt ist) eine integrierte iSight und natürlich die Apple Remote für FrontRow. Das MacBook in der minimalsten Konfiguration bereits ab CHF 1’579.– erhältlich.

 

Am 6. Juni 2006 präsentiert Apple eine neue U2 Special Edition seines iPods. Basierend auf einem normalen 30 GB iPod 5G ist auch das neue Modell komplett (Vorder- und Rückseite) in Schwarz gehalten. Das Clickwheel bleibt ebenfalls weiterhin in kräftigem Rot. Auf der Rückseite sind die Unterschriften der vier Bandmitglieder eingraviert. Zusätzlich gibt es noch 30 Minuten exklusives Videomaterial von U2, welches im iTMS heruntergeladen werden kann. Zu haben ist das Gerät für CHF 499.–.

 

Frisch aus der Hardware-Produktion stellt Apple Ende Juli die Mighty Mouse wireless vor. „Wir haben das Kabel an unserer Mighty Mouse gekappt, um unseren Kunden am Mac noch mehr Flexibilität zu geben“, sagt David Moody, Vice President Worldwide Mac Product Marketing von Apple. Die MM wireless besitzt, wie die wired-Version, 3 Maustasten, 1 Seitentaste und den innovativen Scrollball. Der Preis liegt bei CHF 99.–.

 

Die WWDC findet im Jahr 2006 erst im August statt. Wie erwartet, stellt Apple während der Keynote an der WWDC eine Preview von Mac OS X 10.5 Leopard vor. Neben einer neuen Oberfläche, arbeitet das neuste OS mit 64-bit-Applikationen, ohne die Kompatibilität zu 32-bit zu verlieren. Time Machine wird eine komplett neues Feature von OS X sein. Damit lassen sich (aus Versehen) überschriebene Daten leicht wiederherstellen, indem Time Machine im Hintergrund automatisch ein Backup erstellt. Dieses Feature funktioniert auch in Programmen wie iPhoto oder solchen von Drittherstellern. Das nun bekannte Boot Camp wird ebenfalls Teil von Leopard sein, genau so wie ein überarbeitetes FrontRow.

 

Anfangs August 2006 ist der Intel-Switch vollzogen. Nun kommen auch die Mac Pro (bisher PowerMac) mit Intel-Chips daher. Das Design der neuen Pro-Rechner bleibt identisch zum bekannten PowerMac Design. Nun passen jedoch 2 optische Laufwerke und 4 Festplatten in das Gehäuse, welches innerlich völlig umgestellt wurden. So finden sich auch 4 PCI-Express Steckplätze für Grafikkarten wie die ATi X1900 oder die nVidia FX4500. Weiterhin passen 16 GB Arbeitsspeicher in den Mac. Auch der XServe wurde an Intel angepasst.

 

 

Im September kündigt Apple an, dass die gesamte iMac-Produktlinie nun mit dem neuen Intel Core 2 Duo Prozessor ausgestattet ist. Ein neues Modell mit einem brillanten 24-Zoll Breitbild-Display ergänzt zudem die 17-Zoll- und 20-Zoll-Modelle. Apple bestückt auch die beiden Modelle des Mac mini ab sofort mit schnelleren Dual-Core Prozessoren ohne Aufpreis.

 

Apple hat im September seine iPod-Palette rundum erneuert.
 Bei den iPod-Modellen gibt es neu eine 30 GB-Variante für CHF 399.– und ein 80 GB-Ausführung für CHF 549.–. Das neue Farbdisplay ist gemäss Apple 60% heller, um noch besser Filme und TV-Sendungen betrachten zu können. Neu können für 7 Franken Games für den iPod via iTunes Store heruntergeladen werden.
 Der iPod nano nimmt Farbe an und präsentiert sich in drei Grössen. In Silver gibt es den iPod nano als 2 GB-Modell für CHF 219.–. Die 4GB-Ausführung kostet CHF 289.– und kommt in den Farben Silver, Pink, Green und Blue daher. Mit einem 8 GB-Speicher gibt es den iPod nano für CHF 359.– im bekannten Black.
 Der iPod shuffle ist so klein wie noch nie und kommt in einem Aluminiumgehäuse daher. Es gibt ihn nur noch in einer Ausführung mit 1 GB und kostet lediglich CHF 119.–. Ebenfalls sind im iTunes Store neue Games für den iPod erhätlich. Diese kosten CHF 7.–, sind iPod 5G kompatibel und wurden in Zusammenarbeit mit EA entwickelt. Der iTunes Music Store heisst ab sofort offiziell nur noch iTunes Store. Der Grund: Es werden neu neben Musik rund 75 Filme von Disney, Pixar, Miramax und Touchstone verfügbar sein.

 

Im Oktober informiert die Data Quest AG, dass das Filialnetz umgebaut bzw. erweitert wird. Am 7. Oktober 2006 wird in Bern die Filiale erneuert. Die Berner Filiale findet sich am Theaterplatz. Luzern erhält am 21. Oktober 2006 an neuem Standort eine Data Quest Filiale; an der Pilatusstrasse 18 erwarten die Mac- Anwender auf über 200m2 alle Produkte rund um Apple. Mitten im Zentrum von Zug an der Baarerstrasse 11 eröffnet die neue Data Quest Filiale. Die Data Quest verlässt das alte Domizil am Hirschenplatz. Auch in Zürich gibt es eine Veränderung. In den Lokalitäten am Limmatquai 122 in Zürich gibt es nun den ersten Shop für iPod und Zubehör. Die Macs bietet die Data Quest in der grossen Filiale am Bahnhofplatz an.

Mit 4.84 Milliarden US$ Umsatz und 546 Millionen US$ Gewinn präsentiert Apple Mitte Oktober für das Geschäftsjahr 2006 erneut ein Spitzenresultat. Zudem verkaufte Apple im vergangen Quartal 1’610’000 Macs und 8’729’000 iPods. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal von 30 Prozent bei den Macs und 35 Prozent bei den iPods. Die internationalen Verkäufe machen 40% des Umsatzes aus. Im gesamten Geschäftsjahr von Apple, welches am 30. September 2006 endete, verkauft Apple total 5.3 Millionen Macs und 39 Millionen iPods.

Ende Oktober stattet Apple nach den iMac auch die MacBook Pro mit neuen Core 2 Duo Prozessoren aus. Diese bringen dem Notebook bis zu 39% mehr CPU-Leistung. Das kleine 15.4-Modell kommt dabei mit einem 2.16 oder einem 2.33 GHz Chip daher. Das grössere 17-Modell besitzt ebenfalls einen 2.33 GHz Prozessor. Den Arbeitsspeicher hat Apple auch aufgerüstet, grössere Festplatten sind verbaut und die Grafikkarten haben mehr VRAM. Optionale Grafikkarten wie beim Mac Pro gibt es hingegen leider nicht. Die neuen MacBook Pro sind ab CHF 2849.– erhältlich.

Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft, am 8.11.2006, stellte Apple eine neue Modellreihe der MacBook vor, die jetzt mit Intel Core 2 Duo Prozessoren ausgestattet sind. Neben der schnelleren CPU haben die Notebooks auch mehr RAM und grössere Festplatten spendiert bekommen. Jedoch bleibt in der kleinsten Variante stets nur ein Combo-Laufwerk verbaut und die Farbe Schwarz bleibt dem teuersten Modell vorbehalten. Die restlichen Komponenten bleiben ebenfalls unverändert zu den Vorgängern. Erhältlich ist das MacBook ab CHF 1579.-.

 

 

 

Das Schweizer Mac Jahr 2005

Apple startet anfangs 2005 ein Preisoffensive. Bei den Desktopgeräten werden die Preise um bis zu 13 % gesenkt. So kostet der kostengünstigste PowerMac G5 neu weniger als 2000 Franken. Auch bei den Portablen kann man das eine oder andere Hunderternötli sparen. Die grösste Reduktion hat Apple bei den Displays vorgenommen, wo es Reduktionen von bis zu 32 % gibt.
Zur MacWorld Expo präsentiert Apple den kompaktesten Mac, den es je gab. Mit einem Preis ab 699 Franken inkl. MwSt. ist der Mac mini der günstigste Weg, um in den Genuss von Mac OS X und iLife zu kommen, sagt Steve Jobs, CEO von Apple. Der Mac mini besitzt einen FireWire 400 und zwei USB 2.0-Anschlüsse, um gängige Peripheriegeräte wie den marktführenden digitalen Music Player iPod, Digitalkameras, digitale Video Camcorder und Drucker anzuschliessen. Der Mac mini verfügt über einen DVI-Anschluß der auch VGA unterstützt, sodass sich verschiedenste LCD- und CRT-Displays anschliessen lassen. Integriertes 10/100BASE-T Ethernet und ein 56K V.92 Modem sorgen für Netzwerk- und Internetanschluss, WLAN (bis zu 54 MB/s nach dem 802.11g Standard) wird über eine optionale AirPort Extreme Card ermöglicht.

Zur MacWorld Expo kommt nochmals ein neuer Wurf aus dem Hause Apple. Der iPod shuffle basiert auf dem legendären Zufallswiedergabe-Feature (Shuffle) des iPod, über das sich die eigene Musik auf immer neue Weise erleben lässt. Kleiner und leichter als eine Packung Kaugummi verfügt der iPod shuffle über einen Trageriemen, um ihn sofort umzuhängen, nachdem man ihn aus seiner Packung genommen hat. Apple hat zwei Ausführungen vorgestellt: das 512 MB-Modell für CHF 139.–, das 1 GB Modell für CHF 199.–.

iLife ’05 gehört ebenfalls zu den Vorstellungen der MacWorld Expo. Es gibt neue Versionen von iPhoto, iMovie, iDVD und GarageBand. iPhoto 5 verfügt über neue Bearbeitungstools, mit denen Fotos perfektioniert werden können, ohne dass man dazu die Anwendung wechseln müsste. Zu den neuen Möglichkeiten, die sich gewohnt einfach einsetzen lassen, zählen Belichtung, Schwarz- und Weisspunkt, Sättigung, Farbton, Farbtemperatur und Schärfe sowie die Anzeige eines Histogramms. Mit iMovie hat Apple die digitale Videobearbeitung popularisiert und es jedem ermöglicht, digitales Video auf dem Mac zu importieren und zu bearbeiten. iMovie HD geht einen Schritt weiter und erlaubt die Aufnahme und die Bearbeitung von High Definition Video.

Und nochmals etwas Neues: Zur bestehenden Applikation Keynote gesellt sich Pages hinzu. Pages ist das neue Textverarbeitungsprogramm und ersetzt AppleWorks. Mit Pages lassen sich grossartige Briefe, Newsletter, Berichte, Broschüren und Lebensläufe mit verfeinerter Typografie, Mehrspaltensatz, Fussnoten, Inhaltsverzeichnissen und Stilen erstellen. Text, Grafik, Fotos, Tabellen und Charts lassen sich dank dynamischem Textfluss und Ausrichtungshilfen frei positionieren, wie Apple schreibt. Die beiden Programme werden unter dem Namen iWork ’05 vereint und für CHF 109.– angeboten.

Ende Januar erneuert Apple die PowerBook G4-Modelle mit Prozessoren von bis zu 1.67 GHz. Das 15-Zöller-Einstiegsmodell kostet noch CHF 2’749.–.

 

Alle Jahre berichtet Robert Weiss in seinem Weissbuch über die aktuelle Entwicklung des Computer-Geschäftes im vergangenen Jahr. Das neue Weissbuch 2005 brachte erfreuliche Informationen für die Schweizer Mac-Anwender. Während Apple im Jahr 2003 noch 70’800 Stück Computer in der Schweiz verkaufte, sind es im Jahr 2004 bereits 82’780 Stück. Dies ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 16.9%.

Ende Februar stellt Apple die zweite Generation der iPod mini-Produktfamilie vor. Beide Modelle erscheinen in vier neuen, kräftigen Farben (Silber, Pink, Blau, Grün) und bieten bis zu 18 Stunden Batterielaufzeit. Das 4 GB und das 6 GB Modell des iPod mini ist für CHF 279.– resp. CHF 349.– erhältlich. Apple hat zudem eine neue iPod photo Modellreihe vorgestellt, die aus einem schlanken 30 GB Modell mit einer Kapazität von bis zu 7’500 Songs für CHF 499.– inkl. MwSt. und einem 60 GB Modell mit einem Fassungsvermögen von bis zu 15’000 Songs für CHF 649.– inkl. MwSt. besteht. Der iPod photo speichert neben der Musiksammlung bis zu 25’000 digitale Fotos. Preislich angepasst wurden auch die folgenden iPod-Modelle: iPod 20 GB Click Wheel: neu CHF 439.-, alter Preis: CHF 459.- inkl. MwST; iPod U2 special edition: neu CHF 499.-, alter Preis: CHF 529.- inkl. MwSt. Der herkömliche iPod gibt es somit nur noch in einer 20 GB-Version. Die iPod-Produktfamilie besteht aktuell aus iPod shuffle, den neuen iPod mini, dem iPod 20 GB clickwheel (4. Generation), der iPod U2 Special Edition und den neuen iPod photo Modellen.

Die Blu-ray Disc Association (BDA) gibt im März 2005 bekannt, dass Apple dem Board of Directors des Konsortiums beitreten wird. Apple hat seit Januar 2001 mit der Einführung des SuperDrive-Laufwerks zum Brennen von CDs und DVDs sowie der Software iDVD und DVD Studio Pro zur Popularisierung der DVD-Erstellung massgeblich beigetragen.

 

Im April informiert der Mac-Händler Data Quest AG, dass die Filiale am Zürcher Limmatquai derzeit umgebaut wird. Die Filiale wird man im neuen Apple Center Look antreffen. Zudem zügelt Data Quest die übernommene Computer-Takeaway-Verkaufsstelle an die Weinbergstrasse 71 in Zürich.

 

Apple hat den Verkaufsstart von Mac OS X v10.4 „Tiger für Freitag, den 29. April ab 18.00 Uhr anlässlich spezieller Lauch-Events bei Fachhändlern angekündigt. Mac OS X Tiger wird CHF 189.– kosten.

 

Apple erneuert Ende April 2005 die PowerMac G5-Modelle und hat somit die bisher schnellsten und leistungsfähigsten PowerMac G5 vorgestellt. Alle Modelle sind bereits mit dem Betriebssystem Mac OS X v10.4 Tiger ausgestattet. Die neue Power Mac G5 Serie bietet neue Grafikoptionen, um das 30-Zoll Cinema HD Display von Apple anzusteuern. Als Ergänzung werden zudem die Preise für die Cinema Displays gesenkt.

 

Am 10. Mai 2005 schlug die Nachricht ein wie ein Blitz! Noch in der Nacht wird MacWeb.ch von Apple informiert, dass die Schweiz ab sofort ebenfalls einen iTunes Music Store hat. Wie bei allen anderen Music Stores von Apple ist der Store direkt über iTunes verfügbar. Einzelne Songs gibt es bereits für CHF 1.50, Alben sind für CHF 15.00 erhältlich. In Verbindung mit der Eröffnung des iTunes Music Store in der Schweiz geben Apple und UBS bekannt, dass jeder Einwohner der Schweiz als Teil der neuen UBS Generation und des UBS Campus Package ein Lied geschenkt bekommt. Zudem bietet UBS in allen ihren Filialen eine spezielle Songkarte zum Musikdownload an, die anstelle einer Kreditkarte zum Kauf im iTunes Music Store genutzt werden kann.

 

Vom 24. bis 27. Mai 2005 findet anlässlich der Orbit-iEx eine separate Messe statt, welche sich dem Mac widmet. Anlässlich der MacSwiss präsentieren sich über ein Duzend Firmen rund um den Mac. Apple selbst ist an der Messe nicht vertreten. MacWeb ist Medienpartner der Mac Swiss und berichtet vor, während und nach der Mac Swiss über alles Wissenswerte.

 

Im Mai 2005 stellt Apple eine neue iMac G5 Linie vor, die mit schnelleren PowerPC G5-Prozessoren, integriertem AirPort Extreme WLAN und Bluetooth sowie dem aktuellen Betriebssystem Mac OS X v10.4 „Tiger ausgestattet ist. Die neuen iMac G5 verfügen ausserdem über eine schnellere Grafik, ein neues 8x SuperDrive-Laufwerk mit Double-Layer-Unterstützung, integriertes Gigabit-Ethernet und 512 MB Speicher in allen Modellen. Das Einstiegsmodell gibt es ab CHF 1’799.–.

 

Kehrtwende bei Apple zur weltweiten Entwicklerkonferenz im Juni 2005! Wie Apple informiert, ist man mit den IBM-Prozessoren nicht mehr so glücklich. Apple hat sich deshalb entschieden, auf Intel-Prozessoren zu wechseln. Die ersten Geräte mit Intel-Prozessoren sollen im Jahr 2006 auf den Markt kommen; Ende 2007 sollen dann alle Geräte mit Intel-Prozessoren ausgeliefert werden. Steve Jobs meinte, dass man den Apple-Kunden den bestmöglichen Computer zur Verfügung stellen will und dies mit diesem Deal erreichen kann. Die Chefs von Microsoft und Adobe informieren, dass sie die Apple-Plattform auch weiterhin unterstützen und ihre Software entsprechend anpassen werden.

 

Wie Apple informiert, haben Musikfans in den 17 europäischen iTunes Music Stores im ersten Jahr über 50 Millionen Songs online eingekauft. Gestartet hat die Einführung des Stores in Europa in den Ländern Grossbritannien, Frankreich und Deutschland. Später kam Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Holland, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden und die Schweiz dazu.

 

Ende Juni gibt es Anpassungen bei den iPod-Modellen. Apple hat bekannt gegeben, dass die beiden bestehenden iPod und iPod photo Produktgruppen in eine Produktlinie zusammengeführt werden. Alle iPods (ausser mini und shuffle) weisen nun ein Farddisplay auf. Ab heute bieten iPods auch einen äusserst komfortablen Umgang mit Podcasts. Mit dem neuen Podcast-Menü, der Bookmark-Möglichkeit und der Darstellung von Podcast-Grafik wird das neue populäre Medium zur Übertragung von Audio-Inhalten optimal unterstützt. Über das Farbdisplay der iPods kann die komplette Fotosammlung, Cover-Art, Kalender, Adressen oder Spiele in brillanter Farbqualität dargestellt werden. Die 20 GB- und 60 GB-Modelle des iPod sind ab sofort für CHF 439.– inkl. MwSt. bzw. CHF 599.– inkl. MwSt. erhältlich. Die neue iPod U2 Special Edition zu einem Preis von CHF 479.– inkl. MwSt. verfügt jetzt ebenfalls über ein Farbdisplay. Alle iPods mit Farbdisplay werden mit Earbud Kopfhörern, einem USB 2.0-Kabel, einem USB Netzteil und einer CD mit iTunes für Mac und Windows Computer ausgeliefert. Der iPod shuffle kostet in der 1 GB-Version statt CHF 199.– ab sofort nur noch CHF 189.–; das 512 MB-Modell ist weiterhin für CHF 139.– zu haben.

 

Am 30. Juli 2005 expandiert die Heiniger Unternehmensberatung AG in die Ostschweiz und eröffnet eine Filiale in Buchs.

 

Ende Juli stellt Apple verbesserte Modelle seiner iBook G4-Serie mit PowerPC G4-Prozessoren bis zu 1,42 GHz vor. Alle iBooks sind serienmässig mit 512MB RAM, schnellerer Grafik sowie integriertem Airport Extreme und Bluetooth ausgestattet. Die neuen iBooks verfügen ab sofort auch über zwei, bereits in den PowerBooks sehr bewährten und zum Patent angemeldeten, Technologien: das „Scrolling TrackPad“ und den „Sudden Motion Sensor“. Die neue iBook-Serie ist ab sofort ab CHF 1’479.– inkl.

 

Im August stellt Apple die Mighty Mouse vor. Die Mighty Mouse ist die erste Mehrtasten-Maus mit der Einfachheit einer Eintasten-Maus die – je nach Präferenz des Nutzers – sowohl als Ein- als auch als Mehrtasten-Maus konfiguriert werden kann, wie Apple heute informierte. Die Mighty Mouse verfügt über eine nahtlose Oberfläche mit programmierbaren Berührungssensoren, die als Tasten fungieren. Mit einem einfachen Klick auf die obere rechte bzw. linke Seite der Maus können beispielsweise die Kontextmenüs von Mac OS X oder andere Anwendungen zugänglich gemacht werden. Die beiden anderen Tasten der Mighty Mouse werden durch Druck auf den Scroll Ball bzw. die Seiten der Maus aktiviert und können vom Anwender dahingehend programmiert werden, dass Features von Mac OS X v10.4.2 Tiger wie Spotlight, Dashboard und Exposé aufgerufen oder Programme wie Safari oder iChat gestartet werden. Die Mighty Mouse kostet CHF 75.–.

 

Den Semptember nutzt Apple, um die iPod-Familie zu erneuern. Dazu stellt Apple den iPod nano vor. Der iPod nano ist ein voll ausgestatteten iPod für 1’000 Songs, der dünner als ein Bleistift und weniger als halb so gross wie ein vergleichbarer Digital Music Player ist. Der iPod nano besitzt ein ultraleichtes Design mit einem brillanten Farbdisplay, ein Click Wheel und eine Kapazität von bis zu 1’000 Songs oder 25’000 Fotos, wie Apple informierte. Die weissen und schwarzen 4 GB und 2 GB Modelle des iPod nano sind für CHF 369.– inkl. MwSt. bzw. CHF 289.– inkl. MwSt. erhältlich. Apple hat heute anlässlich des Apple Music Event auch das iTunes Handy von Motorola vorgestellt. Das neue Mobiltelefon trägt den Namen ROKR E1 und ist ab sofort verfügbar. Es wird vorerst jedoch nur in den USA und dem UK vertrieben. Ob und wann das Handy auch in der Schweiz verfügbar sein wird, ist noch völlig offen.

 

Lange gibt es Gerüchte um einen Apple Retail Store in Zürich. Immer wieder wird das Lokal an der Bahnhofstrasse 77 als möglichen Ort für einen Retail Store von Apple gehandelt. Jüngst kam auch noch das Gebäude des Pizza Huts am Bahnhofplatz in Zürich dazu. Die Gerüchte verdichteten sich, dass dort ein Apple Laden hinkommt. Doch das Geheimnis lüftete der Apple-Händler Data Quest AG. Nicht wie von Insidern vermutet Apple selber, sondern Data Quest AG, der grösste Schweizer Apple Händler, hat sich diese prominente Lage gesichert. Die Eröffnung ist noch in diesem Jahr geplant.

 

Den Oktober nutzt Apple, um den iPod Video vorzustellen. Ab sofort können nicht nur Fotos und Albencover betrachtet werden, sondern auch Videoinhalte wie Musikvideos, Videopodcasts, eigens erstellte Filme und TV-Sendungen dargestellt werden können. Das 30 GB Modell ist für CHF 459.– inkl. MwSt., das 60 GB Modell für CHF 599.–. erhältlich – wahlweise in weissem oder schwarzem Design.

 

Ebenfalls im Oktober gibt es nochmals neue iMac G5-Modelle; eine iSight ist neu mit dabei. Mit dem neuen iMac G5 wird das Front Row-Feature eingeführt, um über die mitgelieferte Fernbedienung die Wiedergabe von Musik, Fotos, DVDs, iMovies ebenso wie von Filmtrailern und Musikvideos, die im iTunes Music Store erworben werden können, bequem aus der Distanz steuern zu können. Der neue iMac G5, ab 1.349 Euro inkl. MwSt. erhältlich, ist durch das überarbeitete Design noch schmäler als sein Vorgänger. Auch im Oktober gibt es neue Power Mac G5-Modelle. Das Topmodell, der Power Mac G5 Quad, verfügt über zwei 2,5 GHz Dual-Core PowerPC G5 Prozessoren mit insgesamt vier Recheneinheiten.

 

Am 26. November 2005 ist es soweit. Die Data Quest Filiale am Bahnhofplatz 1 in Zürich öffnete um 09.00 Uhr ihre Tore. Auf über 300 m2 präsentiert das Apple Center alles rund um den Mac und den iPod. Mit Elan und grosser Motivation empfingen die Data Quest Mitarbeiter die vielen Besucher. Bis spät in die Nacht habe man alles noch auf Vordermann gebracht, verraten René Schneider und Angelo Müller, Geschäftleitungsmitglieder von Data Quest. Roger Brustio, Geschäftsführer von Apple Schweiz freut sich über die neue Filiale sehr.

 

Das Schweizer Mac Jahr 2004

Zur MacWorld Expo San Francisco im Januar überrascht Apple mit dem iPod mini. Der iPod mini hat ein sehr kleines und leichtes Gehäuse aus eloxiertem Aluminium und ist in fünf verschieden Farben erhältlich: Silber, Gold, Pink, Blau und Grün. Die Steuerung erfolgt über das neue berührungsempfindliche ‘Click Wheel’, das eine komfortable Einhandbedienung ermöglicht. Der iPod mini verfügt über die gleiche Benutzeroberfläche wie sein grosser Bruder. Der iPod mini kostet CHF 399.–. Die Geräte sollen ab April verfügbar sein.

 

In der bisherigen iPod-Produktpalette wird das Einstiegsmodell bei gleichbleibendem Preis von CHF 479.- inkl. MwSt. mit einer grösseren Speicherkapazität (15 GB anstatt 10 GB) aufgewertet.

 

iLife 04 besteht aus neuen Versionen von iPhoto, iMovie, iDVD sowie der bereits verfügbaren iTunes-Version 4.2 und wird durch die neuentwickelte Musikanwendung GarageBand ergänzt, die jeden Mac in ein qualitativ hochwertiges Musikinstrument und Aufnahmestudio für Musiker verwandelt. ILife 04 kostet CHF 69.–. Bei alle neugekauften Macs ist es im Lieferumfang dabei.

 

Der Erfolg der aktuellen Mac OS X Version 10.3 Panther hat die Zahl der aktiven Anwender des Betriebssystems auf über 9 Millionen anwachsen lassen, wie Apple anlässlich der Eröffnung zur MacWorld Expo in San Francisco bekanntgab. Das Unternehmen erwartet, dass die 10-Millionen-Grenze noch in diesem Quartal überschritten wird. Aktuell sind mehr als 10’000 native Applikationen für die Mac OS X-Plattform verfügbar.

 

Wie bereits in diversen Tages-Zeitungen zu lesen war, legen NZZ, Tages-Anzeiger und Ringier die Informatikbeschaffung zusammen. Man hat sich entschieden, künftig nicht mehr auf Macs zu setzen. In einem Bericht der NZZ Online werden vorallem finanzielle Gründe angegeben, die zum Entscheid geführt haben sollen. Auch geht die Meinung umher, dass sich Apple zu stark für den Lifestyle-Bereich (iPod, iLife, etc.) einsetzt und den Pro-Bereich vernachlässige.

 

Ab März können Schweizer Anwender endlich auch Abzüge und gebundene Fotobücher in höchster Qualität direkt aus iPhoto heraus online bestellen. Was schon seit längerem in den USA machbar ist, kommt nun auch nach Europa.

 

Apple hat den Zeitpunkt für die weltweite Auslieferung des iPod mini auf Juli verlegt, wie das Unternehmen im März 2004 informiert. Die erheblich höhere Nachfrage in den USA übertrifft bei weitem die bis Ende Juni gesamt vorgesehenen Stückzahlen. Apple erwartet die Produktion des iPod mini soweit steigern zu können, dass die weltweite Nachfrage ab Juli befriedigt werden kann. Der iPod mini ist bei den amerikanischen Kunden ein Riesenerfolg und wir sind uns sicher, dass es überall auf der Welt genauso sein wird, sobald wir zum Juli-Quartal unsere Produktion hochgefahren haben, erklärt Tim Cook, Senior Executive Vice President Worldwide Sales and Operations von Apple.

 

Apple stell anfangs April schnellere und günstigere eMac vor. Mit 1,25 GHz schnellen PowerPC G4-Prozessoren, 333 MHz DDR Speicher, leistungsfähiger Radeon-Grafikkarte und USB-2.0-Schnittstellen ausgestattet, bietet die aktuelle eMac-Modellreihe jetzt noch mehr Leistung zu günstigeren Preisen. Sie sind ab CHF 1’199.– erhältlich.

 

Apple feiert am 28. April 2004 den ersten Geburtstag des iTunes Music Store, der durch die neue vorgestellte Software iTunes 4.5 erweiterte Funktionen erhält. Bis jetzt ist nicht klar, wenn der Music Store nach Europa kommt.

Im April stellt Apple neue PowerBook G4-Modelle mit Prozessorleistungen von 1.33 bis 1.5 GHz vor. Mit attraktiven Preisen ab CHF 2’499.– werden sie für ein grösseres Zielpublikum attraktiv. Gleichzeitig werden auch die G4-iBooks erneuert und ab CHF 1’699.– angeboten.

Im Mai anlässlich der WWDC gibt Apple bekannt, dass die nächste Betriebssystemversion 10.4 Tiger heissen wird. Es soll im 2005 auf den Markt kommen.

Apple erneuert im Juni 2004 seine Linie der professionellen Desktop-Rechner Power Mac G5. Jeder neue Power Mac G5 ist mit zwei 64-Bit PowerPC G5-Prozessoren ausgestattet. Das Topmodell für CHF 4’599.00 besitzt zwei 2.5 GHz Prozessoren mit jeweils 1.25 GHz schnellem Frontside Bus und eine hochentwickelte Flüssigkühlung. Das Einstiegsmodell hat zwei 1.8 GHz Prozessoren, die mittlere Konfiguration ist mit zwei 2.0 GHz Prozessoren ausgestattet.

Am 15. Juni 2004 startet der iTunes Music Store in Europa. Leider gibt es diesen erst in Deutschland, Frankreich und England. Für Oktober diesen Jahres ist eine Version des iTunes Music Stores für weitere Länder der EU geplant. Ob die Schweiz auch dazu gehört, gibt Apple derzeit noch nicht bekannt.

Apple hat im Juli mit dem neuen iPod die vierte Generation des weltweit erfolgreichsten portablen Digital Music Player vorgestellt. Er verfügt über das zum Patent angemeldete Click Wheel, das ein berührungsempfindliches Scrollrad mit fünf Tasten kombiniert, um den iPod bequem mit einer Hand zu steuern. Der neue iPod hat eine Batterielaufzeit von 12 Stunden. Im Hauptmenü findet sich jetzt der Zufallsmodus Shuffle Songs, mit dem sich die eigene Musiksammlung auf neue Weise erleben lässt. Alle iPods arbeiten perfekt mit der digitalen Jukebox iTunes von Apple zusammen, die kostenlos für Mac und Windows-Computer erhältlich ist. Der beste Digital Music Player ist noch besser geworden, sagt Steve Jobs, CEO von Apple. Die vierte Generation besitzt jetzt das Click Wheel für die perfekte Einhandbedienung, 12 Stunden Batterielaufzeit und den neuen Zufallmodus im Hauptmenü. Die neuen 20 GB und 40 GB iPods sind ab sofort für CHF 459.- bzw. CHF 599.- erhältlich, was eine Preisreduktion von CHF 170.–, respektive CHF 180.– gegenüber den beiden 20GB und 40GB Vorgängermodellen bedeutet.

Weiter verkündet Apple, dass Musikfans bislang über 100 Millionen Songs aus dem iTunes Music Store gekauft und heruntergeladen haben. Die Schweizer konnten dabei bis jetzt nicht mithelfen…

Phil Schiller hat auf der AppleExpo 2004 in Paris den neuen G5 iMac vorgestellt. Er besitzt einen G5-Prozessor und ein schlankes Design, das den ganzen Computer in einen Flachbildschirm integriert. Der iMac G5 verpackt ein komplettes Computer-System in einen rund 5 Zentimeter dünnen Rahmen – laut Apple der schmalste Computer der Welt. Mit dem neuen Design hat Apple die Computerwelt erneut überrascht und für grosses Staunen gesorgt. Der G5-iMac ist als 17 oder 20-Variante erhältlich. Das Einstiegsmodell kostet CHF 1’949.– und verfügt über einen 1.6 GHz-Prozessor; im Profi-Modell arbeitet ein 1.8 GHz-Prozessor.

Apple nutzt den Oktober, um die iPods zu erneuern. Apple hat den iPod Photo vorgestellt, das neueste Mitglied der iPod Familie, mit dem sich das eigene Musik- und Fotoarchiv überallhin mitnehmen lässt. Der iPod Photo speichert neben der Musiksammlung bis zu 25’000 digitale Fotos, die über sein brillantes hochauflösendes Farbdisplay wiedergegeben werden. Das gesamte Fotoarchiv lässt sich nahezu verzögerungsfrei per Click Wheel durchblättern. Musik und Fotos lassen sich auf dem iPod Photo zu faszinierenden Diashows kombinieren, die durch die TV-Out-Schnittstelle über ein Fernsehgerät oder einen Beamer präsentiert werden können. Mit Speicherkapazitäten von 40GB bzw. 60GB speichert der iPod Photo bis zu 10’000 bzw. 15.000 Songs. Apple hat die Special-Edition U2 iPod als Teil einer Partnerschaft zwischen Apple, U2 und der Universal Music Group (UMG) vorgestellt. Die Zusammenarbeit hat zum Ziel, gemeinsam innovative Produkte für die Ära der digitalen Musik zu kreieren. Der neue U2 iPod bietet Platz für bis zu 5’000 Lieder; die Gehäusefarbe ist im satten Schwarz gehalten, das Click-Wheel kontrastreich ganz in kräftigem Rot. Auf der Rückseite sind die Unterschriften aller U2-Bandmitglieder eingraviert. Der neue 20 GB Special Edition U2 iPod wird ab Ende November für CHF 529.- erhältlich sein.

Im Oktober präsentiert Apple neue iTunes Music Stores Mit dabei sind: Austria, Belgium, Finland, Greece, Italy, Luxembourg, Netherlands, Portugal und Spain. Lieder fehlt die Schweiz weiterhin.

Apple eröffnet am 20. November 2004, den ersten europäischen Retail Store in der Regent Street im Londoner West End.

 

Das Schweizer Mac Jahr 2003

Apple startet auch das Jahr 2003 mit einem Produktefeuerwerk. Das Hauptaugenmerk legt Apple diesmal auf die portablen Profi-Geräte. Anlässlich der Eröffnungsrede zur MacWorld Expo San Francisco stellt Apple das PowerBook-Flagschiff vor. Mit 17-Zoll-Bildschirmgrösse ist es das grösste jemals vorgestellte Notebook von Apple. Umhüllt von einem Aluminium-Gehäuse ist das neue PowerBook G4 lediglich 2.6 cm dick und 3.1 kg schwer. Es verfügt über die neue FireWire 800-Schnittstelle und ist mit einer beleuchteten Tastatur mit Umgebungslichtsensoren ausgestattet. Für die drahtlose Kommunikation ist Bluetooth sowie der neue Wireless-Standard 802.11g mit an Bord. Das neue 17-Zoll-PowerBook bietet Apple für CHF 5’399.– an.

Als one more – small – thing kündigt Apple das PowerBook im Miniformat vor. Ebenfalls in einem Aluminium-Gehäuse und mit 12-Zoll-Bildschirm präsentiert sich die Mini-Ausgabe des Apple Notebooks. Das 12-Zoll-PowerBook ist bereits ab CHF 2’999.– erhältlich.

Passend zu den neuen, mobilen Geräte stellt Apple AirPort Extreme vor. Es basiert auf dem neuen 802.11g-Standard und lässt ein noch schnelleres, drahtloses Surfen zu. Mit der neuen Basisstationen und einer Airport Extreme-Karte sind Datendurchsätze von bis zu 54 MBit/Sek möglich.

Um unabhäniger zu sein, hat sich Apple zu einem bedeutenden Schritt entschieden. Mit Safari stellt Apple einen eigenen Browser vor und betitelt ihn als schnellsten und am einfachsten zu handhabenden Webbrowser. Bewusst hebt Apple die Vorteile gegenüber dem Internet Explorer von Microsoft hervor. Ein Public Beta stellt Apple per sofort zur Verfügung.

Die iApps werden vereint. Apple hat sich entschieden, die Software-Lösungen iTunes, iPhoto, iMovie und iDVD zu bündeln und bietet das Paket nun unter dem Namen iLife an. iLife bedeutet für den digitalen Lebensstil das, was Microsoft Office für die Büro-Produktivität tut – alle Anwendungen, die man braucht, sind in einer Box und alle arbeiten zusammen, meint Steve Jobs, CEO von Apple. Das Software-Paket wird für CHF 79.– angeboten. iLife soll im Lieferung jedes neuen Macs dabei sein. Die neuen Versionen iPhoto 2 und iMovie 3 werden vorerst noch kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.

Mit Keynote stellt Apple ein Programm vor, mit dem es möglich ist, selbst Keynote-Präsentation zu erstellen. Logischerweise macht es PowerPoint Konkurrenz. Es ist für CHF 169.– zu haben.

Ende Januar stellt Apple erneuerte Power Macs vor. Mit bis zu 1.42 GHz wird die Prozessor-Leistung erhöht. Weiter verfügen die neuen Geräte – wie die PowerBooks – über FireWire 800 und den neuen Airport-Standard. Die neuen Geräte werden auch im Preis gesenkt, das Einsteigermodell ist bereits ab CHF 2’399.– erhältlich.

Im Februar stellt Apple die Frühjahrskollektion des iMac vor. Das Design entspricht weiterhin dem anfangs 2002 vorgestellten Modell. Die Geräte erhalten jedoch mehr Prozessor-Leistung und werden im Preis gesenkt. Auch nimmt Apple die Preise für die eMacs zurück.

Im April gibt Apple den mobilen Geräten mehr Saft. Die iBooks erhalten bessere Prozessoren. Das 12-Zoll-PowerBook erhält neu ein SuperDrive.

Mit Paukenschlag und Trompeten verkündet Apple Ende April 2003 die Einführung des iTunes Music Store. Leider nur in den USA hat man die Möglichkeit, ab sofort Musik für 99 Cents direkt in iTunes zu erwerben. Bedeutende Labels wie BMG, EMI, Sony Music, Universal und Warner bietet ihre Musik nun auch auch online bei Apple an. Der iTunes Store bietet seinen Kunden weitgehende persönliche Nutzungsrechte an: Die gekauften Musikstücke dürfen für den persönlichen Gebrauch auf einer unbegrenzte Zahl von CDs gebrannt werden. Die Songs können auf beliebig vielen iPod Musikplayern und auf bis zu drei Macintosh Computern abgespielt und mit diversen Programmen – darunter iPhoto, iMovie und iDVD – genutzt werden. Die für den Music Store notwendige neue iTunes-Version mit der Nummer 4 wird zum Download bereitgestellt. Viele Schweizer Mac-Anwender sind neidisch auf die Amerikaner und hoffen, auch bald Musikstücke einkaufen zu können.

Passend zum neuen Music Store präsentiert Apple neue iPod-Modelle und läutet somit die dritte Generation ein. Im neuen, ultraflachen Design ist der iPod leichter und dünner als zwei CD-Hüllen. Die Steuerung erfolgt über das – neuerdings ohne jegliche bewegliche Teile konzipierte – Scrollrad sowie separate Tasten. Erstmals wird eine Docking-Station vorgestellt, mit der der Anschluss an den Mac noch komfortabler ist. Die ab Mitte Mai erhältlichen Modelle kosten in der 10GB-Version CHF 499.–, in der 15 GB-Version 649.– und in einer 30 GB-Version CHF 799.–.

Zum Sommerbeginn stellt Apple mit dem Power Mac G5 den schnellsten Personal Computer vor. Er ist zugleich der erste, der mit einem 64-Bit Desktop-Prozessor und einem 1 GHz Front-Side Bus arbeitet. Der von IBM und Apple entwickelte PowerPC G5 Prozessor ist der erste, der 64-Bit-Rechenleistung und einen Speicherausbau auf bis zu 8 GB ermöglicht. Mit an Bord sind zwei 2.0 GHz PowerPC G5-Prozessoren. In der Einstiegsversion kostet der G5-Mac CHF 2’999.–, er verfügt aber nur über einen 1.6 GHz-Prozessor. Zwei 2.0 GHz-Prozessoren gibt es erst ab CHF 4’499.–.

Mit iChat AV und der iSight ist es möglich, neu ganz einfach am Mac Videokonferenzen zu führen. iChat AV wird Bestandteil von Mac OS X Panther sein. Eine Beta-Version zum ausprobieren bietet Apple zum Download an. Die iSight kostet CHF 229.–.

Safari gibt es ab Juni 2003 in der Version 1.0. Apple hat die Beta-Phase erfolgreich abgeschlossen. Über 5 Millionen Mal wurde die Beta-Version heruntergeladen. Eine Erfolgsmeldung gibt es auch für den Music Store; hier wurden über 5 Millionen Musikstücke verkauft.

Den September nutzt Apple, um nochmals neue iPod-Modelle vorzustellen. Ab sofort gibt es ein 20GB- und ein 40 GB-Modell. Das bisherige 10GB-Modell kostet noch CHF 479.–, das 20 GB-Modell 629.– und da 40 GB-Modell CHF 779.–.

Zu den anfangs Jahr vorgestellten 12- und 17-Zoll-PowerBook-Modellen gesellt sich nun auch ein neues 15-Zoll-Modell hinzu. Ab sofort sind alle Geräte in neuen Aluminium-Design verfügbar.

Der Media Markt Dietlikon zieht in eine neues Gebäude und verkauft seine Produkte neue auf einer viel grösseren Fläche. Diese bietet Platz, um neu auch Apple Produkte zu verkaufen.

Ab dem 24. Oktober 2003 liefert Apple Mac OS X 10.3 Panther aus. Viele Schweizer Händler veranstalten sogenannten Panther Days- und Nights, damit die Anwender schnellstmöglich die neue Apple Betriebssystem-Version erwerben können. Wichtige Neuerungen sind Exposé, Fast User Switching, iChat AV, eine bessere Vorschau, ein neues Adressbuch, eine vollintegrierte iDisk, ein verbessertes Mail-Programm sowie die neusten Versionen von iSync, iCal, iPhoto, iMovie, iTunes und Safari. Der Schweizer Preis liegt bei CHF 199.–.

Im Herbst erhält das iBook einen G4-Prozessor, Panther ist vorinstalliert und es ist weiterhin bereits ab CHF 1’699.– erhältlich. Der eMac wird weiter im Preis gesenkt und kostet nur noch CHF 1’299.–.

Zu den bestehenden iMac-Modell mit 15- und 17-Zoll-Birmschirm gesellt sich im November 2003 ein 20-Modell hinzu.

 

Das Schweizer Mac Jahr 2002

Das Jahr 2002 startet Apple anlässlich der MacWorld Expo mit der Lancierung eines neuen iMacs in einem bahnbrechenden Design. Der iMac wurde von Grund auf neu gestaltet. Der neue 15-Zoll LCD-Flachbildschirm steht auf einem Halbei und ist in jede Position justierbar. Zudem ist der neue iMac mit einem PowerPC G4-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 700 bis 800 MHz ausgestattet. Im Spitzenmodell ist ein SuperDrive mit an Bord. Das Einsteigermodell kostet CHF 2’449.–; das Profimodell ist für CHF 3’399.– zu haben. Bei den Top-Modellen sind Apple Pro Speaker im Lieferumfang mit dabei. Mit den 2 FireWire und den 5 USB-Anschlüssen ist der iMac bestens gerüstet für den Anschluss von MP3-Player, Digitalkamera oder Camcorder. Gemäss Apple bleiben die bisherigen iMacs vorerst noch in der aktuellen Produktepallette. Mehr Eindrücke zum neuen iMac gibts im dazugehörigen TV-Spot.

Das iBook wird erweitert und steht ab sofort auch in einer 14-Zoll-Variante zur Verfügung. Im iBook arbeitet aber weiterhin noch ein G3-Prozessor.

Nachdem iTunes, iMovie und iDVD schon einige Zeit auf dem Markt sind, präsentiert Apple zur MacWorld Expo San Francisco die brandneue Software iPhoto. Ab sofort ist es möglich, auf einfachste Weise Bilder ab Digitalkamera auf den Mac zu laden und diese zu sortieren, verwalten oder auch zu bearbeiten. iPhoto steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Anlässlich der MacWorld Expo erklärt Apple zudem Mac OS X zum Standardbetriebssytem. Alle Macs werden ab sofort mit Mac OS X 10.1.2 ausgeliefert und starten auch mit diesem auf. Optional ist Mac OS 9 weiterhin verfügbar, um Classic-Programme ausführen zu können.

Apple informiert, dass in den USA 27 Apple Retail Stores eröffnet werden.

Im Februar stellt Apple neue Versionen des PowerMac G4 vor. Neu arbeiten zwei 1 GHz-Prozessoren in der neuen Power-Maschine von Apple. Das High-End-Modell kostet CHF 5’499.–. Die Basis-Modelle wurden ebenfalls überarbeitet und werden in 800 MHz und 933 MHz-Versionen angeboten. Beim Einsteigermodell ist ab sofort das SuperDrive standardmässig mit dabei.

Im März verkündet Apple, dass bereits 1 Million Downloads von iPhoto erfolgt sind.

Noch im selben Monat wird ein neues iPod-Modell mit 10 GB-Speicherkapazität vorgestellt. Der Preis liegt bei CHF 959.–. Das bisherige Modell wird nicht im Preis gesenkt sondern weiterhin für CHF 749.– angeboten. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, die Adressen aus dem Adressbuch auf den iPod zu laden.

Ende April stellt Apple den eMac für die Schule vor. Da der anfangs Jahr vorgestellte iMac das Budget von Bildungseinrichtungen sprengen könnte, möchte Apple mit dem eMac speziell den Bildungssektor ansprechen. Für CHF 1’899.– gibt es einen G4-Mac mit 17-CRT-Display, der optimal ins Klassenzimmer passt. Apple informiert, dass der eMac nur von Bildungseinrichtungen und Schülern erworben werden kann.

Ebenfalls im April erneuert Apple das PowerBook Titanium. Erstmals verfügen die mobilen Rechner über einen DVI-Anschluss. Die Geräte sind aber immer noch relativ teuer. Das Einsteigermodell kostet CHF 4’699.–.

Anlässlich der WWDC im Mai gibt Apple einen Ausblick auf Mac OS X Jaguar. Diese komplett überarbeitete Version des Apple Betriebssystems soll im Spätsommer 2002 verfügbar sein. Unter anderem soll iChat und Rendevous, sowie das Adressbuch Bestandteil von Jaguar werden. An der WWDC wird iChat erstmals gezeigt. Die neue Instant Messaging-Software stöst auf grosses Interesse und erfreut die Mac-Gemeinde. iChat wurde zusammen mit AOL entwickelt. AOL zählt weltweit über 150 Millionen Nutzer. iChat kann ganz einfach mit der .mac-Adresse oder mit einem AOL-Account genutzt werden.
Für die Server-Kunden stellt Apple Xserve vor. Vollkommen auf die Mac OS X-Server-Software abgestimmt, ist Xserve ideal für den Einsatz im Unternehmens- und Bildungsbereich.

Im Juni verkündet Apple, dass der eMac nun von jedermann erworben werden kann. Noch im April hat Apple bekanntgegeben, dass der eMac nur für den Bildungsbereich geschaffen worden sei. Da sich jedoch zahlreiche Privatnutzer mit Bestellanfragen an Apple wandten, hätte man sich dazu entschieden, den eMac jedermann zur Verfügung zu stellen.

Im Juli gibt Apple bekannt, dass Mac OS X 10.2 Jaguar ab dem 24. August 2002 für CHF 249.– erhältich sein würde. Neu wird auch Bluetooth unterstützt und die Syncronisation mit Peripheriegeräten kann neu über die Software iSync erfolgen. Mit iCal ist der Mac zudem mit einer Kalendersoftware ausgestattet.

Die Einführung einer neuen iPod-Familie sowie eine drastische Preissenkung bei den bisherigen Modellen verkündet Apple anlässlich der MacWorld Expo New York. Ab sofort gibt es eine 5, 10 und 20 GB-Version. Das 5GB-Modell wird von CHF 749.– auf CHF 549.– gesenkt; das 10 GB-Modell von CHF 959.– auf CHF 699.–. Das 20 GB-Modell kostet CHF 849.–. Die beiden grösseren Modelle verfügen neu über ein elektronisches Touchwheel anstelle des mechanischen Srollrades. Die neue iPod-Familie ist erstmals auch für Windows-User nutzbar. Mac-Anwender können den iPod dank iTunes 3 mit Musik beladen. Windows-Anwender müssen auf die Software Musicmatch Jukebox Plus ausweichen.

Ebenfalls anlässlich der  MacWorld Expo schenkt Apple dem altbewährten iMac einen Bruder mit 17-Breitbild-Display. Die bestehenden Modelle werden im Preis um bis zu 14 % gesenkt.

Zur MacWorld Expo NY begräbt Apple endgültig die bisherigen iTools und stellt die revolutionäre Software .Mac vor. .Mac umfasst neu eine individuelle .Mac-E-Mail-Adresse, eine iDisk mit 100 MB Speicherplatz und die Möglichkeit, äusserst einfach eine Homepage zu erstellen, und diese unter der .Mac-URL zu veröffentlichen. .Mac ist keine Gratis Software sondern kostet 99 US-Dollar im Jahr.

Im August stellt Apple die neuen Power Mac G4-Serie vor. Die ultimativen Arbeitsmaschinen für den professionellen Anwender sind ab sofort alle mit jeweils zwei Prozessoren ausgerüstet und bieten Taktraten von bis zu zweimal 1.25 GHz. Für schnelle Grafikbeschleunigungen sorgt die erstmals eingesetzte ATI Radeon 9000 Pro Grafikkarte und die Festplattenkapazität ist mit bis zu knapp einem halben Terabyte nahezu unbegrenzt. Ausgeliefert werden die neuen Geräte direkt mit Mac OS X 10.2.

Weiter nutzt Apple den Monat August, um die eMac-Modelle zu erneuern und die iMac-Modelle im Preis zu senken.

Zur Apple Expo Paris gibt Apple bekannt, dass ab dem Jahr 2003 alle Macs nur noch mit Mac OS X starten werden. Aktuell ist es noch möglich, die Geräte mit Mac OS 9 zu starten, obwohl die Geräte mit Mac OS X als Standardbetriebssystem ausgeliefert werden.

Kurz vor Weihnachten wird das iBook noch attraktiver. Bereits für CHF 1’699.– ermöglicht Apple mit der Preisenkung fürs 12-Modell den Einsteig ins mobile Computing. Mit neuen PowerBook G4-Titanium-Modellen und bis zu 1 GHz Prozessorleistung wird das SuperDrive noch weiter etabliert. Immer noch relativ kostspielig ist das 867-MHz-Modell mit DVD/CD-RW und das 1 GHz-Modell mit SuperDrive für CHF 3’899.- bzw. CHF 5’099.–.

 

Das Schweizer Mac Jahr 2001

Mac OS X kommt! – Anlässlich der MacWorld Expo 2001 in San Francisco gibt Apple endlich bekannt, dass Mac OS X ab dem 24. März 2001 erhältlich sein wird. Mac OS X ist die Zukunft des Mac, und wir hoffen, dass es unseren Kunden mit seiner unvergleichbaren Leistungsfähigkeit und einfachen Bedienung Freude machen wird, sagt Steve Jobs, CEO von Apple. Wie Apple informiert, sind bereits über 400 Softwarehäuser damit beschäftigt, Software für Mac OS X zu schreiben. Den Preis für Mac OS X gab Apple mit USD 129.– an, der Schweizer Preis liegt derzeit leider noch nicht vor.

Mac OS 9.1 wird allen Anwendern von 9.0 kostenlos als Download zur Verfügung gestellt. Eine CD-Version gibt es gegen eine Bearbeitungsgebühr.

Zur MacWorld Expo verpasst Apple den PowerMac G4-Modellen Prozessoren von bis zu 733 MHz. Viel interessanter ist jedoch die Ankündigung, dass man nun endlich, dank dem Apple SuperDrive, DVD beschreiben kann. Ein SuperDrive ist jedoch erst im G4-Top-Modell, ein fester Bestandteil. Dieses ist für CHF 6’766.– zu haben. Das Einsteigermodell ist bereits für CHF 3’299.– verfügbar.

Ebenfalls anlässlich der MacWorld Expo wird das PowerBook G4 Titanium vorgestellt. Es überzeugt mit einem PowerMac G4-Prozessor mit bis zu 500 MHz, einem 15.2 Zoll grossen Display, einem schlittenlosen DVD-Laufwerk und einem Akku mit 5 Stunden Laufzeit. Zudem wiegt es lediglich 2400 Gramm und ist 2.45 Zentimeter dick. Das komplett neuentwickelte Titanium PowerBook G4 ist der unglaublichste mobile Computer, der jemals gebaut wurde, meint Steve Jobs. Der Preis für das Einsteigermodell liegt bei CHF 4’999.–.

Das Produktefeuerwerk anlässlich der MacWorld Expo ist noch nicht zu Ende. Mit iTunes präsentiert Apple eine Musik-Jukebox-Software. Hauptaufgabe dieser Software ist es, Musikstücke ab CD zu importieren, auf der Festplatte zu speichern, in Wiedergabelisten zusammenzustellen und anschliessend als Audio-CD zu brennen. Aktuell ist noch nicht absehbar, wie sich iTunes weiter entwickeln wird. Mit iDVD präsentiert Apple eine Möglichkeit, die in iMovie erstellten Filme auf DVD zu brennen und anschliessend auf gängigen DVD-Playern geniessen zu können.

Die MacWorld Expo Tokio nutzt Apple dazu, neue iMac-Modelle vorzustellen. In – Zitat Apple – poppigen Farben und mit CD-RW-Laufwerken ausgestattet, präsentiert sich die neue Consumer-Produktefamilie von Apple. Selbstverständlich war iMovie und iTunes bei den neuen Geräten mit dabei. 

Im Februar erneuert Apple auch den G4 Cube und bestückt ihn mit wiederbeschreibbarem CD-Laufwerk, iTunes und iMovie.

Die Schweizer Macintosh-Zeitschrift Macintouch erscheint neu monatlich und wird in die deutsche Zeitschrift MacUp integriert.

Anfangs März verkündet Apple, dass Mac OS X in Produktion gehen und der Schweizer Preis bei CHF 249.– liegen werde. Apple bestätigt nochmals die Verfügbarkeit per 24. März 2001. An diesem Tag veranstalten diverse Apple Händler Mac OS X-Days. Der Händler Tomac veranstaltet sogar einen Mitternachtsverkauf am 24. März 2001 um 00.01 Uhr.

Das iBook wird weiss! Im Mai stellt Apple das neue iBook vor, welches nun von seinen bisherigen Farben Abschied nimmt, und neu in einem weissen Gehäuse daher kommt. Es verfügt über einen 12.1-Zoll-Display sowie einen FireWire Anschluss, und ist so optimal für die Videobearbeitung ausgerüstet. Zu haben ist es wahlweise mit CD-, DVD oder einem CD-RW-Laufwerk. Das Einsteigsmodell kostet CHF 2’499.–.

Im Mai verabschiedet sich Apple von den Röhrenbildschirmen. Apple bietet nebst 15 und 22 Zoll neu einen 17 Zoll Bildschirm mit TFT-Display an. Ebenfalls im Mai – zur Entwicklerkonferenz – verkündet Apple, dass ab sofort alle neuen Macs mit Mac OS X ausgeliefert werden.

Ebenfalls im Mai 2001 wird Martin Hagger zum Apple Education Sales Director Europe befördert und Roger Brustio übernimmt den Job als General Manager der Apple Computer (Schweiz) AG.

Apple verkündet eine neue Strategie und informiert, dass man Macs neu auch in eigenen Stores anbietet. Vorerst soll es diese Stores nur in den USA geben.

Im Juli trägt Apple den Power Mac G4 Cube zu Grabe; er wird ab sofort nicht mehr hergestellt. Anscheinend war der Preis zu hoch und es gab zu wenig Ausbaumöglichkeiten, was die Käufer dazu bewegten, lieber einen PowerMac G4 Tower zu kaufen.

Wie es scheint, kamen die neuen iMac-Farben nicht so gut bei der Käuferschaft an, was Apple im Juli 2001 dazu bewegt, die iMacs zu erneuern und sie nur noch in den Fraben Indigo, Snow und Graphite anzubieten.

Im September 2001 informiert Jeannette Derrer, ehemalige Chefredaktorin von Macintouch, dass das Magazin definitiv eingestellt wird. Die Schweiz verliert somit sein letztes Mac-Magazin.

Apple stellt iPod vor – So titelt Apple in der Presseinfo vom 24. Oktober 2001. Als neuartigen MP3-Player mit der Möglichkeit, bis zu 1000 Lieblings-Songs zu speichern, beschreibt Apple das weiss Kästchen mit silbrigem Rücken. Ausgestattet wurde dieses Kästchen mit einer 5 GB grossen Harddisk. Via FireWire kann man den iPod mit dem Mac verbinden, um via iTunes Songs darauf zu laden. Der aktuelle Song wird auf einem hintergrundbeleuchteten LC-Display dargestellt. Mit dem Drehrad blättert man durch die Musiksammlung. Der Preis für den iPod liegt bei CHF 729.–. Ausgeliefert wird er mit einem grossen FireWire-Netzadapter, einer CD mit iTunes 2 sowie einem FireWire-Kabel. Durch die Vorstellung des iPod wurde die Einführung der Version 2 von iTunes notwendig, die zusätzlich die Möglichkeit bietet, Musikstücke im MP3-Format auf CD zu brennen, sowie einen Equalizer und verschiedene Überblendfunktionen zu nutzen.

Im November feiert der Schweizer Händler Heiniger Unternehmensberatungs AG sein 10-jähriges Bestehen.

Kurz vor Jahresende aktualisiert Apple AirPort; die neue Ausführung basiert auf dem Standard IEEE 802.11b. Zudem bringt Apple ein Update für das PowerBook G4-Modell auf den Markt. Jede Ausführung verfügt nun über mindestens ein CD-RW/DVD-Combo-Laufwerk. Weiter stellt Microsoft Office:mac 2001 für OS X vor.

 

Das Schweizer Mac Jahr 2000

Anlässlich der MacWorld Expo San Francisco im Jahr 2000 präsentierte Apple die Benutzeroberfläche Aqua des neuen Betriebssystem Mac OS X. Ebenfalls stellte Apple den fortschrittlichen Betriebssystem-Kernel Darwin vor. Apple verkündete, dass in den nächsten zwölf Monaten Mac OS X die damalige Generation der Macintosh Betriebssysteme völlig ersetzen werde. Eine erste Beta war für das kommende Frühjahr geplant, das definitive Mac OS X sollte ab Sommer 2000 erhältlich und ab Anfang 2001 auf allen Macs vorintalliert sein.

Zur MacWorld Expo führte Apple zudem iTools ein. iTools war der Vorläufer von .Mac und und dem jetzigen MobileMe. Ab sofort war es möglich, eine eigene .Mac-Email-Adresse zu bekommen. Die iDisk, die man heute noch kennt, bot 20 MByte Platz, um Daten zu speichern oder mit anderen zu teilen. Mit Homepage konnte man via Internet relativ einfach eine eigene Homepage entwerfen und veröffentlichen. Zudem hatte man dank iCards die Möglichkeit, individuelle Grusskarten zu verschicken.

Ab sofort war Steve Jobs der neue Apple CEO! Zum Schluss der MacWorld-Expo-Rede gab Steve Jobs bekannt, dass er nun definitiv seinen Interims-Titel aufgeben und offiziell als CEO von Apple Computer Inc. agieren werde.

Im Februar gabs neue PowerBook G3-Modelle. Das Einsteigermodell kostete CHF 4’799.–, verfügte aber bereits über ein 400 MHz-Prozessor, 64 MB RAM und eine 6 Giga-Festplatte. Ebenfalls überarbeite Apple die iBook-Modelle. Auch diese Geräte verfügten über 64 MB RAM und eine 6 GB-Harddisk. Die neuen iBooks wurden mit einem 300 MHz-Prozessor bestückt und kosteten CHF 2’749.–, eine Special Edition mit 366 MHz gabs für CHF 3’049.–. DVD war in den iBooks noch nicht verfügbar. Auch die G4-Modelle wurden in der Leistung verbessert und in der Profi-Variante gabs 500 MHz, DVD-ROM und ein ZIP-Laufwerk.

Im April veröffentlichte Microsoft den Internet-Explorer 5.0

Anstatt eine Beta-Version zu veröffentlichen, gab es zur WWDC im Mai die vierte Entwicklerversion von Mac OS X. Apple informierte zudem, dass die finale Version von Mac OS X erst im Januar 2001 auf den Markt kommen werde.

Um die auf Mac OS X wartende Mac-Gemeinde bei Laune zu halten, präsentierte Apple im Juli eine neue iMac Kollektion mit neuen Farben. Bei allen iMac-Modellen gehörte eine optische Maus und eine verbesserte Tastatur zum Lieferumfang. Die neue iMac-Familie wurde mit schnellen G3-Prozessoren mit bis zu 500 MHz und grösseren Festplatten mit bis zu 30 GB Speicherplatz bestückt. Die iMac DV-Modelle wurden mit iMovie 2 ausgeliefert. Das Einsteigermodell in der Farbe Indigo war neu für CHF 1’449.– erhältlich. Die grösseren Brüder iMac DV, iMac DV+ und DV Special Edition wurden standardmässig mit DVD-ROM ausgeliefert. Alle DV-Modelle unterstützten zudem Airport.

Weiter nutzte Apple den Monat Juli dazu, um der Mac-Gemeinde den Power Mac G4 Cube vorzustellen. Apple bezeichnete das Ding als völlig neue Klasse von Computer, die das Leistungsvermögen eines Power Macintosh G4 in einem rund 20 Zentimeter kleinen Designer-Würfel bieten würde. Der Apple-Würfel beherbergte einen 450 MHz-Prozessor, 64 MB RAM und 20 GB Festplattenspeicher. Ganz speziell war das vertikale Einzugs-DVD-Laufwerk. Nebst Tastatur und Maus waren beim G4 Cube auch ein Paar Harman/Kardon Lautsprecher mit dabei. Zu kaufen gab es den Cube für CHF 3’249.–.

Den Power Mac G4-Modellen verpasste Apple im Juli 2000 neu zwei Prozessoren mit Velocity Engine, die bis zu 7 Milliarden Rechenoptionen pro Sekunde leisteten.

Am 13. September 2000 präsentierte Apple Mac OS X Public Beta und bezeichnete diese Version als Vorab-Version des Apple Betriebssystems der nächsten Generation. Für CHF 59.– konnte man die Public Beta-Version im Apple Online Store erwerben. Ziel von Apple war es, dass die Apple-Anwender, die Software auf ihrem Mac installieren und anschliessend Apple Feedback geben würden. Zudem verriet Apple, dass Mac OS X Version 1.0 anfangs 2001 auf den Markt kommen würde.

Des Weiteren wurde im September zur Apple Expo in Paris ein neues iBook vorgestellt. Das iBook war bereits ein absoluter Volltreffer bei Privatkunden, Studenten und Lehrern, und mit der neu hinzugekommenn Möglichkeit der Bearbeitung digitaler Videodaten mit FireWire und iMovie 2 wird das iBook noch besser, sagte Steve Jobs, CEO von Apple. Jetzt kann sich jeder sein eigenes tragbares Filmstudio für CHF 2’899.– zulegen. Das Einsteigermodell gibt es neu in der Farbe Indigo, die DV-Version gabs in Graphite und ausschliesslich über den Apple Online Store verkaufte Apple beide Modelle in der Modefarbe Key Lime.

Am 1. September 2000 übernahm der deutsche Verlag MacUP die Schweizer Macintosh-Zeitschrift Macintouch. Der Titel Macintouch sollte jedoch in der Schweiz erhalten bleiben, der Standort Wallisellen werde für Redaktion und Anzeigenverkauf sogar ausgebaut, wurde damals verkündet. Die Leser von Macintouch sollen dank der Anbindung an einen der erfahrendsten Verlage der Macintosh-Presse profitieren können.

Anfangs Oktober startete Apple mit dem Schweizer Online Store Education, welcher für Studierende, Lehrer und Dozierende die Apple-Produkte vergünstigt anbietet.

Das Geschäftsjahr 2000 schloss Apple mit 786 Millionen US-Dollar Profit ab – das war ein deutliches Plus von 30% gegenüber dem Vorjahr.

Mitte Oktober wurde Office:mac 2001 lanciert, welches das bisherige Office ’98 ablöste. Das Dokumentformat war so gestaltet, dass die Software einwandfrei alle Dokumente mit Office 2000 für Windows lesen und austauschen konnte.

Neben Manor und Post wurde im November 2001 auch die Migros ein Retailer. Am 24. November 2000 feierte der Migros Dreispitz sein einjähriges Bestehen und führte anlässlich dieses Termins ebenfalls die Apple-Produkte ein. Auf ca. 40 m2 präsentierten sich dann iMacs und iBooks sowie diverse Peripherie und Software. Am 8. Dezember 2000 nahm der M-Park Genf La Praille die iMacs ins Sortiment auf. Weiter wurde die Einführung eines Shop-in-Shop im M-Parc Regensdorf, in der Migros City und im Fachmarkt Rapperswil SG kommunziert.

 

Das Schweizer Mac Jahr 1999

Sie kommen in Farbe! Anlässlich der MacWorld Expo im Januar 1999 hat Apple bekannt gegeben, dass seit der Einführung Mitte August 2008 bereits 800’000 iMacs verkauft wurden. Dies veranlasste Apple dazu, die iMacs in fünf neuen Farben zu präsentieren so die iMac-Saison 1999 zu eröffnen. Apple verpackte in die neuen Geräte einen schnelleren Prozessor und 6 GByte RAM. Den Preis senkte Apple zudem drastisch auf CHF 1’999.–. Das alte Modell gab es solange Vorrat für CHF 1’725.–. Ganz originell war der TV-Werbespot (YouTube Link).

Die farbige Frische der neuen iMac-Modelle war Apple nicht genug. Ab sofort erstrahlten die Desktop-Modelle in einem Blau-Weiss. Die neuen Geräte takteten mit bis zu 400 MHz und wurden mit aggressiven Preisen im Markt positioniert. So war das Einsteigermodell bereits für CHF 2’760.– zu haben. Passend dazu gab es auch neue Studio Displays in aktueller G3-Optik.

Für das 1. Quartal 1999 vermeldete Apple Computer einen Gewinn von 152 Millionen US-Dollar und eine Steigerung des Absatzwachstum von 49 Prozent. Das Wachstum beim Absatz lag drei- bis viermal höher als der Industriedurchschnitt, erwähnte Steve Jobs, Interims-CEO von Apple.

Im Februar 1999 kam Apple Works 5 auf die Welt. Das Softwarepaket war die Nachfolgeversion, der bisher unter ClarisWorks bekannten Office-Suite von Apple.

Im März 1999 öffnete der Apple Online Store für die Schweiz seine Pforten, nachdem im November 1997 der US-Store eröffnet hatte und im Jahr 1998 England und Schweden und anfangs Januar 1999 alle grossen Euro-Länder einen eigenen Store bekommen hatten. Ab sofort konnten auch die Schweizer Apple-Kunden ganz einfach nach dem Built-To-Order-Prinzip ihren Mac zusammenstellen. Wie der damalige Geschäftsführer von Apple Schweiz, Martin Hagger, meinte, ergäben sich dadurch keine Konflikte mit den traditionellen Kanälen.

Ab Anfang Mai wurde das Serverbetriebssystem Mac OS X Server in der deutschen Version ausgeliefert. Die erste Serverversion kostete CHF 925.–. Über einen Erscheinungstermin für eine End-User-Version hielt sich Apple aber noch äusserst bedeckt.

Durch die Popularität des iMacs suchte Apple neue Vetriebskanäle. Ab April war es deshalb möglich, seinen Mac auch bei Manor zu erwerben. In diversen Manor-Filialen wurden separate Mac-Ecken aufgebaut, in denen der iMac und zugehörige Peripherie verkauft wurde. Praktisch im gleichen Atemzug gab Apple bekannt, die Prozessorleistung bei gleichem Pricing auf 333 MHz zu erhöhen.

Immer noch zu relativ stattlichen Preisen gab es im Mai eine neue PowerBook-Serie mit 333 bzw. 400 MHz PowerPC-G3-Prozessoren. Neu war eine versprochene Batterielaufzeit von bis zu 10 Stunden sowie ein Gewicht von weniger als 2.7 Kilogramm. Zudem war erstmals ein USB-Anschluss integriert. Die Geräte waren für CHF 4’470.– zu haben.

Anlässlich der WWDC gabs Mac OS 8.6; für alle 8.5-Nutzer war es kostenlos und verbesserte primär die Suchfunktion.

Anfangs Juni verpasste Apple den G3-Desktop-Rechner einen grösseren Prozessor; dies bei gleichbleibenden Preisen.

Der iMac zum mitnehmen war da – das Apple iBook. Angeknüpft an den Erfolg des iMacs präsentierte Apple im Juli 1999 das iBook, welches dann ab September erhältlich war. Passend zum iMac war das iBook ebenfalls in durchscheinenden Farben erhältlich. Zur MacWorld Expo in New York präsentierte Apple auch die drahtlose Netzwerklösung Airport. Die Begeistung war gross, als Steve Jobs ohne Kabel mit dem iBook im Internet surfte.

Im September läutete Apple das G4-Zeitalter ein. In gleicher Form aber neu gräulich gab es die G4-Dekstop-Modelle. Trotz besserem Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und grösserem Festplattenspeicher konnte Apple die Preise der G3-Vorgängermodelle halten. Selbstverständlich gabs dazu auch das passende Display.

Für den professionellen Videoschnitt stellte Apple erstmals Final Cut Pro vor.

Um den Retail-Verkauf noch stärker auszubauen, verkündende die Post zusammen mit Apple eine Zusammenarbeit, um den iMac über ausgewählte Poststellen vertreiben zu können.

Zur Orbit 99 in Basel gab es selbstverständlich wieder einen Apple Power Park, in dem alle neuen Apple Produkte bestaunt werden konnten. Es nahmen zudem 22 Partner teil.

Im Oktober 1999 stellte Apple Mac OS 9, das Betriebssystem für das Internet-Zeitalter, vor. Vorallem neu war die Möglichkeit, dass sich mehrere Nutzer am Mac individuell anmelden konnten und so zu ihrem persönlichen Desktop mit den gewünschten Benutzereinstellungen gelangten. Dank dem Schlüsselbund war es möglich, benutzte Passwörter zentral und sicher unter einem Masterpasswort zu verwalten. Zudem wurde die Software-Aktualiserung übers Internet eingeführt. Erhältlich war Mac OS 9 für CHF 179.– ab anfang November.

Ebenfalls im Oktober überraschte Apple mit neuen iMac-Modellen. Neu waren der iMac, der iMac DV und die iMac Special Edition. Zum betrachten von Filmen gab es für die DV- und SE-Modelle erstmals ein eingebautes DVD-Laufwerk. Um Videos zu bearbeiten, stellte Apple die Software iMovie vor. Damit Camcorders an den iMac angeschlossen werden konnten, wurden die Profi-Modelle mit FireWire-Anschlüssen ausgestattet. Das Einsteigermodell wurde im Preis drastisch gesenkt, es kostete nur noch CHF 1’699.– und war in der Farbe Blueberry erhältlich. Die DV-Modelle waren in den altbekannten Farben verfügbar und die SE-Version für CHF 2’599.– war in Graphite erhältich.

Mit Freude verkündete Apple, dass man das vierte Quartal des Geschäftsjahres 1999 mit 111 Millionen US-Dollar Gewinn abgeschlossen hatte und im ganzen Fiskaljahr 1999 601 Millionen US-Dollar Gewinn erwirtschaftet worden war. Vorallem die neuen Consumer-Geräte trugen positiv zum Erfolg bei, wie Steve Jobs meinte.

Per 1. November 1999 übernahm die Data Quest AG die Firma BüroMac. Bereits vor einiger Zeit wurde BüroMac aus dem Waser-Konzern ausgegliedert und an die Systrade verkauft, welche diesen nun wiederum veräusserte. Seitens der Data Quest wurde bestätigt, dass BüroMac mit einigen strukturellen Problemen zu kämpfen hatte. Leider werden nicht alle bestehenden Filialen vollumfänglich übernommen. Die Standorte Zürich, Bern und Zug blieben erhalten; in Basel, Buchs und Baden gab es ab sofort keinen BüroMac (bzw. Data Quest) mehr. Die BüroMac-Letec-Filiale in St. Gallen wurde an die Letec verkauft. Durch den BüroMac-Deal wurde die Data Quest AG vor der Letec AG zum grössten autorisierten Apple Händler in der Schweiz.

 

Das Schweizer Mac Jahr 1998

Das Schweizer Mac Jahr 1998 stand ganz im Zeichen des iMacs.

Anfangs Jahr verkündete Apple die Rückkehr zur Profitabilität. Apple hatte im Q1/2008 635’000 Geräte verkauft und dabei einen Umsatz von 1.6 Milliarden US-Dollar und 47 Mio. US-Dollar Gewinn erwirtschaftet. Diese Zahlen verkündete Steve Jobs, der in der Zwischenzeit offiziell zum Interims-CEO ernannt worden war.

Anlässlich der Macworld Expo in San Francisco wurde Mac OS 8.1 angekündigt. Die US-Version sollte im Februar, die internationale Version im April verfügbar sein. Mac OS 8.1 sollte dann DVD unterstützen. Zudem wurde das FileSystem HFS+ eingeführt. Der Internet Explorer 3.01 galt als Standard-Browser; alternativ stand der Netscape Navigator zur Verfügung. Den Januar nutzte Apple auch, um an der CeBIT ’98 präsent zu sein. Dabei wurde die Think Different-Kampagne in Europa offiziell lanciert. Zudem war Apple im Jahr 1998 auch noch an der Internet Expo in Zürich präsent, damals noch mit dem Apple Händler Ingeno Wolf Computer.

Ende Januar wurde Claris beerdigt. Die 100%ige-Apple Tochter wurde in FileMaker Inc. umbenannt und war fortan nur noch für die Entwicklung und den Verkauf der Datenbanksoftware FileMaker Pro zuständig. Die Apple System- und Anwendungssoftware, die bisher von Claris entwickelt und vertrieben wurde, kam zu Apple zurück. Ein Vorzeigeprodukte von Claris war damals auch ClarisWorks, welches später zu AppleWorks umbenannt wurde.

Im März stellte Apple den Power Macintosh G3 mit 300 MHz-Taktfrequenz vor. Für das Modell mit 128 MB RAM, 4 GB Harddisk, einem 24fach CD-ROM-Laufwerk und dem schnellen 10/100 MBit/s Fast-Ethernet-Anschluss musste man CHF 9000.– bezahlen. Für die kleineren Modelle senkte Apple drastisch die Preise; so war das 266-Modell neu für CHF 3’190.– zu haben. Das PowerBook G3 kostete noch CHF 9’060.–.

Noch im Jahr 1997 gründete Apple eine eigene Tochter-Gesellschaft für den Newton Message Pad. Im Jahr 1998 hat sich Apple dann aber entschieden, sich vom Newton zu verabschieden und die Entwicklung des Newton OS und des Message Pad einzustellen.

Vier Wochen früher als erwartet wurde am 18. März 1998 Mac OS 8.1 lanciert. Der damalige Apple Schweiz Geschäftsführer, Martin Hagger, verkündete, dass die Version 8 seit Einführung im Juli 1997 über zwei Millionen Mal verkauft worden war. In der Zwischenzeit stellte Microsoft den IE 4.0 vor, welcher standardmässig mit Mac OS 8.1 installiert wurde. Dazu gab es den E-Mail-Client Microsoft Outlook Express. Zudem wurde Mircosoft Office 98 ausgeliefert, was als umfassende Büro-Suite vorgestellt und angepreist wurde. Der Verkaufspreis für Office ’98 lag bei CHF 980.–.

Im Mai gab es neue PowerBook G3-Modelle. Die Preise erreichten endlich ein erschwingliches Niveau. Die empfohlenen Verkaufspreise reichten von CHF 4’390.– für das Einsteigermodell bis rund CHF 9’890.– für das Spitzenmodell. Die Einsteigerversion verfügte über einen 233-Prozessor, 32 MB RAM und eine 2 Giga Harddisk. Dabei war zudem ein 20fach CD-Laufwerk und ein kleiner 12.1 Dual-Scan-Bildschirm. Das grösste Modell wurden mit 292 MHz, 64 MB RAM, einer grosszügigen 8 GB Harddisk und einem 14.1 Aktiv-Matrix-Display ausgestattet.

Apple iMac – Der Einsteigercomputer für das Internet-Zeitalter. So titelte Apple zur Einführung des neuen Computer aus dem Hause Apple. Mit seinem aufsehenerregenden Design und der sensationellen Leistung sollte er die Computerwelt revolutionieren und die Pentium-Konkurrenz deklassieren. Den bedeutenden Schritt zurück in den Konsumentenmarkt kommentierte Steve Jobs, Interim CEO, wie folgt: Wir schufen den iMac, um Anwendern das zu geben, was sie sich am meisten wünschen: die spannende Atmosphäre des Internets gepaart mit der einfachen Handhabung des Macintosh. Der iMac ist der preisgünstige Computer von morgen und nicht das billige Auslaufmodell von gestern. Heute haben wir Leidenschaft und Innovation in den Markt zurückgebracht. Auf YouTube gibt es den Film zur iMac-Einführung.

Im ersten iMac arbeitete ein 233 MHz-PowerPC G3-Prozessor, 32 MB RAM, eine 4 GB-Harddisk und ein 24fach CD-Laufwerk. Mit dem iMac wurde die Schnittstelle USB eingeführt. Im August startete der Verkauf des iMac in den USA. In der Schweiz war er ab dem 12. September 1998 für CHF 2’299.– zu haben. Mit grossen iMac Days der Händler wurde er in der Schweiz eingeführt.

Nebst dem neuen iMac hatte Apple im Spätsommer auch die Power Macintosh G3-Modelle überarbeitet. Langsam waren auch diese für den Normal-Anwender erschwinglich geworden. So lagen die Preise neu zwischen CHF 3’030.– und 5’680.–. Die Power Macintosh-Modelle waren damals die Produkte für den Profibereich. Sie takteten mit G3-Prozessoren von bis zu 333 MHz und verfügten in der grössten Version über 128 MB RAM und eine 6 GB-Harddisk. Ebenfalls überarbeitete Apple die PowerBook G3-Modelle. Diese takteten neu bis 300 MHz und präsentierten sich nur noch mit 14-Aktiv-Matrix-TFT. Leider waren sie immer noch extrem teuer. Das günstigste Modell war für CHF 5’290.– zu haben.

Turnaround geschafft! Apple überzeugt im Oktober durch ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr 1998 und erwirtschaftete einen Umsatz von 5.9 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn von 309 Millionen Dollar. Die Zahl der ausgelieferten Rechner erhöhte sich im vierten Quartal um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum.

Ende Oktober führte Apple Mac OS 8.5 ein. Neu dazugekommen ist Sherlock, welcher für eine rassendschnelle Volltextsuche auf lokalen Volumes und im Internet geschaffen worden war. Mit Mac OS 8.5 wurde auch das €-Zeichen in Mac OS integriert.

Der damalige Apple Schweiz-Chef, Martin Hagger, war stolz auf seinen iMac. Handelszeitung, 16.9.1998

 

Das Schweizer Mac Jahr 1997

1997, das Jahr vor der weltweiten Einführung des iMacs, stand ganz im Zeichen von Mac OS 8 und Rhapsody.

Am 23. Dezember 1996, kurz vor Weihnachten, verkündete Apple, dass man für 400 Millionen US-Dollar die Firma NeXT Software Inc. übernehmen würde. Der Apple-Mitgründer, Steve Jobs, war damals Chairman und CEO von NeXT und kehrte somit zu Apple zurück. Jobs hatte die Aufgabe direkt an Dr. Gilbert F. Amelio, Apple’s Chairman und CEO, zu rapportieren. NeXT und deren Betriebssystem NEXTSTEP sollte Apple dazu verhelfen, ein neues und äusserst leistungsfähiges Betriebssystem auf den Markt zu bringen.

Die neue Betriebssytem-Strategie stand somit im Mittelpunkt der Macworld Expo San Fransisco, die schon im Jahr 1997 anfangs Januar stattfand. Die Macworld Expo in San Francisco gibt uns die Gelegenheit, einen neuen Abschnitt in der Unternehmensgeschichte von Apple darzustellen, erklärte Dr. Gil Amelio. Apple startete eine komplementäre Betriebssystemstrategie. Einerseits sollte die Entwicklung des bisherigen Betriebssystems vorangetrieben werden anderseits sollte das neue Betriebssystem separat entwickelt werden und die Computerwelt revolutionieren. Ihm wurde der Code-Name Rhapsody verpasst. Gemäss der anfangs 1997 veröffentlichten Apple Betriebssystemstrategie war geplant, das neue Betriebssystem auf der Basis von Rhapsody Ende 1998 einzuführen.

Im Frühling 1997 stand trotz schlechter Finanzlage des Unternehmens, das 20jährige Firmenjubiläum auf dem Programm. Apple hat sich dazu etwas Besonderes einfallen lassen. Mit einer limitierten Sonderedition des Twentieth Anniversary Macintosh präsentierte der Design-Trendsetter ein futuristisches Entertainment-Center, das Rechner, TV/Radio-Station und Video-Konsole mit Original Bose-Sound vom Feinsten kombiniert und für CHF 14’000.- angeboten wurde. Das kreative Design der Power-Maschine sollte indes nicht nur eine Hymne an die Geschichte von Apple, sondern auch ein Design-Statement für die Zukunft sein. Im Innern arbeitete ein 250 MHz PowerPC-Prozessor. Daneben gab es 32 MB RAM, 2 GB Festplattenspeicher, ein 1.4 MB Floppy-Laufwerk und ein CD-ROM-Laufwerk. Der Bildschirm des Twentieth Anniversary Macintosh war ein 12.1 Zoll Aktiv-Matrix-Display

Am 1. Mai 1997 wurde Martin Hagger zum Geschäftsführer von Apple Computer (Schweiz) AG ernannt. Seit Oktober 1995 war er bei Apple für die Betreuung des Handelkanals in der deutschsprachigen Schweiz verantwortlich. Er übernahm die Funktion vom bisherigen Geschäftsführer Eric Meier-Rüegg.

Für die mobilen Geräte hat Apple im Mai 1997 die Newton Tochtergesellschaft gegründet.

Wie auch heutzutage noch, stand im Juni die Entwicklerkonferenz auf dem Programm, anlässlich dieser die ersten Entwicklungsschritte von Rhapsody näher erläutert wurden. Zur WWDC (Worldwide Developer Conference) erhielten die Entwickler zudem die Beta-Version von Mac OS 8.

Am 9. Juli 1997 hat Apple bekanntgegeben, dass der bisherige Chairman und CEO Dr. Gilbert F. Amelio zurückgetreten war. Apple werde sich nach einem Nachfolger umsehen. In der Übergangsphase wird Apple-Mitgründer Steve Jobs, der durch NeXT zu Apple zurückgekehrt ist, eine erweiterte Aufgabe als Hauptberater für das Apple Board und das Managementteam wahrnehmen.

Am 25. Juli 1997 wurde Mac OS 8 ausgeliefert; dies vorerst aber nur in der US-Version. Stimmen aus der Presse sowie erste Anwender äusserten sich sehr positiv über die absolute Stabilität und das deutlich höhere Tempo gegenüber Vorgängerversionen. Das neue Betriebssystem wurde auf die Leistungsfähigkeit der neuen RISC-Prozessoren optimiert. Ab dem 23. September 1997 war die Schweizer Version von Mac OS 8 verfügbar. Mac OS 8 brauchte mindestens einen CD-ROM fähigen Macintosh mit 68040-Prozessor oder einen PowerMac und kostete CHF 189.–. Schon damals war Apple auf Switcher-Fang. Bei der Rückgabe eines lauffähigen PC (>= Intel 386) gabs einen Power Macintosh 8600/9600 CHF 600.– günstiger. Ein 8600er war damals für CHF 6’748.– zu haben. Mac OS 8 wurde bereit gemacht für das Internet und gleich mit 3 Browsern, nämlich Netscape 3.0, IE 3.0 und Apple Cyberdog 2.0 ausgeliefert. Als E-Mail-Programm gab es den Claris Emailer 1.1.

Im September 1997 gab Apple ebenfalls bekannt, ab sofort keine Mac-Clones mehr zu dulden. Bis zu diesem Zeitpunkt durfte Power Computing Corporation, UMAX und Motorola Mac-Clones herstellen und vekaufen.

Mirosoft kündigte Office 98 für den Mac an und verlangte im Gegenzug von Apple den Internet-Explorer mit Mac OS zu bündeln. Das Engagement rund um die Produkte wurde von einer Investition von 150 Milliionen US-Dollar seitens Microsoft in Apple Computer flankiert.

Am 14. Oktober 1997 lieferte Apple an mehr als 10’000 Applikationsentwickler die Entwicklerversion von Rhapsody aus. Ziel war es, dass die Entwickler baldmöglichst damit beginnen sollten, ihre Software für die neue Betriebssystem-Version von Apple zu schreiben.

Im Jahr 1997 ging es Apple nicht gut. Das Unternehmen musste Ende September einen Nettoverlust von einer Milliarde Dollar bekanntgeben; im Jahr 1996 waren es ebenfalls schon 816 Millionen US-Dollar Verlust. Den Verlust begründete Apple damals mit dem Kauf von NeXT und dem Rückkauf der Mac OS-Lizenzen von Power Computing. Bereits anfangs Jahr hatte Apple ein Restrukutierungsprogramm ins Leben gerufen. Apple machte der Presse aber bereits wieder Hoffnung, da seit der Einführung von Mac OS 8 im Juli bereits 2 Millionen Lizenzen über den Ladentisch gegangen waren.

Ende Oktober kam der Message Pad 2100 zu einem Preis von ca. CHF 1’700.– auf den Markt, ein mobiles Gerät mit einem 16 Graustufen Bildschirm. Zudem war Apple an der Computermesse ORBIT 97 mit dem Slogan Only the new Macintosh could be this new präsent und präsentierte Mac OS 8 und Rhapsody.

Die Power-Macintosh-Modelle 4400, 5500 und 6500 erhielten einen grosses Produkteupdate. Üblich waren damals 16 oder 32 MB RAM, eine 2 oder 4 GB Harddisk und ein 24fach-CD-Laufwerk. Das günstigste Modell mit 16 MB RAM, 2 GB HD und einem 15-Monitor gabs für CHF 2’498.–. Den Power Macintosh 6500 (siehe Bild links) mit 300 MHz-Prozessor, 64 MB RAM, einer grosszügigen 6 GB Harddisk und einem 15-Monitor gabs für lediglich CHF 6’152.–. Für die Profiliga präsentierte Apple die Power Macintosh G3-Modelle. Ebenfalls machte das neue Macintosh PowerBook G3 Mobile Computing attraktiver als je zuvor, wie Apple damals schrieb. Der empfohlene Verkaufspreis für das Apple-Notebook lag bei CHF 11’340.–. In den USA hat Apple den Online Store eingeführt. In Europa sollte die E-Commerce-Erfahrung zuerst einmal beobachtet werden. Für den Handel war es jedoch möglich, ab sofort Geräte nach dem Built-to-Order-Prinzip für die Kunden zu bestellen.

Gegen Ende des Jahres 1997 fing sich das Internet in der Schweiz langsam an zu etablieren. Einzelne Haushalte waren bereits ans Internet angeschlossen. Auch etablierte sich die Initiative Schulen ans Internet. Dabei wollte sich vorallem Microsoft profilieren und stellte 5000 Gratislizenzen von Windows 95 zur Verfügung. Der Provider Blue Window hat zusammen mit Cisco ein Internet-Anschlusskit mit 128-Kilobit-Standleitung, Router und benötigter Software zusammengestellt. Die damalige Telecom PTT hatte die Telefontarife auf August 1997 gesenkt. Doch auch damals kostete das Surfen (nur Nutzung Telefonleitung und exkl. Gebühren für Provider) in der Stunde ganze CHF 4.–. Heute surft man zu diesem Tarif mobil mit dem iPhone fast einen ganzen Tag lang…