MWSF 09: iWork ’09

Neben iLife überarbeitete Apple auch die Office-Suite iWork. Keynote ’09 bietet haufenweise neue Übergänge für Text und Folien. Auch lassen sich Diagramme animieren und neue Themes bereichern auch hier die Gestaltung der Projekte. Für das iPhone und den iPod touch bietet Apple neu für USD 0.99 die App Keynote Remote an, womit sich Präsentationen aus der Ferne steuern lassen. Die Textverarbeitung Pages beherrscht in der neusten Version eine Vollbildansicht für ungestörtes Tippen. Neue Templates gibt es auch in Pages, 40 sind es an der Zahl. Numbers heisst Apples Tabellenkalkulation und hat ebenfalls dazu gelernt. Ein neuer Formel-Editor soll das Auswählen der Quellen und Schreiben der Formeln vereinfachen. Die Diagramm-Funktion lies sich ebenfalls überarbeiten. Diese lassen sich neuerdings in Pages oder Keynote verknüpfen, während die Daten aus Numbers bezogen werden und daher stets aktuell bleiben. Die Preise bleiben auch hier unverändert; CHF 109.- für die Einzel-, CHF 139.- für die Familienlizenz. Zu einem neuen Mac kostet iWork ’09 nur CHF 59.-. Zudem ist eine Trial-Version verfügbar.

MWSF 09: iLife ’09

Heute Abend zeigte Phil Schiller das neue iLife ’09. Das Software-Paket sei einer der Gründe, wieso sich die Leute einen Mac kaufen. iPhoto kann in der neusten Version alle Fotos per Gesichtserkennung nach Faces und über Geo-Tags nach Places sortieren. Hierzu lassen sich die Aufnahmeorte auch auf einer Karte von Google Maps anzeigen oder nachträglich einfügen. Neu ist auch der Support für Facebook und flickr, um Fotos direkt online zu stellen. Die Diashows erhielten neue Themen und können nun auch auf ein iPhone oder iPod touch synchronisiert werden. iMovie ’09 wartet ebenfalls mit Neuerungen auf. Dynamische Themes, verbessertes Drag&Drop und ein Bildstabilisator für verwackelte Aufnahmen sollen die Filme noch ansprechender gestalten. Videoeffekte wie Cartoon oder X-Ray bieten dazu noch mehr Spiel mit den eigenen Kreationen. GarageBand ’09 bietet gemäss Schiller ebenfalls einige, neue Funktionen. An der Keynote beschränkte er die Vorstellung aber auf Learn to play. In neun Lektionen können damit die Instrumente Gitarre und Klavier erlernt werden, weitere Lektionen können über einen Store für USD 4.99 erworben werden. Natürlich stehen der Suite auch neue Ausgaben von iDVD und iWeb bereit, auf welche Schiller an der Präsentation aber nicht einging. iWeb ’09 bietet beispielsweise Web Widgets, Unterstützung für Facebook und das Hochladen der Seite über FTP. Die Preise von iLife bleiben beim Alten, womit die Einzellizenz für CHF 109.- und die Familienlizenz für CHF 139.- erhältlich ist.

LaCie Hard Disk MAX by Neil Poulton mit 2 TB

Wer es immer gerne etwas grösser mag, dem bietet LaCie nun einen neuen, externen USB-Speicher mit 2 Terabyte an. Die LaCie Hard Disk MAX Design by Neil Poulton führt die bekannte Klavierlackoptik mit der blauen LED-Leiste der Neil Poulton-Serie fort, bietet dabei im Inneren zwei Festplatten mit jeweils 1 TB Speicherplatz. Nutzer haben die Wahl zwischen RAID 0 für hohe Kapazität und RAID 1 für hohe Sicherheit der Daten. Anschliessen lässt sich die Hard Disk MAX über Hi-Speed USB 2.0. Angaben über genaue Preise und Verfügbarkeit in der Schweiz sind leider noch nicht bekannt.

Google Picasa als Beta erstmals für den Mac

Mit Picasa bietet der Internetdienstleister Google schon seit einiger Zeit ein Bildverwaltungstool an. Eine Beta-Version ermöglicht nun erstmals den Einsatz von Picasa 3 aus dem Mac. Das Programm verfolgt in etwa den selben Zweck wie iPhoto, bietet allerdings noch grobe Möglichkeiten der Bildbearbeitung, andere Features wiederum fehlen. Eine Online-Anbindung führt zu weiteren, nutzebaren Diensten von Google. Ein Demo-Video (YouTube Link) zeigt die Funktionen der kostenlosen Software, welche Mac OS X 10.4 und einen Intel-Prozessor verlangt.

CES: Strom über Luft und USB 3.0

An der Consumer Electronics Show (CES), der weltweit grössten Messe für Unterhaltungselektronik, in Las Vegas werden zwischen dem 8. und 11. Januar wieder interessante Produkte vorgestellt. WiTricity soll dabei einen der Trends einschlagen. Der kabellose (wireless) Strom (electricity) über Induktion soll sich zukünftig im ganzen Haushalt breit machen, womit Steckdosen und Kabel überflüssig werden. Etwas gezielter Richtung IT bewegen sich die Entwicklungen rund um USB 3.0. So wollen Festplattenhersteller Seagate und Chiphersteller Symwave erste, praxisnahe Demonstrationen der Geschwindigkeitsvorteilen des neuen Standards von Datenraten um rund 300 MB/s zeigen. Aktuelles USB 2.0 bietet nur ca. 35 MB/s.

FileMaker bereits in Version 10!

FileMaker Inc. kündigt die sofortige Verfügbarkeit von FileMaker Pro 10 an. Die neue Version der Datenbank-Software zeichnet sich vor allem durch eine verbesserte und übersichtlichere Benutzeroberfläche sowie ein insgesamt aktualisiertes, intuitives Design aus, wie der Hersteller schreibt. Der amerikanische Datenbankspezialist hat seine Flaggschiff-Produktlinie dem wohl umfassendsten Redesign der vergangenen zehn Jahre unterzogen. Im Kern steht die neu gestaltete und individuell anpassbare Werkzeugleiste, vergleichbar mit einer Browser-Toolbar. Nutzer können über diese Werkzeugleiste direkt auf bisher nur über das Hauptmenü zugängliche FileMaker-Pro-Funktionen zugreifen. Sie bietet so eine schlankere Navigation, optimierten Workflow und zeitsparende Shortcuts. Weitere Infos gibt es bei FileMaker.

Roxio Toast Titanium 10 ist fertig

Der Hersteller Roxio hat seine alteingesessene Brennsoftware für den Mac wieder einmal überarbeitet. Mit Toast Titanium 10 lernt die Neuauflage weitere, nützliche Dinge dazu. Webvideos auf Flash-Basis kann die Software nun speichern und in jegliche Formate konvertieren. Radio- oder andere Audiostreams lassen sich mit der neuen Version automatisch erfassen, mit Informationen taggen und an iTunes weiterleiten. Ebenso lassen sich alte Schallplatten oder Kassetten digitalisieren und dabei Störgeräusche unterbinden. Unterstützung für HD-Video und Blu-ray lassen sich über ein kostenpflichtiges Plug-in nachrüsten. Die Pro-Version von Toast Titanium 10 enthält dieses bereits und bietet auch diverse, weitere Tools für die Audio, Video und Bildbearbeitung, was sich allerdings im Preis niederschlägt. Die Standard-Version kostet ca. CHF 169.-, die Pro-Version satte CHF 229.- und sollen beide ab nächster Woche erhältlich sein. Beide Editionen verlangen Mac OS X 10.5 Leopard.

Neue Abos bei der Cablecom

Cablecom lanciert ab sofort zwei neue Internetangebote: das hispeed 2000 für CHF 34.- Internetnutzer und das hispeed 10000 für CHF 49.-. Der Upload beträgt 200 respektive 1000 Kilobit pro Sekunde (kbit/s). Das hispeed 2000 richtet sich dabei gemäss Anbieter an Internetnutzer, die gelegentlich surfen, aber dennoch eine schnelle Verbindung wünschen. Für Vielsurfer, die grosse Mengen laden, empfiehlt Cablecom das hispeed 10000. Die bisherigen Abos hispeed 1000, hispeed 5000 sowie das hispeed 15000 werden nicht mehr angeboten. Für die Kunden dieser Abonnemente ändert sich nichts. Auf Wunsch können jedoch alle Kunden sofort auf die neuen Produkte wechseln.

Update für Parallels Desktop 4: Snow Leopard und Win 7

Ein Update für Parallels Desktop 4 beschert dem Virtualisierungs- programm einige wichtige Neuerungen. Neben der DirectX 9.0 mit Shader 2.0 und SSE4 Unterstützung, kann erstmals auch Snow Leopard als Host-System und Microsofts Windows 7 als Gastsystem genutzt werden. Dies dürfte insbesondere für Beta-Tester interessant sein, welche noch diese Woche die Beta von Windows 7 erwarten können. Die Details der Änderungen und den Download der Trial-Version von Parallels Desktop gibt es beim Hersteller.

Brief von Steve Jobs über seine Gesundheit

Viele Male im vergangen Jahr machte sich die weltweite Apple-Fangemeinde Sorgen um den CEO Steve Jobs, weil dieser plötzlich etwas Gewicht verloren hatte. Auch die Tatsache, dass Phil Schiller die diesjährige Keynote zur Macworld hält (morgen, 19.00 Uhr MEZ), lies wieder viele Vermutungen und Spekulationen aufwirbeln. Nun meldet sich Steve Jobs in einem offenen Brief an die Community und schildert seinen Fall. Jobs nutzte die Weihnachtszeit ohne den üblichen Vorbereitungsstress und nahm sich die Zeit, mit den Doktoren seine bisher unbekannte Erkrankung genauer zu untersuchen. Jobs erklärt nun, dass es sich um ein Hormonproblem handelt, welches ihm einen Mangel an nötigen Proteinen brachte. Die Behandlung schlägt allerdings an, dauert aber noch bis etwa Ende Frühling, um auch den Gewichtsverlust auszugleichen. Steve Jobs wird stets weiter als CEO tätig sein und sieht bisher keinen Grund, dies zu ändern.

Deutschland: iPhone ist gebührenpflichtig

Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) in Deutschland bleibt hartnäckig und sieht auch ein iPhone für rundfunkgebührenpflichtig an. Obschon das Gerät aufgrund fehlender Unterstützung keine flash-basierte Angebote der TV- und Radiosender aufrufen kann, verlangt die GEZ ab Januar 2009 Eur 5.76/Monat, da es bereits allerlei Apps gebe, die dennoch Radio-Streams wiedergeben können. Wer allerdings schon ein Gerät angemeldet hat, muss für das iPhone nicht auch noch Gebühren zahlen.