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Bildschirmfotos als .jpg

Mac OS X bietet mit den Tastenkürzel ‚befehl + shift + 3‘ sowie ‚befehl + shift + 4‘ eine bequeme Möglichkeit, um den ganzen Bildschirm oder auch nur kleine Ausschnitte davon zu fotografieren. Ab Werk speichert Mac OS X die Fotos als .png. Wir wollen ihm aber das schlankere .jpg beibringen.

 

Hierzu öffnen Sie das Terminal unter /Programme/Dienstprogramme. In das nun offene Fenster fügen Sie folgende Zeile ein:

defaults write com.apple.screencapture type jpg

Noch ein Druck auf Enter und das war’s auch schon. Nach kurzem Ab- und Anmelden wird die Einstellung aktiv.

Tipp: Anstelle von jpg können Sie auch tiff oder andere Bildformate angeben.

Dashboard Widgets auf dem Desktop

Widgets sind oftmals nützliche, kleine Programme, die im allseits bekannten Dashboard betrieben werden. Unter Microsofts Windows 7 stehen ähnliche „Gadgets“ direkt auf dem Desktop zur Verfügung. Möchten Sie die Dashboard Widgets unter Mac OS X ebenfalls auf dem Desktop sehen? Dann folgen Sie dieser Anleitung.

 

Öffnen Sie hierzu das Terminal unter /Programme/Dienstprogramme. Kopieren Sie folgende Zeile und fügen sie ins Terminal ein.
defaults write com.apple.dashboard devmode yes
Nach einem Druck auf Enter müssen Sie anschliessend noch
killall Dock
eintippen und abermals mit Enter bestätigen. Dieser Befehl beendet das Dock und das damit zusammenhängende Dashboard, woraufhin beide wieder neu gestartet werden.
Starten Sie nun das Dashboard mittels F12 (alte Tastatur) oder F4 (neue Alu-Tastatur). Klicken Sie auf das Widget, das Sie auf dem Desktop haben möchten und ziehen es ein wenig von seiner alten Position weg und halten es. Ein weiterer Druck auf F12 resp. F4 schliesst das Dashboard und Sie können das Widget nun an beliebiger Stelle auf dem Desktop platzieren.
Ein Nachteil an der Sache ist, dass die Widgets immer als oberstes Fenster angezeigt werden und somit alle anderen Fenster überlappen.
Um das Widget wieder los zu werden, ziehen Sie es wieder etwas, drücken F12/F4 und fügen es wieder im Dashboard ein. Alternativ können Sie das Widget auch mit gedrückter Alt-Taste und einem Klick auf das X beenden.
Möchten Sie die Terminal-Modifikation wieder rückgängig machen, fügen Sie einfach folgende Zeile ein und drücken Enter.
defaults write com.apple.dashboard devmode no
Ein weiterer Neustart des Dashboards mittels killall Dock lädt selbiges wieder wie gewohnt.

Die Festplatte vollständig löschen

Möchten Sie Ihren Mac verkaufen, vorher aber noch alle Daten darauf sauber löschen? Oder möchten oder müssen Sie das System komplett neu installieren, ohne alte Daten überschreiben zu wollen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Festplatte Ihres Macs ganz einfach formatieren.

 

Wichtig: Alle Dateien, die Sie noch auf dem Gerät haben, später aber noch verwenden wollen, sollten Sie jetzt auf den neuen Mac oder einen externen Speicher (USB-Stick, Festplatte, etc.) sichern. Durch folgende Schritte werden alle Daten auf Ihrem Computer gelöscht!

Da die Festplatte, die beim Betrieb gerade verwendet wird, nicht formatiert werden kann, müssen wir von einer System-Disc starten. Hierfür benötigen Sie die aktuellste Mac OS X Installations-DVD oder -CD, die Sie zur Hand haben. Sei es die, die bei Ihrem Mac dabei war oder eine Retail-Version, welche Sie nachträglich gekauft haben. Sollten Sie mehrere Datenträger haben, benötigen Sie die erste Disc.

Legen Sie diese ein und starten den Computer neu. Nach dem Gong halten Sie die Alt-Taste gedrückt, während die Auswahl der Boot-Medien erscheint. Hier wäre dann natürlich die Disc gewünscht, welche mit den Pfeiltasten ausgewählt werden kann.

Da nun von der Disc gestartet wird, kann das Laden etwas länger dauern, bis Sie eine Sprachauswahl vor sich sehen. Hier wählen Sie Deutsch.

Nach weiteren Augenblicken sehen Sie einen gewohnten, aber imitierten OS X-Schreibtisch vor sich. Das Willkommens-Fenster mit der angebotenen Installation von OS X können Sie getrost ignorieren. Oben in der Menubar wählen Sie Dienstprogramme –> Festplatten-Dienstprogramm.

Im sich darauf öffnenden Programm sehen Sie links die verfügbaren Laufwerke. In der Regel steht dort an oberster Stelle Ihre Festplatte und die darauf angelegte Partition namens Macintosh HD. Wählen Sie die Festplatte an und wechseln dann zum Reiter Löschen.

Hier bestimmen Sie das Format des Dateisystems und bei Bedarf einen Namen. Es empfiehlt sich, hier als Dateisystem Mac OS Extended (Journaled) zu verwenden. Über die Sicherheitsoptionen legen Sie die Sicherheitsstufe der Formatierung fest. Nach einem Klick auf Löschen und der Bestätigung der Aktion übernimmt der Computer die Arbeit, bis anschliessend die komplette Festplatte entsprechend formatiert ist.

Um den Computer danach neu zu starten, beenden Sie das Festplatten-Dienstprogramm und drücken anschliessend die Tastenkombination ‚befehl+q‘, um die OS X-Installation zu beenden.

Von der Festplatte lässt sich jetzt nicht mehr starten. Möchte Ihr Nachbesitzer nun Mac OS X von Grund auf neu installieren, benötigt er eine entsprechende Disc, wiederholt die Schritte von oben und folgt dann aber dem automatisch erscheinenden Assistenten für die Installation von Mac OS X.

Haben Sie mehrere Festplatten in Ihrem Mac (z.B. im Mac Pro) oder möchten Sie eine externe Festplatte formatieren, können Sie diese problemlos während dem Betrieb von Mac OS X im installierten Festplatten-Dienstprogramm im Ordner Dienstprogramme löschen lassen. Der Vorgang der eigentlichen Formatierung ist dabei identisch.

Sollten Sie Fragen, Unklarheiten oder Unsicherheiten beim Löschen der Festplatten haben, wenden Sie sich an unsere eingetragenen MacSupporter oder an unser Forum.

DVDs konvertieren für alle aktuellen A4-Geräte

Um die Bequemlichkeit eines Apple TV 2 voll nutzen zu können, haben wir bereits eine reichliche Menge an DVDs dank den Programmen HandBrake und VLC am Mac konvertiert und dabei anfangs etliche Einstellungen probiert. Mittlerweile denken wir, saubere Settings gefunden zu haben und möchten diese mit unseren Besuchern teilen.

 

Zu allererst benötigen wir die aktuellste Version 0.9.5 von HandBrake und 1.1.10 von VLC. Wobei bei unseren Umwandlungen noch Version 1.1.7 installiert war. HandBrake benötigt die blosse Installation von VLC, um auf dessen Verschlüsselungsdatenbank greifen zu können. Je nach Mac kann die 64-bit Version der Programme geladen werden.
Bei uns kam ein iMac (mid 2007) mit 2.4 GHz Core 2 Duo und Snow Leopard zum Einsatz.

Wer Filme konvertiert, möchte diese eventuell auf mehreren Geräten schauen können. Folgend zielen wir deshalb darauf ab, dass DVDs (nicht Blu-rays!) auf allen aktuellen Geräten mit Apples A4 Prozessor (iPhone 4, iPad, iPod touch 4th gen, Apple TV 2) oder besser und natürlich den Macs wiedergegeben werden können.

HandBrake einstellen
Das Programm bietet viele Presets für die verschiedenen Endgeräte aber keines, welches einen guten Durchschnitt bietet. Legen Sie erstmals eine DVD ein und geben diese als Source an. Lassen Sie zudem die Presets einblenden und wählen nach dem Scan der DVD das Preset iPad. Folgend nun alle Einstellungen, um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen.

Video

Format: MP4 file
Large file size aktiviert

Video Codec: H.264 (x264)
Framerate: 29.97 (NTSC Video)
Peak Framerate (VFR) aktiviert

Quality: Average bitrate (kbps): 1800

Tests mit Constant quality und RF waren wenig befriedigend. 1800 kbit/s sind bei H.264 aber ein guter Kompromiss zwischen Qualität und Dateigrösse. Die Apple Gadgets kommen damit locker zurecht.

Audio

Track: Sprache je nach Wunsch
Codec: AAC (CoreAudio)
Mixdown: Dolby Pro Logic II
Samplerate: Auto
Bitrate (kbps): 160

Wer an seinem Apple TV noch grosse Dolby Surround Anlagen betreibt, sollte zusätzlich eine Spur mit AC3 Passthru hinzufügen.

Subtitles

Je nach Wunsch.
WICHTIG: Bei Filmen mit vielen fremdsprachigen Dialogen lohnt es sich, diese einbrennen zu lassen. Wählen Sie hierzu Foreign Audio Search zusammen mit den Optionen Forced Only und Burned In. Dadurch wird der Film vor dem Konvertieren abgetastet, was je nach Spieldauer leider noch gut eine halbe bis ganze Stunde dauern kann!

Advanced

Hier gibt es nichts zu ändern.

Chapters

Hier unbedingt prüfen, dass der Haken bei Create chapter markes gesetzt ist. Auch wenn die Kapitel keine aussagekräftigen Titel besitzen, so ist das Navigieren im Film mit Kapiteln doch wesentlich komfortabler.

Pictures Settings

Last but not least gehen wir oben auf den Button Pictures Settings. Bei herkömlichen DVDs können Sie beim Reiter Size die Option Anamorphic auf None setzen. Das Bild hochzuskalieren macht in der Regel wenig Sinn. Das erledigt das Endgerät schon, wenn nötig. Es ist auch richtig, dass die Quelle (also die DVD) mit 720×576 Pixeln daher kommt und die Ausgabe nur 720×304 (+-) bereitstellt. Da fehlen dann natürlich auch die schwarzen Balken.

Bei den Filtern können Sie alle auf Off setzen. Marginal bessere Bildqualitäten können mit den richtigen Filtern erreicht werden, was aber zeitintensive Testereien bei jeder DVD erfordert.

Zeitintensiv
Mit all diesen Einstellungen erreicht man unserer Erfahrung nach eine Bildqualität, die auf dem Mac, auf einem 46 LED-TV und natürlich auf den kleinen Displays der iOS-Geräte gut aussieht und dabei dennoch keine riesige Dateien generiert. Ein Film mit zwei Stunden Länge wiegt am Ende nur läppische 1.6 GB. Allerdings rechnete der oben genannte ’07 iMac mit 2.4 GHz Core 2 Duo daran auch eine Weile. Durchschnittlich schafft er etwas über 25 Bilder in der Sekunde was meistens 1:1 der Spieldauer entspricht. Die jüngsten Core i5 Macs sollten darüber nur lachen können.

Anregungen und andere Erfahrungen nehmen wir natürlich gerne entgegen.
Die Erstellung von Privatkopien ist in der Schweiz legal. MacWeb.ch distanziert sich jedoch von der Herstellung und Verbreitung von nicht rechtmässigen Kopien gemäss Schweizer Urheberrechtsgesetz.

Erste Hilfe für den Mac

Was tun, wenn der geliebte Mac plötzlich störrisch wird, Fehlermeldungen ausspuckt oder einfach nicht mehr das macht, was man eigentlich möchte? Im Folgenden zeigen wir ein paar einfache Schritte, die auch unerfahrene Nutzer im Sinne von erster Hilfe durchführen können.

Wichtig: Nach jedem Schritt sollte geprüft werden, ob sich das Problem verflüchtigt hat. Alle vier Schritte sind geprüft und stellen in der Regel keine Gefahr für Ihren Mac dar. Bei Problemen oder Unsicherheiten, wenden Sie sich an einen unserer eingetragenen MacSupporter oder an unser Forum.

1. Ruhe bewahren, neustarten

Viele Probleme lassen sich mit einem einfachen Neustart wieder lösen. Speichern Sie Ihre offenen Arbeiten, schliessen alle Programme und wählen links oben in der Menubar den Apfel und dann Neustarten…
In, ich sage mal, 90% der Fälle ist das Problem danach behoben.

Tipp: Sollte ein Programm Probleme bereiten und sich nicht ordnungsgemäss schliessen lassen, drücken Sie ‚befehl + alt + esc‘. Im darauf folgenden Fenster wählen Sie das Programm und anschliessend ‚Sofort beenden‘.

2. Property-List löschen

Fast jedes Programm speichert die persönlichen Einstellungen in einer Property-List (.plist-Datei), auch bekannt als Preference-File. Sollte ein Programm zum Beispiel nicht mehr starten, kann dies an einer fehlerhaften Property-List liegen. Diese finden sich im Verzeichnis /Home/Library/Preferences. Die Dateien tragen das Schema herkunft.hersteller.programmname.plist. Suchen Sie nach dem Namen des streikenden Programms und löschen die .plist-Datei oder möglicherweise den ganzen Ordner. Dies löscht zwar Ihre Programmeinstellungen, sollte allerdings nicht weiter tragisch sein, wenn die Software anschliessend wieder läuft. Eine neue Property-List wird automatisch angelegt und Sie können die persönlichen Einstellungen im Programm wieder vornehmen.

3. Rechte reparieren

Die Reparatur der Zugriffsrechten wird gerne auch als Voodoo für den Mac bezeichnet, kann aber in keinem Fall schaden und löst doch manches Problem. Öffnen Sie hierfür das Festplatten-Dienstprogramm aus dem Ordner /Programme/Dienstprogramme. Nun wählen Sie links die Macintosh HD (oder entsprechend dem Namen der Systempartition) und klicken auf ‚Zugriffsrechte des Volumes reparieren‘. Das Dienstprogramm prüft nun die Zugriffsrechte der Programme und stellt gleich die Standardwerte wieder her. Dabei können am Ende einige Einträge stehen bleiben, die man jedoch getrost ignorieren kann. Apple stellt hierfür ein Support-Dokument bereit.

4. PRAM Reset

Im Parameter RAM werden je länger je weniger wirklich wichtige Daten gespeichert. Ein Reset des PRAM kann aber auch hier nicht schaden und womöglich Wunder bewirken, wenn er aus irgendeinem Grund falsche Informationen gespeichert hat. Starten Sie den Mac, wie unter Schritt 1 beschrieben, neu. Nach dem Gong halten Sie ‚befehl + alt + r + p gedrückt. Der Bildschirm wird grau, dann schwarz und beim erneuten Gong können Sie die Tasten loslassen. Der PRAM ist wieder leer und wird automatisch mit neuen, sauberen Informationen beschrieben.

5. erneutes Combo-Update

Haben die bisherigen Schritte keinen Erfolg gebracht, hilft womöglich ein erneutes Update des Systems mittels einem Combo-Updates. Diese Updates enthalten alle bisherigen Updates für das entsprechende System und stehen bei Apple zum Download bereit: http://www.apple.com/support/downloads/
Geben Sie als Suchbegriff die Versionsnummer Ihres Systems ein. Falls Sie diese nicht wissen, finden Sie sie in der Menubar unter dem Apfel und dem Punkt ‚Über diesen Mac‘.
Mit dem Combo-Update wird nicht nur das System nochmals auf den neusten Stand gebracht, viel mehr laufen auch noch Systemoptimierungsprozesse durch.

Haben diese vier Schritte nicht weiter geholfen und das Problem oder die Fehlermeldung tritt immer noch auf, können Sie sich mit einer detaillierten Problembeschreibung jederzeit an unser Forum oder an einen bei uns eingetragenen MacSupporter in Ihrer Nähe wenden. Gerne nehmen wir auch Anregungen auf kontakt (at) macweb.ch entgegen, wenn Sie Ihr Problem mit Hilfe dieser Anleitung beheben konnten.

 

Filme aus Videoportalen runterladen

Mittlerweile kennt sie fast jeder: Videoportale mit den Namen YouTube, MyVideo, Clipfish, Yahoo! Video und wie sie alle heissen. Fast täglich schiessen neue aus dem Boden ins weltweite Netz.

 

Viele Programme oder Dienste im Internet bieten sich an, die Videos runter zu laden und auf der Festplatte zu speichern, um sich ein nochmaliges Suchen zu ersparen.

Doch eigentlich geht es fast einfacher, denn Safari protokolliert automatisch bei jeder Seite was geladen wird. In wenigen Schritten lädt man wie folgt die Videos aus dem Netz:

1. öffnen Sie Safari und das gewünschte Videoportal
2. suchen Sie wie gewohnt nach dem zu ladenden Film
3. wählen Sie nun in der Menubar Fenster –> Aktivität (oder drücken alt + befehl + a)
4. im nun offenen Fenster suchen Sie nach der grössten Datei. Oft lässt sich die Dateiendung .flv oder .mp4 erkennen.
5. klicken Sie die Zeile an und kopieren sie
6. zurück im Safarifenster fügen Sie die Adresse in die Adressleiste ein
7. nach einem Druck auf Enter lädt Safari das Video

Mit der von uns empfohlenen QuickTime Erweiterung Perian lassen sich die .flv-Dateien problemlos abspielen.

Die hier vorgestellten Programme erstellen daraus iPod-kompatible Videos.

Filme für den iPod oder das iPhone konvertieren

Die wohl häufigste Frage, die seit Oktober 2005 und dem iPod der fünften Generation (auch gerne iPod video genannt) gestellt wird, ist, wie man denn nun Filme auf die bis zu 160 GB grosse Festplatte bringt. Folgend zeigen wir Ihnen die beliebtesten Programme, die diese Aufgabe übernehmen können.

QuickTime Player
Mit dem neuen QuickTime Player unter Mac OS X 10.6 Snow Leopard ist es möglich, Filme bequem und einfach in gewünschter Grösse für den iPod und das iPhone zu übergeben. Optional kann eine Vollversion von QuickTime 7 installiert werden, die noch weitere Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. Unter älteren Systemen wie Leopard oder Tiger muss die QuickTime 7 Pro-Version für CHF 39.- erworben werden.

iSquint
ist kostenlos und bietet eine simple Oberfläche, aber wenig Einstellmöglichkeiten. Es konvertiert viele weit verbreitete Formate in iPod-kompatibles MPEG4 oder H.264 für eine bessere Qualität. iSquint macht es einfach, zum Beispiel auch YouTube Videos auf den iPod zu bringen. Entwicklung eingestellt!

VisualHub
stellt die kommerzielle Version von iSquint dar. Für umgerechnet etwa CHF 25.- erhält man eine leistungsstarke Konvertierungssoftware. Wer oft auch andere Formate verwendet und gerne Einstellungen vornimmt, für den lohnt sich der Kauf. Entwicklung eingestellt, Vollversion nicht mehr erhältlich!

ffmpegX
bietet genau wie VisualHub leistungsstarke und vielseitige Kodierungsmöglichkeiten. Das Tool ist kostenlos, leider ist die Installation nicht gerade Mac-like.

EyeTV
Besitzern eines TV-Tuners und der EyeTV Software können schon seit älteren Versionen bequem über einen Klick oder auch detailierten Einstellungen ihre liebsten Fernsehaufzeichnungen für den iPod umrechnen lassen.

HandBrake
Für DVDs eignet sich dieses französische Open Source Programm. Durch nützliche Voreinstellungen konvertiert es DVDs nicht nur für den iPod, vielmehr auch für das iPhone, Apple TV oder einfach nur in bestmöglicher Qualität. Seit Version 0.9.3 kann HandBrake auch jegliche Filmdateien konvertieren. Geschützte DVDs werden dafür leider nur noch unterstützt, wenn der aktuelle, ebenfalls kostenlose VLC media player installiert ist.

VLC media player
kann auch unterschiedliche Arten von Filmquellen umrechnen. Jedoch fehlt es ihm an der Einfachheit und den bequemen Voreinstellungen, die etwa HandBrake mitbringt.

Und unter Windows?

Natürlich lassen sich Filme auch unter Windows konvertieren. Sehr vielseitig und sehr zu empfehlen ist das Freeware Programm SUPER. Dazu gibt es eine Windows-Version von HandBrake, um unter Microsofts Betriebssystem DVD-Filme einzulesen oder Videodateien zu konvertieren.

 

IMAP mit Gmail

Diese kleine Anleitung kommt eigentlich nicht von uns, sondern stellt Google selber zur Verfügung. Trotzdem möchten wir sie gerne hier aufgreifen, da doch einige den Mail-Dienst des Suchmaschinenbetreibers nutzen.

Unter diesem Link (YouTube Video) finden Sie eine Anleitung, wie Sie ihr Gmail-Konto von POP3 auf IMAP umstellen, und Mails mit einem iPhone oder iPod touch genau so zu nutzen, wie es .Mac ermöglicht.

Wer dem Englischen nicht so mächtig ist, dem helfen garantiert die Bilder dazu.
Bei Fragen können Sie diese natürlich gerne in unserem Forum platzieren.

IMAP ermöglicht es, direkt mit dem Server verbunden zu sein, so dass Änderungen an den Mails direkt auf dem Server sichtbar sind. Somit haben auch alle Mail-Clients, die die Mails abrufen, immer den aktuellsten Stand.

Mit POP3 lässt sich dies oftmals nur umständlich lösen.

 

iPhone sichern und Datenverlust vermeiden

Nachdem wir auch anno 2011 immernoch Sätze wie “Ich habe deine Nummer nicht mehr, da mein iPhone… [hier beliebigen Schadenfall einsetzen].“ hören, fühlen wir uns doch dazu verpflichtet, den Usern mal aufzuzeigen, welche Möglichkeiten sie haben, um Daten auf dem iPhone, dem iPod touch oder dem iPad zu sichern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgend wird der Einfachheit zu liebe nur vom iPhone gesprochen. Natürlich gelten alle Punkte auch für die iPod touch und iPads dieser Welt.

 

Zuallererst sollte aber jeder User die grundlegenden Funktionen seines Geräts auf www.apple.com aufmerksam gelesen haben. Weiter sollte ein Blick in des Handbuch, zu finden in den Safari-Lesezeichen, sowie bei Problemen in die Support Seite bei apple.com nicht gescheut werden.

 

 

Was ist das iPhone?

 

Das iPhone ist in seinen tiefsten Genen ein iPod mit Telefonfunktion. Was machte man früher mit seinem iPod? Man schloss in regelmässig an den Computer, um ihn mit der neusten Musik zu befüllen. Diese Verbundenheit mit dem Computer gibt es heute auch noch mit dem iPhone. Sprich: ein iPhone will regelmässig an den Computer geschlossen werden. Wieso das sein muss, lesen Sie in den folgenden Punkten.

 

 

Backup!

 

Mittlerweile konnte man einige User davon überzeugen, dass eine Datensicherung beim Computer äusserst sinnvoll ist. Beim Smartphone, worauf teilweise wesentlich mehr sensible und persönliche Daten landen, scheint der Gedanke wieder verpufft zu sein. Wieso?!

Der Anschluss des iPhones an den eigenen Computer (oder zumindest mit eigenem Benutzeraccount) und iTunes macht immer automatisch ein Backup des Geräts! SMS, Anruflisten, App-Daten, Spielstände usw.

Mit iOS 5 ist es neu gar möglich, dies kabellos über WLAN zu machen. Dazu muss aber natürlich der Computer an sein und das iPhone am Stromkabel hängen.

 

 

Updates!

 

Bis und mit iOS 5.0 mussten Updates immer am Computer erfolgen. Alte iOS 3.x oder 4.x Versionen enthalten Bugs und Sicherheitslecks, die z.B. ein aktuelleres iOS 4.3.5 nicht mehr aufweist. Wieso die Daten gefährden mit veralteten iOS Versionen?

Wer ein Update auf ein neues iOS durchführen möchte, sollte sich vorher über dessen neuen Funktionen und ggf. Einschränkungen informieren. Zudem sollte dies in einer WLAN-Umgebung erfolgen, um gegebenenfalls ein Nachladen von Daten nicht unnötig kostspielig werden zu lassen.

 

Mit iOS 5 ermöglicht Apple so genannte Over-the-air-Updates. Das heisst, das Gerät muss nicht mehr zwingend am Computer, sondern kann „kabellos“ und unabhängig vom Computer aktualisiert werden.

Gerade hier empfehlen wir aber dennoch dringend, vorher ein Backup des Geräts zu machen!

 

Ausserdem: Apples Softwarequalität nimmt gefühlt leicht ab. Eine x.0 Version, wie es auch iOS 5.0 darstellt, sollte (aus Erfahrung) nie auf Geräten für den produktiven Einsatz, oder die sonst in irgendeiner Form dringend und verlässlich benötigt werden, installiert werden. Oder aber man sichert sich total für ein notfallmässigen Rollback ab oder möchte dennoch auf die neuen Spielereien nicht verzichten.

 

 

Sync mit Kalender und Kontakten

 

Der Anschluss mit dem Computer stösst, wenn konfiguriert, auch die Synchronisation mit dem installierten Kalender- oder Kontaktprogramm an. Wir empfehlen hier dringend die Option in iTunes zu aktivieren und die Daten synchron zu halten!

Bei Usern, die ihr iPhone an einen Outlook-Server gebunden haben, entfällt dies natürlich. Ebenso bei Verwendung von Diensten mit Cal- und CardDAV wie z.B. MobileMe oder neu iCloud. Hier wird übers Internet synchronisiert.

 

 

E-Mails

 

E-Mails synchronisiert iTunes nicht. Wer seine E-Mails auf mehreren Geräten und z.T. noch im Web abrufen will, sollte auf einen Serviceanbieter setzten, der IMAP unterstützt. IMAP ist ein Protokoll, bei welchem die Mails auf dem Server belassen und Änderungen auch zurück geschrieben werden. Das hat den ungemeinen Vorteil, dass die Mailablage auf allen Geräten identisch ist.

Das noch oft verwendete POP funktioniert hier nur beschränkt.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem ISP, ob IMAP unterstützt wird. Sicherlich Google Mail und Apples iCloud bieten IMAP an.

 

 

Fotos

 

Wer die Kamera des iPhones regelmässig für die Dokumentation seines Lebens nutzt, sollte die Fotos natürlich auch sichern. Hier verhält sich das iPhone identisch wie eine Digitalkamera. Importieren Sie die Bilder daher regelmässig auf dem Computer. Fotos fallen nicht ins Backup und sind bei einem defekt des iPhones verloren!

Für den Mac geht das z.B. mit iPhoto und bei Windows im Explorer-Arbeitsplatz.

 

 

iCloud

 

Mit iCloud und iOS 5 löste Apple die Verbundenheit des iPhones mit dem Computer ein wenig. Für Updates muss das Gerät nicht mehr zwingend an den Computer und Backups erfolgen in die „Cloud“. Kalender und Kontakte sind synchron mit den Webapps, Mails laufen über IMAP und Fotos landen auf Wunsch im Photostream. Wer sich dafür entscheidet, muss sich im Klaren sein,  dass eine Wiederherstellung des Geräts im Falle eines Falles noch etwas länger dauert, als wenn ein lokales Backup über USB-Kabel eingespielt wird. Geschweige denn von den riesigen, multimedialen Inhalten, die man vielleicht wieder auf dem Gerät haben möchte. Und es muss zwingend eine WLAN-Umgebung verfügbar sein. Wir empfehlen daher, das Backup vorerst weiterhin (auch) auf den Computer mittels iTunes zu erledigen.

 

 

Fazit

 

Natürlich können wir hier nicht auf individuelle Details oder Konfigurationen eingehen. Daher ist es ratsam, sich bei Problemen oder Unsicherheiten frühzeitig bei einem MacSupporter oder im Forum zu melden. Wichtig mit zu nehmen ist der Gedanke, dass ein iPhone schlicht und ergreifend kein einfaches Handy mehr ist und der Datenverlust im Extremfall enorm sein kann. Es mag zwar grundsätzlich einfach zu bedienen sein, trotzdem ist es ein komplexes Smartphone.

Klingeltöne erstellen mit GarageBand

GarageBand ist ein wirklich leistungsfähiges Programm, das dem Anwender nicht nur die Komposition von Musikstücken und das Erstellen von Podcasts ermöglicht, sondern auch die Möglichkeit bietet, seinem iPhone einen wahrlich persönlichen Touch zu verleihen. Gewiss bietet das letzte Update (iPhone OS 3.1) iPhone- und iPod Touch-Usern die Möglichkeit, über den iTunes Store Klingeltöne zu kaufen; wer aber nicht jedes Mal Geld für einen Klingelton ausgeben möchte, ist mit GarageBand bestens bedient, zumal mal die eigene iTunes-Kollektion zur Hand hat.

 

Wie erstellt man nun einen eigenen Klingelton?

  1. GarageBand im Dock klicken und die Rubrik iPhone Klingelton wählen.
  2. Example Ringtone wählen und doppelklicken.
  3. Im Dialogfenster „Neues Projekt aus der Vorlage“ einen Namen für den Klingelton eingeben.
  4. Den Example Ringtone löschen und durch ein Lied aus der iTunes-Kollektion ersetzen.
  5. Die Dauer des Klingeltons wählen (nicht länger als 40 Sekunden). Sie können auch den Zeitreiter verschieben an der Stelle, die Ihnen im Lied besonders gut gefällt.
  6. Im Menü „Bereitstellen“ auf „Klingelton an iTunes senden“ klicken. Sie finden Ihren Klingelton in der Rubrik „Klingeltöne“ und können ihn nun auf Ihr iPhone übertragen.

Klingeltöne erstellen mit GarageBand

GarageBand ist ein wirklich leistungsfähiges Programm, das dem Anwender nicht nur die Komposition von Musikstücken und das Erstellen von Podcasts ermöglicht, sondern auch die Möglichkeit bietet, seinem iPhone einen wahrlich persönlichen Touch zu verleihen. Gewiss kann man seit der neuen Version des iPhone OS (Version 3.1) Klingeltöne fürs iPhone auf iTunes kaufen; wer aber nicht jedes Mal dafür Geld ausgeben möchte, ist mit GarageBand bestens bedient, zumal man die eigene iTunes-Kollektion zur Hand hat.

 

Wie erstellt man nun einen eigenen Klingelton?

  1. GarageBand im Dock klicken und die Rubrik iPhone Klingelton wählen.
  2. Exempel Ringtone wählen und doppelklicken.
  3. Im Dialogfenster „Neues Projekt aus der Vorlage“ einen Namen für den Klingelton eingeben.
  4. Den Example Ringtone löschen und durch ein Lied aus der iTunes-Kollektion ersetzen.
  5. Die Dauer des Klingeltons wählen (nicht länger als 40 Sekunden). Sie können auch den Zeitreiter verschieben an der Stelle, die Ihnen im Lied besonders gut gefällt.
  6. Im Menü „Bereitstellen“ auf „Klingelton an iTunes senden“ klicken. Sie finden Ihren Klingelton in der Rubrik „Klingeltöne“ und können ihn nun auf Ihr iPhone übertragen.

 

Mails von Windows auf den Mac übertragen

Ein grösseres Hindernis beim Switch von Windows auf Mac OS X sind die Mails. Einige nutzen den Umstieg, um gleich einmal wieder alle elektronische Post zu entsorgen, andere müssen die Nachrichten von Outlook oder Outlook Express unbedingt auch auf dem Mac weiter verwenden können. Wir zeigen, wie Sie die Mails problemlos übertragen.

 

Folgend lesen Sie, wie sie die Mails via IMAP-Konto online übertragen oder den lokalen (offline) Weg nach Apple Mail oder Thunderbird gehen.

IMAP – alles überall
Eine Möglichkeit wäre die Verwendung eines IMAP-Kontos. Vorteil: Dieses Vorhaben funktioniert fast mit allen gängigen E-Mail-Programmen und allen Betriebssystemversionen. Populäre, Schweizer E-Mail-Provider sind bei der Unterstützung von IMAP aber noch ziemlich zurückhaltend. Wenn Sie jedoch bereits über ein Google Mail-Konto verfügen, können Sie dieses als IMAP-Konto einrichten und die Mails (auch von anderen Accounts) dort hochladen und am Mac wieder runterladen. Anleitungen zur Aktivierung von IMAP bei Google Mail und auch in diversen Mail-Programmen bietet Google an. Leider ist die Anleitung zu Apple Mail aktuell noch für Version 2 (Mac OS X 10.4 Tiger) zugeschnitten, die aktuelleren Versionen 3 (Mac OS X 10.5 Leopard) oder 4 (Mac OS X 10.6 Snow Leopard) unterscheiden sich aber nur geringfügig.

Setzen Sie bereits MobileMe ein oder möchten dies demnächst nachholen? Auch MobileMe Mail bietet IMAP und kann so die Mails online auf dem Server (in der Wolke) sichern. Lesen Sie alle Infos und Voraussetzungen am besten bei Apple nach.

Der Weg über IMAP/MobileMe erfordert eine zügige Internetleitung, da Mails mit Anhängen durchaus schnell mal mehrere 100 MB beanspruchen. TIPP: Sortieren Sie die Mails vorab nach ihrer Grösse und löschen nicht mehr benötigte Nachrichten oder sichern zumindest deren Anhänge abseits des E-Mail-Programms.

Lokaler Transfer nach Apple Mail
Voraussetzungen PC: Windows XP oder neuer, Outlook Express oder Outlook XP, 2003 oder 2007
Voraussetzungen Mac: Mac OS X 10.5 Leopard oder neuer (Mac OS X 10.4 Tiger ebenfalls möglich)

WICHTIG: Andere E-Mail-Clients unter Windows können genauso funktionieren. Prüfen Sie bitte, ob Ihr E-Mail-Client eine Exportfunktion bietet, die .mbox-Dateien erstellt. Alternativ können Sie auch prüfen, ob Thunderbird 3 über eine Importfunktion verfügt, die Ihren E-Mail-Client unterstützt. Der hier beschriebene Ablauf sollte auch unter Mac OS X 10.4 Tiger funktionieren, wurde seitens MacWeb.ch aber nicht mehr getestet.

Ziel: Erhalt von .mbox-Dateien, die sich bequem in Apple Mail importieren lassen.

Wer auf dem Windows PC Microsoft Outlook Express oder Outlook in der Version XP, 2003 oder 2007 einsetzt, muss leider den Umweg über Drittprogramme gehen. In diesem Fall: Thunderbird. Mozilla Thunderbird ist glücklicherweise kostenlos erhältlich. Laden Sie sich Thunderbird direkt vom Hersteller auf Ihren Windows-PC.

Sobald Sie das Programm installiert haben, beenden Sie die letzten Arbeiten in Ihrem aktuellen Mail-Client (Outlook, Outlook Express etc.) und schliessen diesen.

Wenn Sie nun Thunderbird zum ersten Mal starten, fragt es in der Regel gleich, ob Sie Mails von anderen Programmen importieren wollen. Wählen Sie hier Ihren Client und klicken den Assistenten weiter durch. Nachdem Thunderbird alles importiert hat, prüfen Sie mittels Stichprobe der Mails, ob alles geklappt hat. Legen Sie nun am besten alle Mails, die sich noch im Posteingang befinden, in einen lokalen Ordner ab.

Öffnen Sie jetzt den Explorer und wählen ‚Extras‘ –> ‚Ordneroptionen‘. Suchen Sie hier die Option ‚versteckte Dateien und Ordner anzeigen‘ und aktivieren diese. Diese Option und der folgende Pfad kann bei neueren Windows-Versionen geringfügig abweichen.

Folgen Sie dem Pfad:

C:/Dokumente und Einstellungen/IhrBenutzerName/Anwendungsdaten/Thunderbird/Profiles/**egalwashiersteht**.default/Mail/Local Folders

Hier stecken nun alle Postfächer/Ordner, die Sie in Thunderbird auch sehen – jeweils zweimal. Eine Datei davon ist eine .msf-Datei, der anderen fehlt sehr wahrscheinlich die Dateiendung, ist aber eine .mbox-Datei. Kopieren Sie alle Dateien ohne Endung in einen neuen Ordner auf dem Desktop. Diesen können Sie nun am besten auf einen USB-Stick kopieren oder auf eine CD/DVD brennen.
Ziel: dieser Ordner muss auf den Mac. (Sie können natürlich auch andere Wege nutzen, wenn vorhanden.)

Starten Sie nun Mail auf dem Mac und wählen Sie ‚Ablage‘ –> ‚Postfächer importieren‘.
Hier wählen Sie den Ordner auf dem USB-Stick, der CD/DVD oder wo auch immer und Mail importiert alle Mails aus den diversen .mbox-Dateien. Den Ordner können Sie anschliessend löschen.

Bitte beachten Sie, dass diese Methode nur die Mails importiert, nicht aber die Accounts. Diese müssen Sie leider in Mail von Hand neu konfigurieren.

Lokaler Transfer von und nach Mozilla Thunderbird
Voraussetzungen PC: Windows XP oder neuer, Thunderbird 3
Voraussetzungen Mac: Mac OS X 10.4 Tiger oder neuer, Thunderbird 3

Wer auf dem Windows PC den beliebten Mozilla Thunderbird einsetzt und diesen auch auf dem Mac weiter verwenden möchte, kann sein ganzes Profil bequem auf den Mac übertragen.

Beenden Sie Thunderbird auf dem PC.

Öffnen Sie nun den Explorer und wählen ‚Extras‘ –> ‚Ordneroptionen‘. Suchen Sie hier die Option ‚versteckte Dateien und Ordner anzeigen‘ und aktivieren diese. Diese Option und der folgende Pfad kann bei neueren Windows-Versionen geringfügig abweichen.

Folgen Sie nun dem Pfad:
C:/Dokumente und Einstellungen/IhrBenutzerName/Anwendungsdaten/Thunderbird/Profiles

Hier steckt nun ein Ordner mit kryptischem Namen nach dem Schema **egalwashiersteht**.default. Diesen können Sie nun am besten auf einen USB-Stick kopieren oder auf eine CD/DVD brennen.
Ziel: dieser Ordner muss auf den Mac. (Sie können natürlich auch andere Wege nutzen, wenn vorhanden.)

Laden Sie Thunderbird 3 für den Mac, installieren es und starten es einmalig, ohne etwas einzurichten. Beenden Sie Thunderbird wieder.

Navigieren Sie nun auf dem Mac zu folgendem Pfad:
Macintosh HD/Benutzer/IhrBenutzerName/Library/Thunderbird/Profiles

Hier steckt nun wieder ein Ordner mit kryptischem, aber anderem Namen nach dem Schema **egalwashiersteht**.default. Ersetzen Sie den Inhalt dieses Ordners mit den Dateien im Exemplar, welches Sie vom Windows PC gesichert haben. Der kryptische Name muss erhalten bleiben.

Ein erneuter Start von Thunderbird sollte nun alle vom Windows-Pendant bekannte Mails und Einstellungen anzeigen.

Wer dann doch mal lieber Apple Mail ausprobieren möchte, kann die Mails bequem via ‚Ablage‘ –> ‚Postfächer importieren‘ von ‚Thunderbird‘ importieren.

Falls Sie Schwierigkeiten haben, können Sie sich selbstverständlich an unser Forum oder die hier eingetragenen MacSupporter wenden. In allen Fällen werden Sie Ihre Mails sicherlich erfolgreich migrieren können.

PDF erstellen

Wussten Sie schon, dass Ihr Mac ab Werk PDF-Dateien erstellen kann? Dies funktioniert sogar mit nahezu allen möglichen Dateien. Und so funktionierts.

 

Wenn Sie mit iWork arbeiten, kennen Sie womöglich bereits die Funktion Bereitstellen –> Exportieren (bei älteren Versionen zu finden unter Ablage). Hier haben Sie die Möglichkeit das Dokument als PDF zu speichern.

Doch auch in allen anderen Programmen (mit Druckfunktion) ist ein PDF-Export möglich. Gehen Sie hierzu auf Ablage –> Drucken oder drücken direkt ‚befehl + p‘. Nun öffnet sich der gewohnte Drucken-Dialog. Unten links findet sich ein Button namens PDF. Ein Klick darauf und ein weiterer auf ‚Als PDF sichern…‘ öffnet einen gewöhnlichen Speichern-Dialog und Sie können das Dokument nun überall hin als PDF speichern.

Das war es schon. Diese Funktion steht, wie erwähnt, in allen Programmen zur Verfügung, die eine Druckfunktion bieten. Also funktioniert dies beispielsweise auch mit Microsofts Office für den Mac.

Wieso das funktioniert und Sie keine Programme von Adobe benötigen?
Mac OS X bietet ab Werk in das System eingebundene Unterstützung für PDF (heisst übrigens Portable Document Format). Daher lassen sich PDF-Dateien auch problemlos mit Vorschau öffnen und seit Leopard damit auch rudimentär bearbeiten.

Pfeile in iTunes 9 umleiten oder deaktivieren

Im 2008 erschienenen iTunes 8 scheint Apple in den komplett aufgeräumten Einstellungen eine Option vergessen zu haben. So lassen sich die Pfeile in der Mediathek neben den Songs nicht mehr ein- oder ausblenden. Viele Nutzer nerven die Pfeile, weshalb wird Ihnen folgend kurz aufzeigen, wie Sie diese auch im neuen iTunes 9 dennoch deaktivieren oder umleiten können.

 

Die Änderung muss hier leider über das Terminal vorgenommen werden. Folgen Sie einfach den entsprechenden Schritten, um die Pfeile zu deaktivieren oder umzuleiten.

Deaktivieren:
1. beenden Sie iTunes
2. öffnen Sie das Terminal aus /Programme/Dienstprogramme
3. kopieren und fügen Sie die folgende Zeile ein:
defaults write com.apple.iTunes show-store-arrow-links FALSE

4. beenden Sie das Terminal wieder und starten iTunes neu

Die Pfeile sollten verschwunden sein. Um sie wieder anzeigen zu lassen, wiederholen Sie den Ablauf und fügen aber defaults write com.apple.iTunes show-store-arrow-links TRUE ein.

Alternativ können Sie die Pfeile verwenden, um nicht im Store nach den entsprechenden Daten zu suchen, sondern in der eigenen Mediathek.

Umleiten:
1. beenden Sie iTunes
2. öffnen Sie das Terminal aus /Programme/Dienstprogramme
3. kopieren und fügen Sie die folgende Zeile ein:
defaults write com.apple.iTunes invertStoreLinks -bool YES

4. beenden Sie das Terminal wieder und starten iTunes neu

Um diesen Befehl rückgängig zu machen, wiederholen Sie die Schritte und fügen aber folgende Zeile ein:
defaults write com.apple.iTunes invertStoreLinks -bool NO

Sollten Sie Probleme haben, die Pfeile zu deaktivieren oder umzuleiten, wenden Sie sich bitte an unser Forum oder an unsere MacSupporter.

Programme installieren und deinstallieren

Sie kommen frisch von Windows auf die noch fremde Mac OS X Plattform und wollen erste Programme installieren? In der Regel ist das auf dem Mac ganz einfach, doch gerne stolpern einige Neulinge über diese Einfachheit.

 

Woher die Programme kommen

In erster Linie gibt es zwei Beschaffungswege für Software. Entweder kaufen Sie ein Programm im Fachhandel und erhalten somit eine Installations CD oder Sie laden sich Freeware, Donationware, Open Source oder aber auch kommerzielle Programme aus dem Internet (für die Sie selbstverständlich einen Lizenzschlüssel erwerben müssen). Sobald Sie eine CD eingelegt haben, erscheint diese wie gewohnt auf dem Desktop. Durch einen Doppelklick wird diese geöffnet, worauf Sie deren Inhalt sehen. Ein Download unter OS X versteckt sich seit Version 10.5 Leopard per Standardeinstellung im rechten Bereich des Docks, in den so genannten Stacks. In 95% der Fällen handelt es sich hier um Disk-Images (.dmg), die ein Abbild eines virtuellen Laufwerks darstellen.

Durch einen Klick mounten Sie dieses Image, worauf auf dem Desktop ein virtuelles Laufwerk erscheint und der Inhalt des Images in einem Finderfenster dargestellt wird.

Die Installation

Unter Windows kennen Sie die Installation mittels ausführbaren .exe-Dateien, die in der Regel einen Installations-Assistenten starten. Diese Methode gibt es auch unter OS X, allerdings meist nur bei grösseren und komplexeren Programmen. Diese sind oftmals gezwungen, Dateien an unterschiedlichen Orten zu installieren. Hierfür benötigen Sie aber Ihre Zustimmung mittels Administrator-Passwort.
Zu erkennen sind diese Installationen an einem kleinen Namenszusatz wie ‚Setup‘ oder ‚Install‘. Dazu gesellt sich oft ein Icon, welches ein Paket darstellt.

Nun kommen wir zu den kleinen Stolpersteinen, die ich in der Einleitung erwähnt habe – den Drag&Drop-Installationen, denen man unter Windows in dieser Form selten bis gar nie begegnet, die unter OS X aber gut und gerne die Mehrheit darstellen. Öffnen Sie ein gemountetes Disk-Image oder eine CD/DVD und ziehen das darin enthaltene Programm in den dafür vorgesehenen Programm-Ordner im Finder. Fertig.
Genau, so einfach kann es sein.
Wichtig: Sie installieren das Programm erst, wenn es vom Disk-Image in den Programme-Ordner kopiert wurde. Nun können Sie das virtuelle Laufwerk via Finder wieder auswerfen und das heruntergeladene .dmg-File in den Papierkorb werfen. Starten Sie das Programm von nun an nur noch aus dem Programme-Ordner oder ziehen es von dort aus ins Dock.

Die Deinstallation

Auch hier kennen Sie unter Windows die Deinstallation mittels Assistenten der oftmals unglaublich lange benötigt, bis ein Programm entsorgt wird. Dies ersparen sich Mac OS X-Anwender und ziehen das zu deinstallierende Programm einfach in den Papierkorb. Microsoft Office:mac ist hingegen ein prominentes Beispiel, welches noch einen klassischen Deinstaller mitliefert, der auch genutzt werden sollte.

War’s das schon? Jein. Der reguläre Anwender, der nur selten bis gar nie ein Programm installiert, geschweige denn überhaupt wieder deinstalliert, muss hier nicht weiter lesen.

Solche die gerne und oft verschiedenste Programme testen, wissen wahrscheinlich auch schon, dass bei OS X gerne Programmreste übrig bleiben. Diese verstecken sich in der Regel unter:

/User/Library/Application Support
/User/Library/Preferences
/User/Library/Caches
/Library/Application Support

Suchen Sie in diesen Verzeichnissen nach dem eben gelöschten Programmnamen und Sie erwischen den grössten Datenrest, den das Programm hinterlassen hat.
Diese Arbeit erledigen auch diverse Tools. Der Autor dieser Anleitung vertraut hier allerdings lieber auf den eigenen Druck auf ‚befehl + backspace‘ und geht die Verzeichnisse vielleicht einmal im Monat durch die genannten Verzeichnisse, um nicht mehr benötigten Datenmüll zu entfernen.

Radio hören in Front Row

Leider bietet auch die aktuellste Version von Apples Media-Center Front Row keine Funktion, um Internetradio zu hören, obwohl iTunes die Unterstützung und sogar vordefinierte Stationen integriert hat.

Eigentlich ist der Trick viel zu leicht und liegt auf der Hand, doch trotzdem möchte man nicht sofort auf die Idee kommen, einfach eine Playlist zu erstellen und die gewünschten Radiosender dort einzufügen.

Die erstellte Playlist nennen wir zum Beispiel einfach Internetradio. Unter Front Row findet sich diese wie gewohnt unter Musik / Wiedergabelisten.

Der Vorteil: in die Playlist können Sie alle Ihre Lieblings-Radiosender aufnehmen, die einen iTunes-kompatiblen MP3-Stream anbieten.

 

Safari – immer einen Tab öffnen

Eigentlich ist folgende, versteckte Funktion bereits seit Safari 3.1 enthalten. Wir möchten Ihnen aus aktuellem Anlass dennoch aufzeigen, wie Sie den Apple-Browser auch in der aktuellen Version 4 für immer zu einem Ein-Fenster-Browser machen.

 

Per Default muss man stets die Befehlstaste gedrückt halten und dabei klicken, um einen gewünschten Link in einem neuen Tab zu öffnen, sonst geht womöglich ein komplett neues Fenster auf. Um dies dem Browser ab Version 3.1 abzugewöhnen, öffnen Sie das Terminal und fügen folgende Zeile ein:

defaults write com.apple.Safari TargetedClicksCreateTabs -bool true

Nach einem Druck auf Enter und einem Neustart von Safari öffnet dieser alle Links nur noch als neue Tabs. Über die gewöhnlichen Safari-Einstellungen unter dem Reiter Tabs kann bei Bedarf anschliessend die erste Option deaktiviert werden, sodass ein Befehl-Klick ein neues Fenster öffnet. Wer die Modifikation via Terminal wieder rückgängig machen will, fügt einfach die folgende Zeile ein:

defaults write com.apple.Safari TargetedClicksCreateTabs -bool false

Ein Neustart des Browsers übernimmt auch diese Änderung wieder.

Sollten Sie Probleme mit diesem Terminal-Befehl haben, wenden Sie sich bitte an unser Forum oder an unsere MacSupporter.

Scroll-Probleme der Mighty Mouse

Die mächtige Maus aus dem Hause Apple hat leider ein kleines, grosses Manko bei intensivem Gebrauch: der Scrollball
Das heisst, wenn Sie in eine oder mehrere Richtungen nicht mehr scrollen können, liegt das sehr wahrscheinlich an etwas Staub und Dreck im Scrollball-Gehäuse.

 

Um dies zu beheben, drehen Sie die Maus auf den Rücken und drücken sie mit dem Scrollball auf einen Block Papier und beginnen mit kreisenden Bewegungen.

Alternativ können Sie die Maus auch einfach ‚rücklings‘ in der Hand halten und etwas auf und ab und hin und her scrollen.

In beiden Fällen sollte sich der störende Dreck wieder hinaus scrollen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Klebestreifen. Rollen Sie damit etwas über den Scrollball und der Dreck sollte daran haften bleiben.

Wir empfehlen auf jeden Fall auf Feuchtigkeit  zu verzichten. Ist der Scrollball erstmal nass, klebt Staub besonders gut an ihm.

Sicherheit am Mac

Sie haben sich einen Mac gekauft oder es steht schon länger einer vor Ihnen. Meist auch aus dem Grund, weil das Betriebssystem gerne als sehr sicher angesehen wird. Dies ist in der Tat auch nicht so falsch, aber leider eben auch nicht immer ganz richtig, denn auch Mac OS X hat Sicherheitslücken, welche mehr oder weniger schnell gestopft werden. Gut, wir wollen hier nicht ins Detail gehen, sondern lieber aufzeigen, wie Sie Ihren Computer-Alltag sicherer gestalten.

 

Erstes Gebot: Software aktuell halten

Wenn in der Software, sei es im Betriebssystem oder in Programmen, eine Sicherheitslücke entdeckt und bekannt wird, wird diese mit baldigen Updates gestopft. Halten Sie daher Ihre Software aktuell. Apple löst das über die Softwareaktualisierung, welche automatisch nach Updates suchen sollte. Dritthersteller bauen in Ihren Programmen sehr oft eine eigene Updatefunktion ein, die beim Programmstart oder in gewissen Abständen nach neuen Programm-Versionen sucht. Nützlich ist auch das Widget App Update, welches viele Programme auf ihre Aktualität prüft.

Zweites Gebot: sicher surfen

Mittlerweile könnte man davon ausgehen, dass die meisten Anwender im Umgang mit dem Internet, und vor allem mit E-Mails, sensibilisiert sind. Doch leider ist dem nicht immer so.

Zwischenfrage: Stinkt Ihnen der Spam, der täglich in Ihrer Inbox landet?
Uns auch, doch daran schuld sind leider nicht einmal nur die Versender von Spam, sondern auch unachtsame Computer-Nutzer. Doch mehr dazu weiter unten.

Man kann es nur immer wieder erwähnen:
-surfen Sie nicht auf dubiosen Internetseiten, mögen sie noch so viel versprechen
-laden Sie keine unbekannte Programme, mögen sie noch so viel versprechen
-löschen Sie dubiose E-Mails, mögen sie noch so viel versprechen
-öffnen Sie schon gar keine unbekannte Mail-Anhänge oder Links von unbekannten Absendern, mögen sie noch so wichtig oder interessant klingen
-prüfen Sie die Absenderadresse. Bsp.: support@ebay.com != support@ebay.org
-seien Sie immer misstrauisch

Wer an dieser Stelle etwas Humor mitbringt, kann sich gern einmal diese Website anschauen.

Leider meint auch Safari zu wissen, welche Dateien im Internet sicher sind und welche nicht. Wir empfehlen, die Option ‚Sichere Dateien nach dem Laden öffnen‘ in den Safari-Einstellungen unter dem Reiter Allgemein zu deaktivieren.

Viren und andere Krankheitserreger

Aktuell gibt es in der freien Wildbahn keine gefährliche Viren für Mac OS X. Auch unter Windows ist die Zahl der Schadsoftware (Malware), die Dateien direkt angreift, zurückgegangen. Vielmehr liegt der Trend beim Unterjubeln von Hintertürchen, Kennwortabfragen, Keyloggern oder Ähnlichem. Befallene Computer werden gerne als Zombies bezeichnet. Der Programmierer der Schadsoftware hat teilweise volle Kontrolle über den Computer und kann diesen auch zum nervigen Spam-Versand missbrauchen. So bilden sich erst riesige Spam-Netze und schleudern unerwünschte Post in unsere virtuellen Postfächer.
Kurzfazit: hätte jeder einen sicheren und sauberen Computer, hätten wir heute weniger bis gar keinen Spam.

Virenscanner? Firewalls?

Windows: da sicher einige auf ihrem Mac nun auch Windows installieren, aber das Thema Sicherheitssoftware unter Windows diesen Bericht sprengen würden, möchten wir gerne an eine der vielen Windows-Seiten und Foren verweisen. Wir empfehlen, ohne ein sicheres Windows nicht online zu gehen. Oftmals passiert es, dass ein frisch installiertes Windows nach wenigen Betriebsstunden bereits verseucht ist.

Mac OS X: unter OS X werden in der Regel (noch) keinen Virenscanner oder eine Firewall eines Drittherstellers benötigt. Die integrierte Firewall können Sie gerne aktivieren, sofern Sie nicht bereits hinter einer AirPort-Station oder einem anderen Router mit Firewall-Funktion sitzen. Fakt ist, dass eine höhere Sicherheit garantiert wird, wenn Angriffe -vor- dem Computer abgewehrt werden. Wir empfehlen die Investition in eine AirPort oder gleichwertigen Router eines Drittherstellers, bevor Sie sich eine Software-Firewall zulegen.
Wer sich trotzdem sicher wiegen möchte, kann sich den kostenlosen Virenscanner ClamXav und das Tool LittleSnitch installieren. Mit LittleSnitch können Sie prüfen, welche Verbindungen sich Ihr Mac ins Internet aufbaut.

Minimiertes Sharing

In den Systemeinstellungen finden sich mehrere Sharing-Dienste, die bei Bedarf benötigt werden, damit der Mac mit Gleichgesinnten oder anderen Geräten kommunizieren kann. Aktivieren Sie nur die Dienste, die Sie wirklich benötigen. Jeder aktivierte Dienst bietet rein theoretisch eine Angriffsfläche.

WLAN – machen Sie dicht

Sehr wahrscheinlich haben Sie ein kabelloses Netzwerk zu Hause. Doch haben Sie es geschützt? Moderne WLAN-Router, und auch die AirPort-Stationen, bieten die Möglichkeit, das Netzwerk mit WPA2 zu verschlüsseln, wessen Standard auch die Macs, das iPhone, der iPod touch und die meisten, modernen Notebooks unterstützen. Der Sicherheitsmodus kann via AirPort-Dienstprogramm oder Web-Interface des Routers festlegt werden.
Wie immer sollte ein starkes Passwort gewählt werden!

Benutzer, nicht Administrator

Mac OS X, sowie praktisch jedes aktuelle Betriebssystem, kann unterschiedliche Accounttypen und entsprechende Rechte verwalten. Wenn Sie Ihren Mac zum ersten Mal in Betrieb nehmen, wird automatisch ein Administrator-Account erstellt. Ein Administrator hat, na wer hätte es gedacht, mehr Rechte als ein normaler Benutzer-Account. Zur Steigerung der Sicherheit, können Sie in den Systemeinstellungen unter dem Punkt Benutzer einen zweiten Account erstellen und diesem nur Standard-Rechte erteilen. Arbeiten Sie mit diesem Account, können Sie, da Sie das Passwort des Administrator-Accounts kennen, trotzdem noch alle gewohnten Aufgaben tätigen. Potenzieller Schadsoftware wird so der mögliche Wirkungskreis nochmals stark eingeschränkt.
ACHTUNG: Geben Sie bei jeder Passwortabfrage immer unbedacht das Administratorpasswort ein, verliert natürlich jede Rechteeinschränkung ihre Wirkung. Prüfen Sie zweimal, wieso ein (womöglich unbekanntes) Programm oder dessen Installation nach einem Admin-Passwort fragt!

Datenverschlüsselung

Wer extrem sensible Daten auf dem Computer hat, kann diese on-the-fly (im Betrieb) verschlüsseln. Mac OS X bietet (ab Tiger) hier bereits das integrierte FileVault, welches das Home-Verzeichnis verschlüsselt. Unter folgendem Link finden Sie eine detaillierte Beschreibung von Apple.
Da die Nachteile teilweise nicht unbeachtlich sind, können wir Ihnen nicht konkret sagen, ob sich FileVault für Sie lohnt.
ACHTUNG: wie auch Apple schreibt, verlieren Sie alle verschlüsselten Daten, wenn Sie das Passwort vergessen!

Eine Alternative zu FileVault bietet das Open Source Programm TrueCrypt. Es verschlüsselt ebenfalls einzelne Dateien oder auch ganze Festplatten.

Backup – die Rettung der Daten

Manchmal hilft auch alle Vorsicht nichts und Sie wünschten sich plötzlich, Sie hätten eine Sicherung. Welche Backup-Möglichkeiten es gibt, zeigen wir ebenfalls in einem Bericht.
Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall ein regelmässiges Backup der Daten zu erstellen.

Fazit

Haben Sie das Programm Brain erfolgreich installiert? 😉
Zugegeben, der Gag ist schon etwas älter und verbreitet und dürfte dem ein oder anderen eventuell schon bekannt gewesen sein. Nichts desto trotz spielt ein gesunder Menschenverstand bei der Sicherheit am Computer eine wichtige Rolle. Ich hoffe wir konnten Ihnen mit diesem Bericht das durchaus trockene Thema Sicherheit etwas näher bringen. Es ist jedoch auf keinen Fall nötig, nun Panik zu entwickeln. Wie anfangs erwähnt, arbeiten Sie immer noch mit einem der sichereren und selten angegriffenen Systemen. Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu diesem Bericht nehmen wir natürlich sehr gerne auf efrei (at) macweb.ch entgegen.