802.11n ist nun ein Standard

Wie die IEEE bekannt gibt, wurde der neue WLAN Modus 802.11n offiziell zum Standard ernannt. Seit 2006 sind bereits Geräte auf dem Markt, die den 802.11n Draft unterstützen, nun sind die definitiven Spezifikationen verabschiedet, welche Hersteller-übergreifene Kompatibilität gewährleisten sollen. Apple war einer der Vorreiter und setzte den schnellen Modus 802.11n als Draft in den AirPort-Produkten und den WLAN-fähigen Macs bereits seit geraumer Zeit ein. 802.11n ist der Nachfolger von 802.11g und erreicht eine Datenrate (brutto) von 600 Mbit/s im Vergleich zu 54 Mbit/s. Dazu arbeitet der n-Standard mit den Frequenzen 2.4 und 5 GHz und lässt sich auf freiem Gelände über einen Radius von 250 Metern nutzen.

9.9 Prozent Marktanteil in der Schweiz

In der 20. Ausgabe des Weissbuchs präsentiert Robert Weiss die neusten Zahlen zum Schweizer Computer-Markt. So erreichte Apple mit seiner kompletten Mac-Familie im Jahr 2008 einen stolzen Marktanteil von 9.9%. Über 1.7 Millionen PCs und Notebooks wurden im letzten Jahr verkauft, was einer Zunahme von 15% entspricht. Unangefochten an der Spitze liegt HP mit 30.7% Marktanteil, gefolgt von Dell mit nur noch 14.2%. Auf dem dritten Platz vor Apple liegt Acer mit 14.1%.

Abwrack-Prämie bei der Letec AG

Wer jetzt einen beliebigen alten oder defekten Computer gegen ein neues MacBook eintauscht, erhält bei der Letec AG eine Recycling Prämie von bis zu 200 Franken! Für einen MP3-Player gibt es beim Kauf eines iPod classic oder touch eine Recycling-Prämie von CHF 40.–. Die Aktion dauert noch bis Ende Juni. Weitere Infos gibt es bei der Letec AG.

Acrobat.com ist fertig und teilweise kostenpflichtig

Vor etwas über einem Jahr hat Adobe den Onlinedienst Acrobat.com in die Beta-Phase zum ausgiebigen Test geschickt (wir berichteten). Ab sofort ist die Sammlung aus Web-Applikationen nur noch teilweise kostenlos nutzbar. Der Dienst besteht aus einer Reihe von Online-Services wie etwa File Sharing und Hosting, PDF-Konvertierung, Textverarbeitung sowie Webkonferenzen. Für USD 14.99/Monat können pro Tag zehn PDF-Dateien konvertiert werden und maximal fünf Personen können maximal an einem Dokument arbeiten. Die Premium-Version für USD 39.-/Monat erlaubt die Konvertierung von unbegrenzter Anzahl PDF-Files, 20 Personen-Meetings, File-Sharing für grössere Dateien und 1-on-1 Support.

Adobe Creative Suite 4 kompatibel mit Snow Leopard

Abermals ist es der blogende Productmanager John Nack, der allen Anwendern von Adobes Creative Suite 4 versichert, dass die Programme unter Mac OS X 10.6 Snow Leopard nur mit kleinsten Einschränkungen lauffähig sind. Adobe habe dazu eng mit Apple zusammengearbeitet und die Applikationen einem gründlichen Test unterzogen. Die Creative Suite 3 habe man hingegen nicht getestet, könnte jedoch trotzdem zu Teilen funktionieren. Updates werden dafür aber keine mehr folgen. Das komplette FAQ gibt es als PDF.

Adobe Creative Suite 5 nur noch mit Intel-Chips

Der fleissig blogende Productmanager John Nack verrät, dass die kommende Version der Creative Suite nur noch auf Intel-Macs laufen werde. Somit folge man Apples Weg mit Snow Leopard und will die Adobe Creative Suite 5 neu in Cocoa schreiben und damit die 64bit-Architektur nativ unterstützen. Beim Release der CS5 sollen die jüngsten PPC-Macs vier Jahre alt sein (ca. Mitte-Ende 2010). Wer bis dahin keine neue Hardware benötigt habe, würde gemäss Nack auch keine neue Software benötigen. Die Adobe Creative Suite 4 läuft als Universal Binary noch auf PPC- und Intel-Macs.

Adobe mit LiveCycle nun auch im App Store

Mit Adobe wagt sich nun ein weiterer, grosser Softwarekonzern in Apples App Store und bietet eine erste Anwendung für das iPhone und den iPod touch an. Adobe LiveCycle Workspace Mobile ES2 erlaubt die client-seitige Nutzung des LiveCycle Process Management ES2, welches für den mobilen Zugriff konfiguriert sein muss. Mit der App lässt sich zum Server verbinden, wo Spesendokumente oder Verträge von unterwegs abgerufen und bestätigt werden können, ohne den Laptop hervor nehmen zu müssen. Die iPhone-App ist kostenlos und verlangt iPhone OS 3.0. Wie Adobe-PM John Nack verrät, folgen womöglich bald die nächsten Apps von Adobe.

Adobe Story schreibt Geschichte

Für alle Produzenten und Drehbuchautoren bietet Adobe ab sofort eine neue Software zum Test an. Wie der Hersteller schreibt, ist es mit Adobe Story möglich, kollaborative Skripte und Drehbücher zu verfassen. Das Programm bietet die Möglichkeit, gemeinsam an Skriptprojekten und Charakterbiographien zu arbeiten, Links zu Referenzpunkten zu setzen, Rechte zur Bearbeitung des Skripts zu vergeben und erstellte Skripte als PDF, XML, Text, Word Dokument uvm. zu exportieren. Interessierte können die Vorabversion kostenlos testen oder erst ein Demo-Video betrachten. Später soll Adobe Story in der Adobe Creative Suite Production Premium Platz finden.

Adobe zeigt GPU-beschleunigtes Premiere Pro

Mittels einem kleinen Sneak Peek Demo-Video zeigt Adobe erstmals die Performancesteigerung von Premiere Pro, welches von der Adobe Mercury Playback Engine unterstützt wird. Die Mercury Playback Engine erlaubt dem Videoediting-Programm den vollen Einsatz der immensen Rechenleistung einer NVIDIA Quadro FX 4800 Grafikkarte. Die Demo, geführt von Dave Helmly, zeigt die flüssige Echtzeit-Bearbeitung von HD-Material in einer 1080i-Auflösung. Die Mercury Playback Engine soll in einer nächsten Version von Premiere Pro Einzug halten.

Ahoi!: Version 6 von Captain FTP in Sicht

Mit Captain FTP treibt schon seit vielen Jahren ein FTP-Client für den Mac im Software-Meer. Die neue Version 6 bietet viele Neuerungen wie eine Anbindung an Amazons S3 Online-Speicher, Bearbeitung von Dokumenten auf WebDav-Servern, Offline browsing, einen Synchronisationsplaner und vieles mehr. Die Software verlangt mindestens Mac OS X 10.4, der Kapitän benötigt 29.- US-Goldstücke.

AirPort Extreme Karte nicht mehr erhältlich

Einen Abstrich muss man beim heutigen Dienstags-Update verzeichnen. Die AirPort Extreme Karte, welche in verschiedene Mac eingebaut werden konnte und mit maximal dem 802.11g-Standard funkte, ist seit heute nicht mehr bei Apple erhältlich. Der Verlust ist zu verkraften, besitzen doch alle neuen Geräte seit geraumer Zeit eine AirPort Karte ab Werk. Beim Mac Pro lässt sich die WLAN-Funktion immer noch wie gewohnt als Option nachrüsten.

Aktion für Mobile Navigator

Navigon bietet seine Navigationssoftware fürs iPhone in der Europa-Version erneut zu einem vergünstigsten Preis an. Vom 23. Oktober bis 9. November 2009 gibt es den MobileNavigator Europa für CHF 109.– zu kaufen.

Aktualisierte Security Guides von Apple

Über Nacht hat Apple die Mac OS X Security Configuration Guides in einer überarbeiteten Version online gestellt. Die PDF-Dokumente stehen für Mac OS X 10.3 Panther, 10.4 Tiger und 10.5 Leopard jeweils in den Client- und den Servervarianten zu Verfügung und erläutern, wie man die Funktionen des Macs nutzt, um dessen Sicherheit zu erhöhen. Die Anleitungen gibt es leider nur in englischer Sprache und Apple erwähnt, dass einige Punkte sehr komplex sind und nur von erfahrenen Mac OS X Nutzern umgesetzt werden sollten.

Aktuelle Zahlen zum App Store

Heute Abend am Event zum iPhone OS 3.0 nannte Apple auch wieder offizielle Zahlen zum App Store. Bereits über 25’000 Apps lassen sich für das iPhone oder den iPod touch erwerben oder laden. Das Unternehmen gibt an, über 96% der eingegangen Entwicklungen für den Store zu erlauben. Downloads registrierte Apple bisher über 800 Millionen. Das iPhone SDK verzeichnet bisher 800’000 Downloads und 50’000 Entwickler, welche dem Entwicklerprogramm beigetreten sind. 62% davon hätten vorher noch nie für eine Plattform von Apple entwickelt.

Alle Macs nur noch mit Intel-Prozessoren

Wie Apple informiert, ist man mit den IBM-Prozessoren nicht mehr so glücklich. Apple hat sich deshalb entschieden, auf Intel-Prozessoren zu wechseln. Steve Jobs meinte, dass man den Apple-Kunden den bestmöglichen Computer zur Verfügung stellen möchte und dies mit diesem Deal erreichen kann. Die Chefs von Microsoft und Adobe informieren, dass sie die Apple-Plattform auch weiterhin unterstützen und ihre Software entsprechend anpassen werden. Das war im Jahr 2005 und bereits ab 2006 wurden nur noch Macs mit Intel-Prozessoren ausgeliefert. Was sonst noch im Jahr 2005 passiert ist, lesen Sie im Rückblick-Special des Jahres 2005.

Alternative Web-Browser verfügbar

Bisher hat sich Apple aktiv gegen Apps gewehrt, die ähnliche Funktionen, die das iPhone bereits beherrscht, nachahmen. Nun sind aber erstmals Web-Browser erhältich, die sich an stelle von Safari nutzen lassen. Incognito erlaubt das Surfen ohne Spuren zu hinterlassen, Shaking Web gleicht die Laufbewegungen über den Beschleunigungssensor beim Surfen aus. WebMate spezialisiert sich auf Tabbed-Browsing und erleichtert das gleichzeitige durchsurfen mehrere Links. Der einizig kostenlose Browser namens Edge Browser soll demnächst ebenfalls verfügbar sein. Eines haben die Apps gemeinsam: Sie basieren auf der gleichen WebKit-Engine wie Safari. Ob daher jemals Firefox oder Opera den Weg aufs iPhone finden, bleibt fraglich.

Alu-Remote, Apple Mouse und weitere Hardware-Änderungen

Im dieswöchigen Hardware-Update hat sich Apple auch den Kleinstigkeiten gewidmet. Die Apple Remote kommt nun im Alu-Gewand daher, kostet weiter hin CHF 29.-, bietet die selben Funktionen wie bisher und steuert Mac, iPod oder iPhone. Wer sich bei der Maus nicht vom Kabel trennen will und keine Magic Mouse wünscht, kann die bisherige Mighty Mouse mit Kabel weiterhin für CHF 75.- erwerben. Neu trägt sie jedoch den schlichten Namen Apple Mouse (aus namensrechtlichen Gründen…). Anpassungen und Verbessserungen des Designs der Antennen sorgen bei AirPort Extreme und der Time Capsule bis zu 50% bessere Leistung und bis zu 25% grössere Reichweite als bisherige Modelle. Weiter sollen Time Machine Backups mit Snow Leopard nun bis zu 75% schneller vonstatten gehen, wie Apple schreibt. Last but not least benötigt die jüngste Bluetooth-Alu-Tastatur nur noch zwei AA-Batterien. Alle Artikel sind natürlich im Apple Store oder im Fachhandel erhältlich.

Amazon.de MP3-Downloads jetzt auch in der Schweiz

Wie Amazon.de auf seiner Website verkündet, sind MP3-Downloads nun auch in der Schweiz erhältlich. Zur Feier der Eröffnung gibt es über 2000 Alben ab EUR 4.99 (ca. CHF 7.50). Darunter das Best Of von Udo Jürgens, One Love von David Guetta, She Wolf von Shakira oder 0816 von Bligg. Einzelne Songs sind für umgerechnet ca. CHF 1.50 zu haben. Für die Nutzung am Mac wird der Amazon MP3-Downloader benötigt, welcher mindestens Mac OS X 10.4 voraussetzt. Die MP3-Dateien sind frei von DRM und lassen sich somit nicht nur in iTunes, sondern auch mit praktisch jeder anderen Soft- oder Hardware abspielen.

Android erstmals in der Schweiz bei Swisscom

Googles freies Handy-Betriebssystem Android schafft nun auch erstmals den offiziellen Weg in die Schweiz. Mit dem HTC Magic wir ab Juni das erste, auf Android basierende, Gerät bei der Swisscom erhältlich sein. Ohne Abo verlangt der Provider CHF 799.- für das Touchscreen-Handy. Mit dem Abonnement NATEL liberty grande ist das HTC Magic inkl. 8GB Speicherkarte für CHF 149.- erhältlich. Das HTC Magic verfügt über eine 3.2 Zoll Touchscreen und eine 3.2 Megapixel-Kamera. Neben EDGE und WLAN ist das Gerät HSPA-fähig und somit für die Nutzung von mobilem Internet geeignet. Dank Android bietet das Gerät direkten Zugriff auf allerlei Google-Dienste wie die Suche, Google Maps, Google Talk sowie eine Anbindung an Gmail.

Anleitung zu iTunes LP und iTunes Extras

Mit iTunes LP und iTunes Extras wertet Apple die Inhalte im iTunes Store um zusätzliche Leckerbissen auf. Bei iTunes LP handelt es sich um eine Erweiterung von gewöhnliche Musikalben. Wer ein entsprechend markiertes Album herunterlädt, erhält direkt dazu die entsprechenden Bonus-Materialien. Diese können aufgerufen werden, in dem man mit der Maus über das Cover fährt und das erscheinende Icon anklickt. Wer ein solches Album via iPhone oder iPod touch kauft, dem lädt das Gerät alle Songs in gewohnter Art auf das mobile Gerät. Zu Hause am Mac oder PC kann mit Hilfe von iTunes 9 über das Menu Store –> Nach verfügbaren Downloads suchen die zu Gute stehenden Extras nachträglich laden. Die nahezu identische Prozedur gibt es auch bei Filmen und den dazugehörigen iTunes Extras. Jedoch ist dies für die Schweiz mangels Filmangebot noch immer nicht relevant. Die komplette, vorerst englische Anleitung gibt es bei Apple als Support-Dokument.