WWDC 2008: MobileMe

mobileMit dem neuen Service Mobile Me lanciert Apple einen Dienst, der Microsofts Exchange sehr ähnlich ist. Dem Nutzer werden via Push Mails, Kontakte und Kalender direkt aufs iPhone übertragen. Die Synchronisation geschieht dabei nahezu in Echtzeit und funktioniert auch mit Outlook unter Windows. Die Daten lassen sich zudem auch online über me.com in einem Web-Interface, welches stark an den gewohnten Look von OS X und den entsprechenden Programmen anlehnt, aufrufen. Auch die iDisk aus einem .Mac-Abonnement lässt sich in Mobile Me einbinden. Der neue Service Mobile Me wird .Mac ersetzen und mit gewohnten USD 99.-, allerdings mit 20 GB Speicherplatz, zu Buche schlagen. Die 60-Tage Trial bleibt bestehen. Bestehende .Mac-Accounts werden automatisch auf me.com umgestellt.

WWDC 2008: Programme für das iPhone

iPhoneAn der heutigen Keynote zeigte die japanische Spiele-Schmiede Sega das schon am Special-Event vorgestellte Super Monkey Ball in vollendeter Version. Für USD 9.99 erhalten iPhone-Besitzer über den App Store 100 Levels für die spielende Unterhaltung unterwegs. Weiter durften auch Vertreter von eBay auf die Bühne. Das Online-Auktionshaus wird eine kostenlose Applikation, welche die meisten eBay-Funktionen bietet, auf das iPhone und den iPod touch bringen. Weiter wurden die ebenfalls kostenlosen Programme Loopt, eine Social-Networking-Applikation, TypePad, eine Blogging-Anwendung, und eine App der Associated Press, welche immer aktuelle, lokale News bietet, vorgestellt. Neben Sega wird auch Pangea Software Spiele für je USD 9.99 veröffentlichen. So werden Enigmo, ein Puzzlespiel, und CroMag Rally, ein Rennspiel, erhältlich sein. Des weiteren wurden zwei Programme für medizinische Zwecke gezeigt, weitere sollen folgen.

WWDC 2008: Snow Leopard

Wie Steve Jobs an der heutigen Keynote zur WWDC 2008 bekannt gab, wird den Entwicklern heute Nachmittag (US-Zeit) von Bertrand Serlet noch das neue Betriebssystem mit dem Namen Snow Leopard vorgestellt. Genaue Details wollte der CEO von Apple bisher noch nicht an die Öffentlichkeit bringen. UPDATE: Nach der heutigen Keynote gelangte wohl aus Versehen für kurze Zeit eine Pressemitteilung in den kanadischen PR-Bereich von apple.com. In der Mitteilung bestätigte Apple, dass Mac OS X 10.6 Snow Leopard mehrheitlich als Performance-Update angesehen wird und nur wenige, neue Features enthalten wird. So steht beispielsweise QuickTime X und Exchange 2007-Anbindung auf Apples To-do-List. Das nächste Major-Update soll in gut einem Jahr fertig sein. UPDATE, 10.6.: Apple Schweiz hat die Angaben nun auch in einer deutschen Pressemitteilung bestätigt. Snow Leopard soll sich ganz auf 64bit-Multi-Core-Prozessoren ausrichten, die Leistung der Grafikkarte besser anzapfen und theoretisch bis zu 16 TB RAM unterstützen. Interessant dabei ist, dass Apple das neue System nur als Mac OS X Snow Leopard, ohne 10.6, bezeichnet.

WWDC 2008: Stream der Keynote online

Apple hat über Nacht den Stream zur Keynote aufbereitet und online gestellt. Alle Interessierten können sich die Präsentation rund um das neue iPhone direkt bei Apple in Ruhe anschauen. UPDATE: Nun ist die Keynote auch als Podcast im iTunes Store erhältlich. Der Download ist dabei stolze 1.18 GB gross.

WWDC ausverkauft

Zum ersten Mal in der Geschichte ist die World Wide Developers Conference ausverkauft. Gründe dafür sind sicherlich der gewachsene Marktanteil des Macs und das iPhone SDK. Die WWDC findet vom 9. bis 13. Juni statt und wird von Steve Jobs mit einer Keynote eröffnet. Für alle, die nicht an der WWDC teilnehmen können, wird Apple anschliessend Session-Videos im iTunes Store anbieten.

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Hier ist es, das kostenlose eBook vom 19. bis 25. Oktober 2008.

X-Plane 9 landet

Ab nächster Woche ist der beliebte Flugsimulator X-Plane in Version 9 erhältlich. X-Plane 9 beinhaltet neue Flugzeuge mit detailliertem 3D-Innenraum, sowie neue, hochauflösendere Texturen. Die neue Version kommt auf sechs DVDs daher und unterstützt Dual Core Prozessoren und die aktuellsten Grafikkarten. Verlangt wird Mac OS X 10.3, ein 1 GHz Prozessor, 1 GB RAM, stolze 60 GB freien Festplattenspeicher und eine Grafikkarte mit mindestens 64 MB Speicher (empfohlen 256 MB). Wer das Fliegen ausprobieren möchte, kann eine Demo von X-Plane 9 anspielen.

XBMC neu auch für den Mac

Das XBMC (Xbox Media Center) wurde, wie der Name schon verrät, ursprünglich für Microsofts Spielekonsole Xbox entwickelt, um diese in ein Media Center zu verwandeln. Die jüngste Version 8.1 steht erstmalig auch für Mac OS X, Windows und Linux zur Verfügung. Neben einer schönen, flexiblen Oberfläche bietet das kostenlose Media Center Unterstützung für unzählige und exotische Audio- und Video-Codecs und Formate. Über Plugins und Scripts lässt sich die Software nach belieben erweitern. Benötigt wird ein Intel-Mac mit mindestens Mac OS X 10.4 Tiger. Bei Gefallen freuen sich die Entwickler über eine kleine Spende in Form von Hardware oder Geld.

Xerox zeigt wiederbedruckbares Papier

Der Peripherie-Hersteller Xerox gilt schon lange als eines der innovativsten Unternehmen in der IT-Branche. Nun stellt das Unternehmen eine neue Erfindung vor: wiederbedruckbares Papier. Der Druck (vorerst nur schwarz/weiss) soll sich löschen lassen oder automatisch nach einer bestimmten Zeit verschwinden. Dies geschieht alles über ultraviolettes Licht, welches bestimmte Moleküle ansprechen soll. Bis zur Marktreife dürfte es jedoch noch etwas andauern.

Xsan 2 vorgestellt

Apple hat heute mit Xsan 2 auch das erste grosse Upgrade des Storage Area Network (SAN) File Systems für Mac OS X vorgestellt. Die Verwaltungsoberfläche wurde für die neue Version komplett überarbeitet und macht es so einfach wie nie, ein SAN Filesystem einzurichten und zu verwalten. Zudem ist es vollständig in Mac OS X Leopard und Mac OS X Server Leopard eingebunden und arbeitet jetzt auch mit RAID-Speicherlösungen von Drittanbietern zusammen. Xsan 2 ist ab sofort für CHF 1399.- pro Node verfügbar.

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YouTube goes widescreen

Das Videoportal YouTube hat seinen Flash-Player auf das Breitbildformat 16:9 umgestellt, weshalb nun alle Clips, wenn möglich, widescreen dargestellt werden. Filme, die noch im 4:3-Format vorliegen, erhalten links und rechts entsprechende, schwarze Rahmen. Die Umstellung dürfte ein weiterer Schritt sein, um sich für professionelle Anbieter wie MGM (wir berichteten) vorzubereiten.

YouTube hebt 10-Minuten-Grenze auf

Das Online-Videoportal der Google Tochter YouTube erlaubt es momentan den eigenen Partnern, Filme ohne Spieldauerbeschränkung hoch zu laden. Bisher waren 10 Minuten Spieldauer erlaubt, künftig begrenzt nur eine maximale Dateigrösse von einem Gigabyte die hoch geladenen Filme. Aktuell befindet sich die Aktion in einer Testphase, kann aber später auf alle Nutzer ausgeweitet werden, so dass beispielsweise mit iMovie ’08 auch längere Videos auf YouTube geladen werden können.

Zatto kooperiert mit Swisscom

Ab sofort arbeiten Swisscom und Zattoo im Bereich Online-Fernsehen zusammen: Von der Partnerschaft profitieren VDSL-Kunden von Swisscom, welche die 20 beliebtesten der 71 frei verfügbaren Zattoo TV-Sender in besserer Qualität (HiQ) kostenlos empfangen können. Allein in der Schweiz zählt die IPTV-Plattform Zattoo zurzeit knapp 700’000 registrierte Nutzer, in Europa sind es bereits gegen 2,5 Millionen. Dank spezieller IP- und Netztechnologie von Swisscom kann Zattoo jetzt in verbesserter Qualität über das VDSL-Netz von Swisscom empfangen werden. Folgende, deutschen Sender sind bisher in besserer Qualität zu empfangen: SF1, SF2, SFinfo, ARD, ZDF, RTL, SAT1, PRO7, VOX, Eurosport.

Zeiterfassung-Tool auch fürs iPhone

mite ist ein Web-basiertes Tool für die Zeiterfassung. Entworfen wurde es in enger Zusammenarbeit mit und für Teams und Freiberufler: Architekten, Designer, Entwickler, Rechtsanwälte und Universitäten. mite gestaltet die Zeiterfassung für dich und dein Team so bequem wie möglich. Gib deine Zeiten manuell ein oder lass die Stoppuhr für dich arbeiten – sofort stehen ausführliche Reports parat. Zur Auswertung direkt in mite oder Programmen Dritter. Nun hat mite auch ein iPhone optimierte Version veröffentlicht.

ZKB führt mTAN ein

ZKBDie Zürcher Kantonalbank (ZKB) führt mit ZKB mTAN eine neue Sicherheitsgeneration im Onlinebanking ein. mTAN steht für mobile Transaktionsnummer und ist ein Verfahren, mit dem ausgehende Zahlungen per SMS noch einmal überprüft werden können, bevor sie ausgeführt werden. Die neue Sicherheitsgeneration im Onlinebanking wird von der ZKB nach ausführlichen Tests ab dem 28. April 2008 stufenweise eingeführt. Die Kosten für die SMS-Übermittlungen werden vollumfänglich von der ZKB getragen, wie die ZKB schreibt.

Zubehör fürs iPhone

Seit rund einem Monat ist das iPhone nun in der Schweiz verfügbar. Klar ist, dass in der Zwischenzeit diverses Zubehör fürs iPhone verfügbar ist. MacWeb.ch möchte das beste Zubehör zum iPhone 3G seinen Lesern vorstellen. Dabei ist uns sehr wichtig, dass wir die Produkte persönlich begutachtet haben und sie mit gutem Gewissen empfehlen können. Schauen Sie rein: Hier geht es zur neuen iPhone-Zubehör-Übersicht.

Zürich in der Hosentasche

zuri.net bietet ab sofort einen angepassten Dienst auch für das iPhone und den iPod touch an. Unter zuriPhone.ch erreicht man einen schlanken Stadtführer, um unterwegs Infos über Veranstaltungen, Partys, Konzerte oder das Kinoprogramm online abrufen zu können.

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Zwei neue Manager bei Apple

Apple hat seine Führungsspitze um zwei Manager auf insgesamt nun zwölf erhöht. Dabei handelt es sich um Scott Forstall und Bob Mansfield. Forstall übernimmt die Leitung des Bereichs iPhone Software und wird direkt an Steve Jobs raportieren. Mansfield hingegen übernimmt das Macintosh Hardware Engineering und berichtet an den COO Tim Cook. Die detaillierteren Kurz-Biographien von Forstall und Mansfield gibt es bei Apple.

Zweite Beta von OpenOffice 3

Für viele eine der wichtigsten Open Source Applikation, wird die Version 3 von OpenOffice.org in grossen Schritten immer vollendeter. Eine zweite Beta macht sich auf, von Freiwilligen auf Intel- oder auf PPC-Macs (Direktdownloads) getestet zu werden. Von einem Einsatz in Produktivumgebungen ist noch abzuraten. OpenOffice.org 3 kommt erstmals ohne X11 aus und arbeitet nativ unter Aqua.